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Sonntag, 30. Dezember 2012

Mehr Fotos? Wo bleiben sie?

Neue Fotos?

Ja klar- die Tage mal :D

Zu all den Posts die wir seit der Hausaufstellung erstellten, kommen natürlich noch ein paar Fotos hinzu ;) Bitte entschuldigt die ganzen teils wirren Texte die irgendwann zwischen Weihnachten, Geburtstagsfeier, langen Autobahnen, Silvester und dem Hausinnenausbau erstellt wurden.
In einer ruhigen Minute werden mal kleinere Rechtschreibfehler von meiner lieben Bauherrin mit einem obligatorischem Murren korrigiert und tolle Bilder von der Baustelle hinzugefügt ;)

Liebe Grüße, und an dieser Stelle schonmal für alle Häuslebauer, Interessenten und auch Neugierigen:

Wir wünschen Euch einen tollen Start ins neue Jahr! Möge 2013 mit Erfolg und Glück geprägt sein.

 

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Dämmen

Vor und nach Weihnachten haben wir angefangen zu Dämmen. Das Dämmmaterial war wie versprochen nicht mehr so kratzig wie das Material früher. :)

Wir haben zuerst angefangen die Öffnungen im Dach zu dämmen durch die der Wind durchpfiff.


Von einem der LKW-Fahrer der ein Teil vom Haus angeliefert hat, bekamen wir den Tipp statt dem URSA-Messer für die Dämmwolle, ein elektrisches Küchenmesser zu nutzen. Anfangs hatten wir noch mit dem mitgelieferten Messer gearbeitet, funktionierte natürlich auch. Nur hatten wir später ein elektrisches von Anjas Mutter bekommen und dieses statt der herkömmlichen Klinge verwendet- dies klappte wirklich gut. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob man nun händisch schneidet oder mit dem elektrischen. Mit dem elekt. gings wie am Fließband, einfach perfekt.

Nachdem alle Dachöffnungen nach draußen gedämmt waren, fingen wir an das Kinderzimmer fertig zu dämmen um ein warmes Zimmer zu bekommen. 


Da sich über Nacht durch die orkanartigen Stürme einige der Dämmmaterialien von der Decke verabschiedet haben und wieder auf den Boden gekracht sind, haben wir entschieden schon die Dampfdiffusionsfolien an den Decken im Kinderzimmer und im Flur anzubringen um das Runterkrachen zu vermeiden. Das ist nen ganz schöner Akt die große Folie an der Decke anzubringen. :)


 

Sonntag, 23. Dezember 2012

Es hat reingeregnet :(

Heute mussten wir leider feststellen, dass es im Esszimmer reingeregnet hatte. Es war ziemlich windig und regnete. An einer Innenwand lief etwas Wasser runter und unter dem Esszimmerfenster stand das Wasser drinnen. Am Rolladen tropfte es rein.



 


Wir haben innen die Verkleidung des Rolladens gelöst um festzustellen wo das Wasser reinlief doch wir konnten nichts erkennen. Von draußen haben wir auch nichts sehen können. Da bei ProHaus momentan alle im Urlaub sind und erst am 7. Januar 2013 wieder da sind, müssen wir solange warten. Hoffentlich ist es kein Baumangel und nur gekommen, weil draußen noch nicht alles dicht ist und der Wind so stark war.

Freitag, 21. Dezember 2012

Endlich ein Bauklo

Heute hat Marcel eine Toilette angeschlossen. Endlich! Bisher musste ich mir immer alles anhalten oder zu meinen Eltern fahren um auf Toilette zu gehen, das war ganz schön nervig!

Tadaaa :)



Nachträglich von Marcel ergänzt:
Die Toilette sollte natürlich nicht irgendwo hin, ich habe sie direkt dort montiert wo sie auch für später geplant ist. Da jedoch bislang nur Holzständer vorhanden waren und keine Seite beblankt war, musste ich die Rückwand erstmal mit einer Spanplatte versehen. Diese abgemessen, zugesägt und festgeschraubt. Im Baumarkt noch Gewindeschrauben gekauft, rückwandig nochmal mit einem Holzbrett verstärkt und letztlich die Toilettenkonstruktion mit der Spanplattenwand über die Gewindeschrauben verbunden. Noch ist sie zwar etwas hoch, aber immerhin schon auf der Höhe auf der sie auch später hängen wird. Damit umgehen wir eine spätere De- und Neumontage :D
Nur die beiden Holzbalken (auf dem Bild unten zu sehen) müssen später demontiert werden, immerhin kommt da ja noch der Fertigfussboden hin.
Der Sitz ist kurzerhand ausm IKEA geholt, schön einfach aus Holz und damit natürlich wärmer als Plastik oder Keramik, für die kalte Baustelle einfach top.
Bei der Schmutzwasserleitung war nur zu beachten, dass später die Entlüftung noch dort abgehen wird. Daher habe ich schon das T-Stück eingesetzt und am Abgang einfach einen Deckel eingesteckt. Sobald ich die Sanitärinstallation weiterführe, brauche ich daher nurnoch den Deckel abziehen und weitermontieren, die Leitung vom WC bis in den Boden kann bleiben

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Die Ausbaupakete treffen ein

Die ersten Ausbaupakete sind eingetroffen und mussten ins Haus getragen werden.
Los ging´s mit dem Dämmmaterial, welches direkt und ohne Pausen ins Wohnzimmer getragen wurde.
Weiter gings mit den Holzplatten, große und unhandliche Spanplatten! Über 110 Stück wurden fast immer einzeln Stück für Stück reingetragen. Pünktlich zum ersten AusbauLKW kam auch der Ausbauberater für den wir dann natürlich wenig Zeit hatten. Marcel ist mit ihm durchs Haus gerast um dann schnell weiter beim Reintragen zu helfen. Super Zeitplanung ProHaus!

Dummerweise kamen direkt mit den Bergen an Holzplatten vorm Grundstück auch noch die Gerüstbauer um das Gerüst abzubauen. Hier hat ProHaus mit der Koordination auch echt gepennt und uns nicht mal Bescheid gegeben. Normalerweise bleibt das Gerüst wohl noch ein paar Tage nach den Ausbaupaketen stehen, damit man noch einige Arbeiten erledigen kann, wie z.B. die Solarplatten montieren. Tja, nun können wir das nicht und müssen warten bis das Gerüst das nächste Mal zur Verklinkerung kommt.
Außerdem gingen uns durch den Gerüstabbau an die 2 Stunden verloren, weil wir mit dem Reintragen der Sachen warten mussten bis die Gerüstbauer fertig waren um nicht evtl. von den runterfliegenden Teilen erschlagen zu werden. Das war ärgerlich, da es wirklich viel zu tragen gab.

Am zweiten Tag kamen direkt in der Früh die Rigipsplatten. Nochmal so viele Berge an Platten- nur eine andere Farbe wie gestern :( Zu viert standen wir dann im Wohnzimmer und mussten Platz für diese ganzen Platten schaffen, vier Personen; vier Vorschläge wies Platztechnisch besser währe :D
In Forma eines fließenden Übergangs kam der LKW für die Lüftungsanlage direkt, als Anja und ich die drei letzten Rigipsplatten von der Palatte nahmen um sie im Haus unseren beiden Helfern zu übergeben. Also gings direkt weiter, diesmal jedoch nur kleinere Packete die nach und nach unter die Treppe gebracht wurden. Die Lüftungsschläuche schon gerollt, eng an eng neben den Kartons! Die schwere Lüftungsanlage selbst wurde von uns mit der Schubkarre bis vors Wohnzimmer gefahren.

Gleichzeitig zu dem LKW für die Lüftungsanlage kam natürlich ach noch ToiToi, und natürlich wussten wir davon auch nichts! Er stand auf einmal einfach da und nahm die Toilette mit. ProHaus hätte uns ja informieren können, damit wir ein Provisorium für uns und die Helfer besorgen, aber nein, warum auch? Echt ärgerlich!
 
Da es bereits Mittag war und alles verstaut im Haus, beschlossen wir oben gemeinsam zu Essen. Kaum war das Essen fertig und alle beisammen, ertönte schon wieder ein LKW-Geräusch. Marcel ging dann runter um den letzten LKW in Empfang zu nehmen; die Heizungs- und Sanitärtechnik
Es stellte sich heraus, dass der nette Fahrer leider eine Palette hat stehen lassen, diese sollte einen Tag später nachgereicht werden. All die Kartons und Solarplatten wurden stück für Stück in Lücken im Haus verteilt, nur der Heiz-Brennwertkessel stand als letzter auf der Straße und es hat eine Menge Kraft und alle vier Leute gebraucht, um diesen Meter für Meter ins Haus zu bekommen.


 
Am Ende war unser Haus ziemlich zugestopft. :) Jetzt muss alles verarbeitet werden.








Nochmal vielen Dank an die Unterstützung unserer fleisigen Helfer!

So sieht unser Haus nun ohne Gerüst und ohne Bauklo aus:







Dienstag, 18. Dezember 2012

Mörteln

Heute haben wir versucht die Öffnungen zwischen Bodenplatte und Holzwand zu vermörteln, was ja in Eigenleistung geschehen muss.
Der Baustoffhändler gab uns Quellvergussmörtel. Auf Nachfrage und erklären was wir damit machen wollen, meinte er das wäre das Richtige. Also haben wir es damit versucht. Anfangs gings ganz gut und nach einer gewissen Zeit hat man auch das Mischverhältnis raus. Auf keinen Fall sollte man 2 Säcke auf einmal in den Emer kippen um gleich mehr herzustellen. Das hat unseren Bohrer beim Mischen geschrottet.



Abends nachdem es etwas kälter wurde, aber noch über 5°C, wollte der Mörtel nicht mehr halten und wir gaben immer weniger Wasser dazu. Der Mörtel war dann wie Knetmasse und hielt nicht mehr.
Durch Internetrecherche haben wir rausgefunden, dass wir nicht Quellvergussmörtel sondern lieber Quellmörtel nehmen sollten. Doof, dass wir der Meinung des Baustoffhändlers geglaubt haben. Also werden wir Quellmörtel im Baumarkt kaufen und das Ganze nochmal versuchen...

Montag, 17. Dezember 2012

Abdichtungsbahn

Nachdem ich letzte Woche irgendwo zwischen Wandstellung und Kranabbau noch ein klein wenig Druck auf unseren Estrichleger aufbaute, kamen heute morgen direkt zwei Herren einer anderen Estrichfirma. Ziemlich lustig hats begonnen, denn während ich pünktlich um 8:00 Uhr auf der Baustelle war und mir die Zeit damit verbrachte, mit der Schaufel Lehmerde vom großen Haufen die 10 Schritte direkt vor die Haustüre zu schmeißen um das Gelände etwas zu nivellieren, hab ich vergeblich auf die Estrichkollone gewartet. Wie sich nach ein paar Anrufen beim Estrichleger raustellte, standen die beiden Herren drei Häuser weiter oben im Neubaugebiet und begutachteten all die anderen, nur gering unschöner wirkenden Rohbauhäuser und kamen nicht auf die Idee, weiter unten nach zu sehen. Als wir uns dann also doch noch gefunden hatten, stellte sich schnell raus, dass diese Jungs öfters für unseren Estrichleger arbeiten und ihm gut und gerne mal unter die Arme greifen. Mit Föhn? ausgerüstet gingen sie fix ins haus, schnappten sich die noch im Haus stehenden Rollen und fingen an, diese zu verlegen....
Was ich mich jedoch fragte, und worauf auch die Herren mir leider keine Antwort geben konnten, warum zum Geier föhnen die? Hatte ich nicht eine Abdichtungsbahn mit Klebestreifen geordert? Hieß es nicht: Knauf Abdichtungsbahn Katja? Denn genau zu dieser gibt es normal einen dicken Klebestreifen der über die Überlappung gelegt werden sollte- hier bei uns liefs nun aber doch anders, hier wurden die meisten Stellen einfach heißt ver"luftet". Aber auf die Erfahrung der Fachleute wollte ich in diesem Moment einfach mal vertrauen und glaubte ihnen, dass dies auch absolut okay sein und des Öfteren so gemacht wird.
Erinnert mich bei Gelegenheit aber mal dran, dass ich meinen Estrichleger darauf unbedigt noch ansprechen muss! Nicht dass hier auch wieder irgendwas anders ausgeführt als bestellt wurde.

Kurz bevor die letzte der beiden noch von der Vorwoche befindlichen Abdichtungsrollen verbraucht waren, wurde mir gesagt dass diese definitiv nicht reichen werden. So also rief ich beim Estrichleger an und fragte wies denn weiter geht, immerhin hatte ich mich natürlich auf seine Meinung, die Rollen würden reichen, verlassen! Zwei Möglichkeiten schlug er mir vor:
1. Er bringt eine Rolle mit, irgendwann Ende dieser oder Anfang nächster Woche
2. Einer der beiden Arbeiter oder ich fahre zum Lieferanten und hole eine zusätzliche Rolle

Variante 1: Für mich als Bauherr natürlich keine wirkliche Variante, immerhin sollten in zwei Tagen schon die Ausbaupackete kommen! Einfach mal "ja dann halt am Ende der Woche" ließ mich vor Zorn schon fast erröten
Variante 2: Wie sich rausstellte wäre dieses Lager in Aschaffenburg, also nur circa 1,25 Stunden Autofahrt, wohlbemerkt nur die Hinfahrt, entfernt von der Baustelle. Heißt ungerechnet über zweieinhalb Stunden Fahrt für mich und Däumchen drehen für die Arbeiter auf der Baustelle....
..irgendwie beides nicht wirklich so brickelnd.

Daher gabs die versteckte Variante 3, auch wenn sie sicher für den Estrichleger nicht die Beste war, der Kauf einer Abdichtungsrolle im Baustofflager um die Ecke! 5 Minuten Fahrt, eine Bahn, fließende Arbeit auf der Baustelle- toll!
Im Baustofflager direkt mal eine Schubkarre gekauft, wurde Zeit !
über 105 € eine Rolle... wollen wir uns mal nicht beschweren, solls Wasser ja abwehren!

Mittags waren die beiden Herren bereits fertig mit "Föhnen".



Ich selbst weihte die neue Karre direkt mit einigen gefühlten Tonnen Lehmwerde ein und versuchte die Zuwegung zu Haustüre etwas anzugleichen. Also ich ehrlichgesagt kein Land mehr sah, der Haufen vor der Türe irgendwie nicht anwachsen wollte, fast so als ob irgendjemand in meinem Rücken immer all die Erde wieder abtransportierte die ich mühsam hinbrachte, baute ich mir ein Provisorium aus Holz! Stemmte Holzbalken in die Erde, nagelte und schraubte Holzbretter zusammen und sorgte so für eine deutlich bessere Laufmöglichkeit ins Haus! Raus aus den Schlamm- rein in die Hütte.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Der Samstag Morgen- Gutachtertermin

Direkt den Samstag drauf, also den 15.12.2012 hatten wir einen Termin mit unserem Gutachter ausgemacht. Da Termine mit Bauleiter, Architekt, Gutachter und auch Bauherren selbst sehr schwer zu koordinieren sind, erst Recht mit einem Fertighaus was von einer Baukollone binnen vier Tagen errichtet wird, mussten wir nochmal mit dem Gutachter alleine durchrennen.
Aus den drei Mängeln wurden dann leider ganze Dreizehn.... Nichts schlimmes, gravierendes, aber immerhin. Man hat deutlich gesehen, dass dieser genau hingesehen hat, sich Zeit für den Bau genommen hat.

So hat er uns einige Risse und Löcher in der Unterspannbahn vom Dach gezeigt. Diese Bahn ist SEHR wichtig, denn sollte es unter die Dachziegel regnen, egal ob nun durch eine kaputte Pfanne oder simpel durch einen zu starken Wind, soll das Wasser auf eben dieser Bahn in die Rinne geführt werden. Durch eine Beschädigung der Bahn würde das Wasser allerdings ins Haus eindringen und alles Jenseits der Dampfbremsfolie beschädigen. Einen Schaden in der Bahn hätte man so schnell im ausgebauten Zustand nicht mitbekommen, im schlimmsten Fall würde Schimmel einen großen Teil vom Dach und die Wände besetzen ehe man irgendwann etwas davon mitgekommen würde. Unser Architekt hat da leider überhaupt nicht drauf geachtet.


In den Deckenwänden waren teilweise größere Löcher.

 
Eine Treppenhauswand war irgendwie komplett "verbeult". Warum diese Wand so einen Bauch hatte, konnten wir uns nicht erklären, wussten aber gleich, dass diese Stelle doch schnell ausgebessert werden sollte.

Ein paar Eisen, welche sich unterhalb der Wände befinden, wurden nicht mit der Bodenplatte verbunden und hingen noch lose unten, auch das kam in die Mängelliste.

Das mit dem verbogenen Fensterholm war natürlich auch mit dem Gutachter noch einmal Thema, hier haben wir noch ein paar sehr nützliche Tips bezüglich ProHaus und Mängelbeseitungsverfahren- bzw. erfahrungen erhalten. Wir sollen, ganz wichtig, am Ball bleiben und uns direkt nächsten Jahr an die Abarbeitung vom Fensterproblem kümmern. Denn laut seiner Erfahrung kommt es gerne mal vor, dass bei solchen Sachen gerne auf Zeit gespielt wird und damit teils erfolgreich auf ein Einstellen hingearbeitet wird. Heißt, sollten wir mit dem Ausbau unseres Hauses irgendwann schon sehr weit Fortgeschritten sein, würden wir wohl auch diesen verbogenen Holm stehen lassen, damit leben, als ein Fenster rausreißen zu lassen und die Wand nochmal komplett neu zu machen. Da wir Klinker haben ist ein Fenstertausch ein großer Akt.


Aber im Großen und Ganzen wie gesagt nur kleinere Mängel, alles im normalen Bereich- wenn man bei Baumängel schon von normal sprechen darf. :D  Die Liste hatten wir relativ schnell per Email erhalten und über unseren Architekten an ProHaus weiterleiten lassen.

Mal abwarten!

Freitag, 14. Dezember 2012

Rohbauabnahme mit Architekt

Eigentlich viel zu früh, aber dennoch durchgezogen; die Abnahme des Rohbaus.
Denn der Bautrupp hätte gerne noch ein wenig mehr Zeit gehabt, musste sich aber dem Terminplaner vom Architekten beugen, denn dieser hatte leider nur zwischen 12:00 und 13:00 Zeit.
Heißt: vom ersten Tage der Hausmontage bis zur Abnahme vergingen gerade mal dreieinhalb Tage. Da der Truppe ja etwas später begonnen hatte, eigentlich nur drei Tage...

Der Architekt hatte außen alle wichtigen Maße aufgenommen (hoffen wir natürlich) und kam nach einer kurzen Zeit wieder ins Haus rein. Natürlich genau in diesem Moment überraschten mich zwei Arbeitskollegen, um die ich mich natürlich bedingt durch die Abnahme nicht kümmern konnte.
Dem Architekten fiel auf, dass zwei Windanker (Eisen von Wand zur Bodenplatte) fehlten und das die Bodenplatte an einer Stelle etwas zu Klein geworden ist. Die Windanker sollte der Kundendienst verbessern, die Bodenplatte muss dann kurz vorm Maurertermin angepasst werden.
Kontrollierten noch ein paar Wände mit der Wasserwaage, ob diese denn auch im Lot sind. Alle Fenster wurden auf Funktion getestet, der Architekt hatte mir dabei die ganze Zeit ein paar Dinge von seinem Bogen/Unterlagen runtergebetet und abgehakt.
Bei der Kontrolle der Fenster ist mir dann noch glücklicherweise aufgefallen, dass im Wohnzimmer eines der großen Fenster einen Schaden hat. Ein Holm ist sehr nach außen verbogen, deswegen schließt auch das Fenster sehr schwer. Dicht ist das Fenster zwar, aber unschön ist es- natürlich sieht man das als Bauherr immer etwas anders als die Baufirmen. Beim offenen Fenster ist der Holm weiter verzogen als beim geschlossenen, was also bedeutet, dass der Rahmen sich beim Schließen des Fensters anpasst. Der Herr Architekt und Oberbauleiter nahmen zur Akte, dass das im Frühjahr nochmal genauer angesehen wird und dann entschieden wird, wie damit umgegangen werden soll. Ich hingegen plädierte fürs direkte austauschen, da ich nicht davon ausgehe dass sich das massive Holz um 5 mm wieder zurückzieht. Außerdem wird ein Fenstertausch nach Fertigstellung des Innenausbaus und erst Recht der Fassade sehr aufwendig.

Währenddessen und auch nach der relativ raschen Verabschiedung des Architekten arbeitete der Trupp am Haus weiter und stellte dieses fertig! Nach Beseitigung des groben Dreckes in- und um das Haus herum sowie dem Aufräumen aller Werkzeuge, gab es eine kleine Verabschiedung und schon stand ich am Donnerstag Abend ganz alleine vor einem großem Haus, eingepackt im Geschenkgerüst.

Auch bei der Abnahme gab es mal wieder eine kleine Überraschung: Mir wurde noch mitgeben, dass man nicht in den Rohbau einziehen darf solange eine Bautreppe vorhanden ist.... Für mich überraschend, da zur Vertragsunterzeichnung noch gesagt wurde, dass wir erst ein- zwei Zimmer fertigstellen können, einziehen könnten und Vorort den Rest ausbauen könnte.
Naja, aber aus den Wolken hat es mich dann doch nicht gehauen, wohl bin ich schon zu viel von den Verkäufern gewohnt. :D

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Die letzten beiden Hausaufstellungstage

Am dritten und vierten Tag der Hausmontage wurde dann noch der Rest wie Bautreppe, Dachausstiegsfenster, Schornsteinverkleidung, Regenrinne etc. erstellt.
Die Bautreppe selbst wird als Halbpodest mit vier Stahlteilen festgeschraubt, die Stufen sind aus dickem Holz und werden von einem Herren vom Bautrupp vor Ort aufgeschraubt. Dieser hatte am Abend für den Kamin eine Holzkonstruktion gezimmert die später mit vereinten Kräften aufs Dach gehievt wurde. An der Holzkonstruktion konnte er später die Schiefer anbringen.
Parallel haben zwei andere das Dach fertig eingedeckt, der Bauleiter selbst die Dachrinnen angebracht.
Zu den Dachrinnen muss ich sagen, dass ich da sehr zufrieden bin, dass es doch noch so umgesetzt wurde, wie ich wollte. Ursprünglich sollten ja vier Fallrohre montiert werden, also an allen vier Dachecken eine. Doch vor vielen Monaten stellte ich den Wunsch, nur eine je Dachseite und damit nur insgesamt zwei, haben zu wollen. Damals bekam ich allerdings von ProHaus die Antwort, dass das nicht ginge, da diese sich an geltende Richtlinien und DIN halten müssen- natürlich stimmte dies so nicht ganz, sondern ProHaus meinte damit ihre eigenen hausinternen Standards. :D
Glücklicherweise hat mich der Bauleiter darauf angesprochen, da man zu ihm in Nordhorn meinte, dass bei uns nur zwei Regenrohre zu montieren sind... Hö? Da jedoch vier Fallrohre da waren, stellte er mich nach kurzem Rückruf in Nordhorn vor die Entscheidung; nachdem auch der Vater der Bauherrin der gleichen Meinung wie ich war, wurde dann am Donnerstag Morgen begonnen nur zwei der vier zu montieren!
Am Abend bin ich noch schnell hoch aufs Gerüst und habe an den Übergängen von den Rinnen zu den späteren Fallrohren die provisorischen Folien geklebt, nur damit das Wasser bestenfalls direkt in die Zisterne läuft und nicht von der Rinne sind direkt am Haus verteilt.

Zu den Dachziegeln: Das Dach ist fertig gedeckt, ging richtig schnell! Allerdings, was man Bedenken sollte, die Dachpfannen für SAT, Entlüftung und Abgas sind noch nicht auf dem Dach...
Diese dürfen mal wieder bauseits gewechselt werden. Heißt, wir müssen dann irgendwann nochmal aufs Dach und die Pfannen wechseln.
Die Solarplattenziegel sind allerdings schon montiert ;)

An den Decken hat der Bautrupp dann außen noch Styropor verkleidet und alle Fugen ausgeschäumt.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Die ersten beiden Tage der Hausmontage

Am Montag Morgen sind Anja und ich direkt in aller Früh zum Grundstück gefahren um die Bodenplatte von Schnee zu befreien. Denn leider interessierte sich Frau Holle recht wenig für unser Projekt und hatte kein Erbarmen- das komplette Gebiet lag unter Schnee. Kurz vor knapp kamen wir am Grundstück an, packten Besen und Schneeschieber und legten die Bodenplatte blank. Komplett durchnässt, kaum war der Schnee weg und dass Wasser weggeschoben, da komm schon wieder der nächste Schnee.
Auf der Straße, welche glücklicherweise eine Baustraße ist und von mehreren Zuwegen befahrbar ist, standen bereits zwei große Sattel mit einer ProHausplane überzogen. Auch der mobile Kran stand im Wartemodus samt Fahrer, ebenso ein LKW von ProHaus mit einer Person!



Der Bautrupp war sichtlich noch nicht da, also konnte ich noch schnell das Auto entladen und im Ort schnell drei Rollen Abdichtungsbahn holen.

Anja musste direkt wieder weg, ab nach Hause um sich Schuhe zu besorgen, da Ihre mal wieder den Geist, besser gesagt die Sohle verloren aufgegeben haben

Noch am Vormittag kam der Bautrupp mit dem Kennzeichen von Nordhorn an, zu diesem Zeitpunkt waren also sechs Arbeiter auf der Baustelle. Fünf von ProHaus, ein Kranfahrer. Doch kaum waren diese am Entladen des Sprinters, kam von oben schon der beladene Gerüstwagen......
...da waren's plötzlich Neun!
Parallel arbeiteten die Leute von ProHaus und die Gerüstbauer. ProHaus auf der Bodenplatte, zeichneten auf dem nassen Beton die Hauswände auf und schnitten unsere Abdichtungsbahn zusammen- Gerüstbauer stellten umlaufend Stock für Stock das Gerüst.


Der Kran wurde auf der Baustraße aufgestellt, einige Dinge zwischen mir und dem Bauleiter besprochen, und schon hatte der Kran die erste Plane abgezogen und unsere Wohnzimmerwand am Haken...
..gerade noch rechtzeitig kam Anja zurück, zurück nach gefühlten drei Stunden. Die erste Wand wurde punktgenau aufgestellt und Anja bemerkte, dass da ja doch ganz schön viele Leute da sind.
Unter den Wänden wurden vorher noch die Abdichtungsbahnstreifen gelegt. Der Bauleiter dirigierte mehrmals seine Leute, wie diese die Bahnen richtig zu verlegen haben, was mir persönlich irgendwie spanisch vorkam. Aber die Hauptsache ist, dass diese darunter liegen und wir diese später noch richtig mit den anderen Folien verbinden können.
Wand für Wand wurde mit den Kran übergegeben. Der Bauleiter hatte immer mit Bleistift auf kleinen Holzbrettern notiert, welche "Nummer" er als nächstes benötigt.

Mit gekonnten Griffen wurden die Wände relativ schnell verbunden und fixiert. Wir sind dann erstmal nach Neu-Anspach zum Metzger um für alle Leute etwas zum Essen zu besorgen. Kaum wieder an der Baustelle angekommen, nahmen fast alle etwas von den Leberkäswecken mit Tee oder Kaffee. Bei dieser kleinen Essenspause vor dem Kran standen bereits fast alle Außenwände.


Anja ist dann nochmal kurz weg... wobei Kurz ein wirklich seeeehr dehnbarer Begriff ist ;)
Der ganze Tag auf der Baustelle mit gefühlten Minustemperaturen, Wind und leichten Schneefall ist aber echt nichts für Jederman. Ich glaub, unser Garten ist nun nur durch mein Rumbibbern und Rumlaufen schön flachplaniert... neben dem Begutachten konnte ich immer ein wenig Holz und Schrauben aufsammeln was der Bautrupp überall auf der Straße "verloren" hat und musste einen großen Haufen bilden.

Auf einmal wurde es auch schon dunkel, der Kran musste über Nacht bleiben wo er ist, denn nur das Erdgeschoss wurde fertig und jeder wusste, dass auch mit Flutlicht und Einsatz der Rest nicht in zwei verbleibenden Stunden gestellt werden kann. Da aber keine Zeit zum trauern war, wurde natürlich eifrig weitergearbeitet. Als das Licht auf der Baustelle vom letzten ausgeschaltet wurde, stand bereits das Obergeschoss auf dem Erdgeschoss! Der Eingangsbereich wurde mit einem Holzbrett geschlossen und wir fuhren nach Hause
 Heute Morgen musste Anja wieder auf Arbeit, währen ich mich erstmal an den Rechner setzte um Mails zu checken und nach Rollladenmotoren zu suchen. Doch kaum losgelegt klingelte das Handy: Der Bauleiter. Schnell machte er mir klar, dass der Kranfahrer wohl noch circa 1,5 Stunden zu tun hat- dann aber nicht vom Platz kommt da alles voller Schnee und Eis ist. Daher machte ich mich direkt auf dem Weg und fuhr hin, Schob einen großen Teil Schnee und Eis der Baustraße Weg bis klar wurde, dass das alles nicht reicht; Ich musste bei der Stadt anrufen und die Städtische Straßenreinigung ordern. Erstaunlich schnell kam ein Räumfahrzeug, der Fahrer schon fast zu freundlich, gab uns sogar noch einen Kübel Streusalz und entfernte Schnee und Eis von der Baustraße. Der Kranfahrer konnte ohne Probleme "einpacken".
Kaum war dieser weg, dass nächste Problem; der Bauleiter selbst verletzte sich an der Stirn so schlimm, dass er fix zur Klinik musste. Dort musste die Wunde verarztet bzw. verklebt werden. ABER; der Rest arbeitete auch ohne Bauleiter zügig und professionell weiter. Nach einer gewissen Zeit wurde der Bauleiter wieder abgeholt und es ging auch für Ihn weiter, Gott sei Dank war außer einer offenen Wunde nichts schlimmeres passiert- nicht auszumalen was zB beim Auge passieren hätte können.

Nach und nach wurde der Kamin eingesetzt, Umkofferung für den Kamin auf der Baustelle erstellt, die Dachhaut sowie anschließend die Dachlatten verlegt und festgetackert. Schon beeindruckend, denn immerhin war an dieser Stelle gestern nichts außer einer Bodenplatte- heute Steht ein Haus dort. Nur die Fassade und die Dachziegel fehlen, zumindest von Außen.
Gestern Mittag standen ein großer Kran, ein großer und ein kleiner LKW mit Anhänger, ein Sprinter, ein Jeep mit Anhänger und zwei große gepackte LWK-Anhänger mit unserem Haus.... heute steht nichts außer ein Haus und ein Sprinter.

Nebenbei durfte ich zwei freundliche Personen aus dem Gebiet kennenlernen, u.a. einen Nachbarn. Beim Stehen und Reden bemerkt man allerdings, wie kalt es eigentlich ist. Auch Anjas Vater kam vorbei und begutachtete jeden Raum von innen. 

Die Bautreppe wurde heute Vormittag noch angeliefert, aufgebaut wurde sie allerdings noch nicht. Leider fehlt noch immer das Dachausstiegsfenster, warum dieses fehlt- ein Rätsel. 

Als Bauherr hat man einige Rechte- allerdings mindestens genau so viele Pflichten. Eis auf der Straße, Schnee auf der Bodenplatte, Verletzungen der Bauarbeiter, feststeckender Kran, Nägel und große Hölzer auf der Baustraße und dem Nachbargrundstücken gehen garnicht. 
Verpflegung des Bautrupps keine Pflicht, allerdings ein netter Bonus- und wir wissen alle, dass mit warmen Trinken und reichlichem Essen die Arbeitsleistung positiv erhöht wird.


Sonntag, 9. Dezember 2012

Der Tag vor dem Hausaufbau

Baustrom
Nach der Stromlieferant die Anschlusssäule für den Baustrom gestellt hatte, dort aber kein Anschlusskasten für den Baustrom zu finden war, stellte sich heraus, dass der Stromlieferant unserem Elektriker nicht Bescheid gesagt hatte. Jetzt musste der Elektriker kurzfristig einen Termin mit der Stadt finden um den Anschlusskasten anzuschließen.
Als Marcel heute am Grundstück vorbei gefahren ist, hat er gesehen, dass der Anschlusskasten schon da ist. Das hat also alles noch geklappt! Super! Danke hier an den Elektriker. :)

Neue Fensteränderungen von der ProHaus-Planerin
Am Wochenende hat Marcel noch eine Änderung von ProHaus entdeckt, unser Treppenfenster wurde einfach um 50 cm nach oben verschoben. Wir hatten das Fenster etwas tiefer geplant, damit man beim hochgehen raus schauen kann und einen schönen Lichteinfall hat. ProHaus hat es nun nach oben geschoben, natürlich wie immer ohne uns Bescheid zu geben. Hier fragen wir uns auch, was überhaupt unser Architekt macht, auch von ihm fühlt man sich allein gelassen. Beim ersten und einzigen Gespräch was bisher mit ihm stattfand haben wir genau beschrieben wo das Fenster sitzen soll und es im Plan eingezeichnet. Hier haben wir uns auch mehr Kommunikation mit ProHaus erhofft. 
Ein Architekt sollte unsere Pläne lesen und im Gespräch hören, welche Wünsche wir haben und diese an ProHaus weitergeben. Ich denke hier wurden nur unsere Pläne weitergeschickt ohne Erklärung...sehr schade... Mit seinem Einsatz sind wir bisher unzufrieden, mal sehen wie sich das weiterentwickelt.
Aber auch auf den Plänen war zu erkennen, wo das Fenster sitzen soll. Tja, Änderungen gehen nicht mehr, da unser Haus schon fertig produziert ist.

Abdichtungsbahn der Bodenplatte
Die Folie konnte bisher auf Grund der Wetterlage leider nicht auf der Bodenplatte angebracht werden. Wir werden morgen früh die Folie abholen und ProHaus wird Teile der Folie unter die Hauswände setzen, natürlich gegen einen Aufpreis. Wenn das Haus steht, wird der Estrichleger kommen und die Abdichtungsbahn fertig verkleben.

Morgen kommt das Haus
Marcel war ja heute auf der Baustelle und hat gesehen, dass unsere Wände schon dort stehen.
 

Auch der Schornstein liegt schon im Schnee, inkl. einem kleinen Schneemann den jmd. gebaut hat. ^^

Da es heute kräftig geschneit hat, müssen wir morgen sehr sehr früh aufstehen und die Bodenplatte vom Schnee befreien, damit unser Haus aufgestellt werden kann.


Ich als kleine Frostbäule habe mir schon Skisachen für morgen rausgelegt, da es wieder schneien und kalt werden soll. Da ich den ganzen Tag auf der Baustelle sein und Fotos schießen werde, hoffe ich, dass ich so über die Runden komme. :)

Dienstag, 4. Dezember 2012

Planung Elektrotechnik

Eines der Bereiche, die mit Abstand am meisten Arbeit machen und vor allem für Personen, die viel Wert auf Technik legen, sehr schnell vom Planungsaufwand zu unterschätzen ist.
Die Elektrotechnik mit Ihren, ich sag einfach mal "Dicken Brüdern" der EDV und MSR
 
Wünsche, Vorstellungen und neue Technik, die man doch irgendwie vielleicht in seinem eigenen Haus nutzen möchte- je mehr desto besser- doch auf der anderen Seite- je mehr desto komplizierter die Technik und Schaltung
 
Es fängt natürlich am Zähler an, um den man sich doch sehr früh schon kümmern sollte. Der wird über den Elektriker über die Stadt angeschlossen und dort beginnt dann auch schon all die verzwickte Technik.
Jeder der ein Fertighaus baut, bekommt im Standard eine geringe Anzahl an Steckdosen, Lichtschalter, Antennendosen, Deckenauslässe und jeweils einen Gong, Trockneranschluss, Waschmaschinenanschluss. Natürlich noch etwas Kabel- aber im Großen und Ganzen wars das, und ist natürlich ausreichend! Ausreichend für jeden, der nichts gegen hübsche Verteilersteckdosen ausm Aldi oder Baumarkt hat. Für jeden der nichts gegen ein ordentliches Heim-Funknetz hat und damit die Technik verbindet.
Ich jedoch gebe mich damit nicht zufrieden. Verteilersteckdosen nerven, ein komplettes Funknetz rund um die Uhr aller Hausgeräte zerrt an meinen Nerven und generell, irgendwie kommt nicht mehr als nur Strom aus den wenigen Dosen......
... und genau hier greift meine Planung und der lange Arm der "Dicken Brüder" ein.
Unser Haus wird "Intelligent"!
  1. Steckdosen können über Taster, egal ob von unterwegs, vom Taster oder aus dem Verteilerschrank komplett ausgeschaltet werden. Sämtliche "Standby"-Geräte im Haus werden komplett entstromt. Natürlich gibt es Geräte wie Wecker oder Kühlschrank, die dürfen gerne weiterlaufen ;)
  2. Wand- oder Deckenleuchten können zentral gedimmt werden- und nicht nur über einen dicken runden Knopf irgendwo an der Wand oder gar an der Stehlampe.
  3. Der "Strom" rennt wirklich nur von Verteiler zur Steckdose und den Verbrauchern- auf Handhöhe an den Tastern selbst wirken nurnoch 24 statt 230 V
  4. Die Technik erkennt wann und ob ein Fenster geöffnet wird- Einbrecher haben es deutlich! schwerer da wir sofort reagieren können- Jalousien runter? Licht überall instant an? Musik an? Polizei?
  5. Auch die kontrollierte Wohnraumlüftung kann durch die Signale der Fenster besser wirken- sich z.B. ausschalten.
  6. Jalousien können zentral gesteuert werden und man muss nicht mehr von Schalter zu Schalter rennen. Doch noch wichtiger: Bei zu großer Sonneneinstrahlung können diese sich selbst schließen- was sich positiv auf das Raumklima auswirken kann
  7. Licht vergessen auszuschalten? Ofen noch an? Kinder allein zu Haus? Nicht mehr ganz so schlimm- wird von unterwegs ausgeschaltet.
  8. Raumklimasteuerung durch Berechnung der Werte Außentemperatur, Innentemperatur, Windgeschwindigkeit, Sonneneinstrahlung, Wohnraumlüftungs-Zulufttemperatur usw... Zeitsteuerung einzelner! Zimmer
  9. Welches Licht schalte ich wo? Jeder Taster kann individuell umprogrammiert werden. Was im Lauf der Jahre schnell von Vorteil sein kann, wenn z.B. der Deckenleuchter ausgedient hat und schöne Wandleuchten montiert werden- in diesem Falle können über den Taster statt dem Deckenauslass die Wandauslässe geschaltet werden.
  10. Beim aufstehen frischen Kaffee- die Maschine läuft direkt mit dem Wecker an- Musik ertönt im Badezimmer- ... okay okay, an der Stelle unterbrech ich mal
Diese ganzen Wünsche bedeuten einiges an Kabel und neue Technik. Detailgenaue Planung um sämtliche Kabelwege, Massen und den Aufwand schon im Voraus zu kennen. Während bei der konventionellen Verkabelung zum Verteiler vielleicht so.. 10 Kabel abgehen, sind es hier bei uns an die 50 ! Bei dem konventionellen Schaltkasten würde das bedeuten, dass wir hier so circa 35 einzelne Leitungen hätten verdrahten müssen- doch nun sind es an die 200. Das Gleiche nochmal im Obergeschoss.


Magenta: Netzwerk,
Dunkelgrün: Schalter,
 Rot: Kühlschrank/Gefriertruhe/Herd/Hauptverteilleitungen, Motoren
Gelb: Licht,
Orange: Steckdosen,
Blau: Steuerleitung
 

Doch nicht nicht die zusätzliche Technik hat mich zur genauen Planung der Elektrotechnik inkl. aller Kabelwege gebracht, sondern auch die Ausbausituation. Auf der Baustelle wird man schnell feststellen, dass so ein 3x1,5 (Stromkabel) oder gar 5x2,5 (z.B. für den Herd) etwas dicker ist als man meint. Wenn man dann auf der Baustelle von Steckdose zur Steckdose die Kabel legt, vom Jalousiekasten zum Verteiler und unterwegs noch einen Zwischenstop runter zum Schalter macht, liegen die Kabel meist auf den Holzbalken. Beim Aufbringen der ersten Platten für die Wand fällt dann sicher auf, dass man doch lieber andere Wege gegangen wäre, denn so unkoordiniert muss man wild Bohrungen und Schlitze anbringen um die Platten so unkompliziert wie nur möglich direkt auf die Holzständer aufzubringen- alternativ müssen Holzlatten als Unterkonstruktion montiert werden.
Doch genau auf diese Holzbalken möchte ich später direkt die Holzplatte schrauben, ganz ohne Abstandshalter, Bohrungen oder Ausschnitte im Holz. Daher ist nun jedes Kabel in einem dafür vorgesehenen Bereich wie einer abgehängten Decke oder eben im Sparrenbereich der Decken entlang der Holzbalken (Dämmbereich) bis zur Wand.
 



zu sehen auch die abgehängte Decke- hier können Kabel, Downlights,
Schmutzwasserleitungen etc. verlegt werden ohne optisch störend zu sein

Ganz umsonst ist es auch später nicht; immerhin wird so auf der Baustelle nicht überlegt von wo nach wo nun welches Kabel gezogen werden muss- sondern es heißt z.B "Hier brauch ich 2* 4x1,5 (Steckdosen), 1* 3x1,5 (Lampen), 1*Cat7 (Netzwerk) und 1* 2x2x0,8 (Steuerleitung)".
hier zu sehen sind Dosen wie Audio, Netzwerk*2, Steckdosen*2,
Satdose, Wandauslass, der Motor für die Jalousien und wieder: Kabel
 
 
 
 
 
Hier mal die Kilometer Kabel die noch gekauft- verlegt und angeschlossen werden müssen
 
Die schräg zulaufenden Leitungen ganz unten laufen ausnahmsweise tatsächlich nicht quer zu den Holzbalken; denn diese liegen unter der Bodenplatte ;)