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Freitag, 4. April 2014

Spachtel- Grundieren- Malervliestapete

Sämtliche Schraubenlöcher sowie Stöße wurden mindestens zweimal gespachtelt, je genauer mal hier spachtelt- desto weniger muss die Giraffe hinhalten!
Danach wurde geschliffen und grundiert (die großen Kanister mit der blauen Flüssigkeit) und letztlich das Malervlies (nicht im Standard- haben wir zugekauft!) aufgebracht. Ohne Gewebe in den Fugen oder besser noch vollflächig würden irgendwann, vor allem bei großen Flächen kleine Risse in den Wänden entstehen. Durch das Vlies wird dies verhindert da dieses elastischer ist :)
Aber seht selbst- ein paar kleine Einblicke über den Stand der Dinge:






Samstag, 6. April 2013

Ess- und Wohnzimmer, Lüftungsauslass Speisekammer

Nach dem endlich alle geplanten Installationen in den Decken montiert waren, konnten wir relativ rasch die Decken mit der Dampfsperre (Folie) schließen und die Unterlattung anbringen. 
Nur im Bereich der Badewanne (Obergeschoss) haben wir die Folie natürlich noch nicht komplett abgeklebt, denn hier müssen später noch einige Bauteile wie z.B. Stahlträger, Einbaukörper der Armatur, Leitungen usw. befestigt werden.

Während Anja brav die Folien zugeschnitten hat, konnte ich mich unserem ersten Lüftungsauslass annehmen (Ablufteinlass der Speisekammer).
Laut dem Lüftungsausbauordner wird der Abluftkörper normalerweise an der Spanplatte vom Obergeschossboden befestigt und mit Verlängerungsstücken bis auf die gewünschte Deckenhöhe gebracht. 
Mir hat diese Art nur irgendwie nicht so wirklich zugesagt und hab kurzerhand eine Art Unterkonstruktion für den Lüftungseinlass erstellt. Mir persönlich gefällt an der normalen Konstruktion die Schall- und Wärmedämmungseinbußen nicht, denn immerhin befindet sich an der Stelle des Abluftkörpers keine Dämmung. Vom Obergeschoss-Boden direkt runter in den Speiseraum nur die Trittschalldämmung und ansonsten eine direkte Plastik-Holzverbindung nach unten.... Ne Sorry!
Einen Holzbalken auf Länge gesägt, mit Winkeln an den Enden bestückt ging es in den Speiseraum- die Länge des Abluftkörpers gemessen und die Tiefe der Rigipsplatte addiert- schon war der Holzbalken in der Decke befestigt. Am Holzbalken selbst wieder ein kleines Stück Spanplatte befestigt, welches groß genug war, dass der Abluftkörper komplett draufpasste und schon war auch der Plastikkörper festgeschraubt und angeschlossen!
Über dem Ablufeinlass volle 10 cm Dämmung- keine direkte Schallübertragung- gefällt mir. :)
Anschließend gings direkt los und der kleine Raum wurde von Anja und mir an der Decke mit Rigipsplatten bestückt. Beim Abluftauslass wurde natürlich vorher das Loch schön passgenau ausgeschnitten- in unserem Fall mit der Stichsäge.

Als so nach und nach die Folien angebracht waren, gings auch an den Wänden im Esszimmer und anschließend im Wohnzimmer weiter mit den Rigipsplatten. Bevor wir die Rigipsplatten an die Wand befestigten, markierten wir uns auf der Folie die Stellen, an welchen die Spanplatten ausgespart waren, z.B. durch Kabel oder die Windverbände. Bereits verlegte Kabel wollen auch wir nicht unbedingt nochmal verlegen, nur weil wir eine Schraube reinjagen. :> Auch bei den Metallwinkeln, die bereits im Werk von ProHaus angebracht werden, sollte tunlichtst nicht geschraubt werden, denn an der Stelle geht natürlich keine Schraube durch und nur das Loch in der Folie bleibt. ;) (Bei uns leider passiert, musste die Platte nochmal ab und die Löcher sauber abgeklebt werden. -.-)


In den Wänden befinden sich natürlich noch die Fenster- hier war es wichtig, erst die von ProHaus gelieferten Rigipsplatten mit V-Fräsungen (Winkel) in die mit Folie ausgelegten Nuten zu schieben. Im Technikraum noch stundenlang abgemüht an diesen Dingern, gings dort richtig schnell! Wichtig ist, die Folie erst schön in die Nut im Fenster reinzudrücken, also in U-Form, dass diese wieder am Fenster rauskommt. Nur so spannt die Folie später nicht zu sehr, dass der Winkel evtl. nicht mehr richtig reinpasst. Winkel in die Nut teilweise reinschieben- mit dem Cutter die Folie von oben nach unten am Rigips abschneiden- und letztlich den Winkel komplett reinhauen. Ein Brett vorne aufs Rigips auflegen und mit dem Gummihammer schön drauf- bis der Winkel komplett auf der Spanplatte aufliegt. :)
Nicht zu vergessen, die 90°! Nur weil unter dem Winkel ausgefüttert wird- egal ob mit Holz oder mit Rigipsresten- heißt dass noch lange nicht dass der eingeschobene Winkel schön gerade in neunzig Grad zur Wand sitzt! Daher haben wir mit einem Winkelmesser, auf 90° eingestellt und an dem Fenster angelegt, jede Stelle kontrolliert und erst nach Justierung (an die Kante drücken oder ziehen) den Winkel mit Schrauben befestigt. 
Zum Schutz der Ecken über die Bauphase hab ich noch schnell die Eisenwinkel mit Malerband befestigt- hält und sieht gut aus. :D 

Dienstag, 26. Februar 2013

Spanplatten, Elektrotechnik und Garagentür

Mit Anja zusammen gings am 17.02. weiter mit dem Sägen der Spanplatten für die Außenwände im Erdgeschoss. Während ich sämtliche Elektrokabel (Steckdosen-, Netzwerk-, Taster- und Eibkabel relativ schnell vom der geplanten Position der Unterverteilung Erdgeschoss im Flur zur geplanten Position in der Außenwand gezogen habe, konnte Anja schonmal die Spanplatten abmessen.

Zum Thema Kabel:
Ich leg sämtliche Kabel über die Decke und nicht über den Boden! Spreche dieses Thema hier nur an, da ich oft gefragt werde warum ich denn diese teilweise längeren Wege übers Dach geh, und nicht direkt über den Boden?! Ich bin einfach kein Freund von "Hier mal so, drüben mal anders", und genau aus diesem Grund verlege ich einfach alle Kabel über die Decke am Außenbereich und an der gewünschten Position wie gefordert vertikal bis runter.
Mit Nagelschellen befestigen wir alle Kabel an den Holzbalken (innenliegend). 

Nach und nach konnte ich alle geplanten Kabel an der Esszimmerwand und für die Lampen in der Decke ziehen und zusammen mit Anja ihre aufgenommenen Maße auf die Spanplatten übernehmen. Hatte ich schon an anderer Stelle erwähnt, dass die Kleinfudd'l'stellen total nerven? Also die Positionen wo Kabel an Obergurten laufen oder auch die Stahl/Eisenbefestigungswinkel? Nein? Okay; es nervt! Diese vielen Kleinigkeiten kosten wirklich extrem Zeit und lassen sich echt sehr schwer zeitlich einschätzen. ;)
Anschließend haben wir die Platten an der Wand angebracht.




Bei der zukünftigen Garagentürposition hatten wir richtig Arbeit. Denn die Türposition wurde ja auf unserern Wunsch hin statisch mit berechnet (siehe Bild oben mit der Leiter im Vordergrund) allerdings nicht ausgeführt. Leider bedeutet dies auch eine sehr große balkenfreie Fläche und die Spanplatte hatte es Dank der Dämmung durchgebogen/gebeult. Dager mussten wir die Spanplatte nochmal abschrauben und zwei massive Querriegel zwischen die Balken einziehen, auf welchen wir im zweiten Versuch die Spanplatte zusätzlich befestigen konnten.
Plötzlich standen wir vor unseren komplett geschlossenen Außenwänden im Wohn/Esszimmer- ein richtig geiles Gefühl! Sieht gleich ganz anders aus- einfach toll.