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Freitag, 4. April 2014

Spachtel- Grundieren- Malervliestapete

Sämtliche Schraubenlöcher sowie Stöße wurden mindestens zweimal gespachtelt, je genauer mal hier spachtelt- desto weniger muss die Giraffe hinhalten!
Danach wurde geschliffen und grundiert (die großen Kanister mit der blauen Flüssigkeit) und letztlich das Malervlies (nicht im Standard- haben wir zugekauft!) aufgebracht. Ohne Gewebe in den Fugen oder besser noch vollflächig würden irgendwann, vor allem bei großen Flächen kleine Risse in den Wänden entstehen. Durch das Vlies wird dies verhindert da dieses elastischer ist :)
Aber seht selbst- ein paar kleine Einblicke über den Stand der Dinge:






Dienstag, 1. April 2014

Der letzte Deckenbereich- der komplizierteste!

Parallel zu den Reparaturen um die Whirlwanne ging es mit der Deckenverkleidung weiter. Da wir in der Kühe die Decke erst fertigstellen konnten, sobald der Koffer um die Wanne fertig ist, mussten wir notgedrungen auch ohne fehlerfreie Wanne weiterbauen.
Auch wenn die Angst groß war, dass das Ding ggf. nicht mehr wird und wir uns eine normale Wanne besorgen müssen- diese dann oben auf den Rohboden stellen und der Koffer letztlich mehr oder weniger umsonst ist, stimmten wir beide für "Weiter wie geplant! Wird schon"
Erneut mit einer Kombination von Trockenbau-Abhängeprofilen und Holz wurde nach holprigem Start letztlich ein ansehnlicher Deckenversprung. Gerade der Anfang war wirklich schwer, bis man letztlich genau den Winkel, die Länge und auch die Position der Abhängung hin bekommt. Eine gute Planung im Vorfeld erleichtert zwar ungemein, vor allem bezüglich des Zukaufs der Materialien, aber die Planung in die Tat umzusetzen ist wieder rum etwas anderes :D



Da hier im Schatten des Unterzuges unsere Schmutzwasserleitung vom Badezimmer verläuft (Irgendwann vor Monaten mal erklärt warum wir dies abweichend der Standardplanung so verlegten- Thema vertikaler Koffer bzw. Ecke im Esszimmer für SW-Rohr) haben wir den gesamten Koffer ums Schmutzwasserrohr gut mit extra zugekaufter Schalldämmwolle von Isover ausgestopft. Hier schön in Gelb zu sehen, wir hoffen sehr, dass diese Wolle ihre angegebenen Werte gut einhält ^^

Hier auf dem Bild unten relativ gut zu sehen die Aussparung bei dem Wandprofil. Diese ist beabsichtigt und kommt nicht von fehlendem Material, sondern der Platz für die Revisionsöffnung. Hier habe ich vor, eine etwas breitere Rigipplatte komplett als Revi-Öffnung auszubauen. Wie ein Gartentor möchte ich diese im Notfall komplett abkippen können. Im Esszimmer wird man zwar eine dünne Fuge sehen, jedoch stell ich mir dass nicht wirklich "unschön" vor. Gerade jetzt mit all den Problemen um die Wanne habe ich gelernt, dass immer mal was passieren kann- und dann möchte ich eben mal an den Motor der Luftpumpe, der Wasserpumpe, der Armaturen, Schläuche, Düsen oder eben der Elektronik der Wanne. 



Auch hier hatte ich wieder meinen persönlichen Groll auf die Ausführung meiner geliebten Hausbaufirma. Denn hier wird idealerweise schon im Werk unterhalb des Stahlträgers (von der Mittelachse des Hauses bis zur Außenwand- demnach die Achse zwischen Wohn- und Esszimmer) ein, ich glaube 3 cm starkes Holzbrett angebracht um daran letztlich wohl die Rigipsplatten befestigen zu können. Jedoch, ist es wirklich sehr kontraproduktiv wenn das Brett an 90% der Punkte festgedübelt / geschossen wurde, aber eben an einer Seite nicht. Sich die Dübel lösen und das Brett tatsächlich nach unten abkippt. Hieran die Deckenplatten zu befestigen wäre grob fahrlässig, da es im Laufe der Jahre durch das Eigengewicht der Rigipsplatte nach und nach weiter abfallen würde.
Daher mussten wir hier parallel neben dem Unterzug ein Profil abhängen und Querprofilstangen verziehen. Unsere Deckenplatten vom Koffer hängen demnach NICHT am Unterzug, sondern tatsächlich mit ca. 5 mm Abstand darunter.  


Der Blick von Oben aus dem Badezimmer- hier beim Versuch Nummer 2, die Wanne abzudichten. An dieser Stelle muss gesagt sein, dass nicht wir selbst die Wanne hier versuchen zu reparieren, sondern ein Fachmann der Firma Whirlpool Designer. Nach langen Telefonaten und Email an den Hersteller der Einbauten für die Wanne, bekamen wir den Kontakt zu der Firma aus Großwallstadt. Nach einer Email und kurzem telefonischem Gespräch kam der Nürnberger direkt noch Abends vorbei und schaute sich die Sache an. Diagnose: Undichter Verteiler. Lösung: Neuer Verteiler.
Hier auf dem Bild zu sehen, die wieder aus dem Loch gezogene und auf Hölzern zwischengelagerte Wanne. Auf der anderen Seite "schweißte" er gerade den neuen Verteiler an. 


Zurück im Erdgeschoss mit dem Blick an die fertig geschlossene Decke im Esszimmer. 
Den Vorsprung, welcher später eine indirekte Beleuchtung werden soll, haben wir mit U-Profilen oben verstärkt und an den Wänden zusätzlich mit Winkeln befestigt.


Die beiden weißen Rechtecke an der Stirnseite sind tatsächlich Revisionöffnungen! Aber nein, nicht um von dort an die Wanne zu gelangen, sondern um an Scharniere zu kommen welche die Unterseite des Koffers im Ganzen abklappbar gestalten.
Der tolle Fotograf welcher sich im Fenster gut spiegelt, ist natürlich der Bauherr persönlich mit den tollen Rechtschreibfehlern hier im Bautagebuch!


Öhmmm genau, ach wo war ich- ach so: ALLE - ALLE - !!!! Gänzlich so was von überhaupt wirklich sämtliche Decken sind nun fertig geschlossen- Zu! Weiß! 


Bis auf die Trennwand zwischen der geplanten Treppe welche bald kommen wird, sind damit alle Wände und Decken fertig. Eine kleine Wand... und der Trockenbau ist endgültig fertig... Weiter wird verputzt- ich freue mich.

Samstag, 6. April 2013

Ess- und Wohnzimmer, Lüftungsauslass Speisekammer

Nach dem endlich alle geplanten Installationen in den Decken montiert waren, konnten wir relativ rasch die Decken mit der Dampfsperre (Folie) schließen und die Unterlattung anbringen. 
Nur im Bereich der Badewanne (Obergeschoss) haben wir die Folie natürlich noch nicht komplett abgeklebt, denn hier müssen später noch einige Bauteile wie z.B. Stahlträger, Einbaukörper der Armatur, Leitungen usw. befestigt werden.

Während Anja brav die Folien zugeschnitten hat, konnte ich mich unserem ersten Lüftungsauslass annehmen (Ablufteinlass der Speisekammer).
Laut dem Lüftungsausbauordner wird der Abluftkörper normalerweise an der Spanplatte vom Obergeschossboden befestigt und mit Verlängerungsstücken bis auf die gewünschte Deckenhöhe gebracht. 
Mir hat diese Art nur irgendwie nicht so wirklich zugesagt und hab kurzerhand eine Art Unterkonstruktion für den Lüftungseinlass erstellt. Mir persönlich gefällt an der normalen Konstruktion die Schall- und Wärmedämmungseinbußen nicht, denn immerhin befindet sich an der Stelle des Abluftkörpers keine Dämmung. Vom Obergeschoss-Boden direkt runter in den Speiseraum nur die Trittschalldämmung und ansonsten eine direkte Plastik-Holzverbindung nach unten.... Ne Sorry!
Einen Holzbalken auf Länge gesägt, mit Winkeln an den Enden bestückt ging es in den Speiseraum- die Länge des Abluftkörpers gemessen und die Tiefe der Rigipsplatte addiert- schon war der Holzbalken in der Decke befestigt. Am Holzbalken selbst wieder ein kleines Stück Spanplatte befestigt, welches groß genug war, dass der Abluftkörper komplett draufpasste und schon war auch der Plastikkörper festgeschraubt und angeschlossen!
Über dem Ablufeinlass volle 10 cm Dämmung- keine direkte Schallübertragung- gefällt mir. :)
Anschließend gings direkt los und der kleine Raum wurde von Anja und mir an der Decke mit Rigipsplatten bestückt. Beim Abluftauslass wurde natürlich vorher das Loch schön passgenau ausgeschnitten- in unserem Fall mit der Stichsäge.

Als so nach und nach die Folien angebracht waren, gings auch an den Wänden im Esszimmer und anschließend im Wohnzimmer weiter mit den Rigipsplatten. Bevor wir die Rigipsplatten an die Wand befestigten, markierten wir uns auf der Folie die Stellen, an welchen die Spanplatten ausgespart waren, z.B. durch Kabel oder die Windverbände. Bereits verlegte Kabel wollen auch wir nicht unbedingt nochmal verlegen, nur weil wir eine Schraube reinjagen. :> Auch bei den Metallwinkeln, die bereits im Werk von ProHaus angebracht werden, sollte tunlichtst nicht geschraubt werden, denn an der Stelle geht natürlich keine Schraube durch und nur das Loch in der Folie bleibt. ;) (Bei uns leider passiert, musste die Platte nochmal ab und die Löcher sauber abgeklebt werden. -.-)


In den Wänden befinden sich natürlich noch die Fenster- hier war es wichtig, erst die von ProHaus gelieferten Rigipsplatten mit V-Fräsungen (Winkel) in die mit Folie ausgelegten Nuten zu schieben. Im Technikraum noch stundenlang abgemüht an diesen Dingern, gings dort richtig schnell! Wichtig ist, die Folie erst schön in die Nut im Fenster reinzudrücken, also in U-Form, dass diese wieder am Fenster rauskommt. Nur so spannt die Folie später nicht zu sehr, dass der Winkel evtl. nicht mehr richtig reinpasst. Winkel in die Nut teilweise reinschieben- mit dem Cutter die Folie von oben nach unten am Rigips abschneiden- und letztlich den Winkel komplett reinhauen. Ein Brett vorne aufs Rigips auflegen und mit dem Gummihammer schön drauf- bis der Winkel komplett auf der Spanplatte aufliegt. :)
Nicht zu vergessen, die 90°! Nur weil unter dem Winkel ausgefüttert wird- egal ob mit Holz oder mit Rigipsresten- heißt dass noch lange nicht dass der eingeschobene Winkel schön gerade in neunzig Grad zur Wand sitzt! Daher haben wir mit einem Winkelmesser, auf 90° eingestellt und an dem Fenster angelegt, jede Stelle kontrolliert und erst nach Justierung (an die Kante drücken oder ziehen) den Winkel mit Schrauben befestigt. 
Zum Schutz der Ecken über die Bauphase hab ich noch schnell die Eisenwinkel mit Malerband befestigt- hält und sieht gut aus. :D 

Dienstag, 26. Februar 2013

Spanplatten, Elektrotechnik und Garagentür

Mit Anja zusammen gings am 17.02. weiter mit dem Sägen der Spanplatten für die Außenwände im Erdgeschoss. Während ich sämtliche Elektrokabel (Steckdosen-, Netzwerk-, Taster- und Eibkabel relativ schnell vom der geplanten Position der Unterverteilung Erdgeschoss im Flur zur geplanten Position in der Außenwand gezogen habe, konnte Anja schonmal die Spanplatten abmessen.

Zum Thema Kabel:
Ich leg sämtliche Kabel über die Decke und nicht über den Boden! Spreche dieses Thema hier nur an, da ich oft gefragt werde warum ich denn diese teilweise längeren Wege übers Dach geh, und nicht direkt über den Boden?! Ich bin einfach kein Freund von "Hier mal so, drüben mal anders", und genau aus diesem Grund verlege ich einfach alle Kabel über die Decke am Außenbereich und an der gewünschten Position wie gefordert vertikal bis runter.
Mit Nagelschellen befestigen wir alle Kabel an den Holzbalken (innenliegend). 

Nach und nach konnte ich alle geplanten Kabel an der Esszimmerwand und für die Lampen in der Decke ziehen und zusammen mit Anja ihre aufgenommenen Maße auf die Spanplatten übernehmen. Hatte ich schon an anderer Stelle erwähnt, dass die Kleinfudd'l'stellen total nerven? Also die Positionen wo Kabel an Obergurten laufen oder auch die Stahl/Eisenbefestigungswinkel? Nein? Okay; es nervt! Diese vielen Kleinigkeiten kosten wirklich extrem Zeit und lassen sich echt sehr schwer zeitlich einschätzen. ;)
Anschließend haben wir die Platten an der Wand angebracht.




Bei der zukünftigen Garagentürposition hatten wir richtig Arbeit. Denn die Türposition wurde ja auf unserern Wunsch hin statisch mit berechnet (siehe Bild oben mit der Leiter im Vordergrund) allerdings nicht ausgeführt. Leider bedeutet dies auch eine sehr große balkenfreie Fläche und die Spanplatte hatte es Dank der Dämmung durchgebogen/gebeult. Dager mussten wir die Spanplatte nochmal abschrauben und zwei massive Querriegel zwischen die Balken einziehen, auf welchen wir im zweiten Versuch die Spanplatte zusätzlich befestigen konnten.
Plötzlich standen wir vor unseren komplett geschlossenen Außenwänden im Wohn/Esszimmer- ein richtig geiles Gefühl! Sieht gleich ganz anders aus- einfach toll.