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Samstag, 15. Februar 2014

zerbrochene Fensterscheibe die Erste


in der Aufheizphase ist es dann doch noch passiert! Eine der vielen Scheiben hat klein Bei gegeben und man mag es kaum glauben, von all den vielen unterschiedlich großen Scheiben hat es ausgerechnet die........ kleinste im ganzen Haus erwischt!

Unsere schöne Schießscharte !

nicht einmal 35 cm hoch ist die Scheibe, doch Standhalten konnte sie nicht. 


Wie jeden der vergangenen Tage bin ich mal wieder durchs Haus gelaufen um nach irgendwelchen "Schwachpunkten" zu sehen. Damit meine ich, ob sich irgendwo auffällig viel Wassertropfen in den Ecken befinden oder nicht. Denn immerhin glich das Haus einer Tropfsteinhöhle direkt nach dem Einbringen des Estrichs. Jeden Tag sind wir daher morgens vor der Arbeit rein um die beiden Bautrockner zu leeren, ebenso natürlich am Abend. Beide Wannen waren teils bis obenhin voll mit Wasser! Wie auch immer, an dem Samstag den 15. wandelte sich mein Lächeln über die großen freien Flächen im Haus sehr schnell in Ernüchterung.
Aufheizprotokoll: Unsere Vorlauftemperatur hatte die Spitze der Temperaturen, also die 40°C erreicht und war bereits von Freitag auf Samstag auf dem Weg nach unten (35°C). Draußen waren es an die 5°C kalt, und daher gehe ich einfach mal stark davon aus, dass die Fensterscheibe die extremen Belastungen der Temperaturunterschiede gepaart mit einer wohl in in Spannung eingebauten Scheibe nicht bestanden hat. Wochenlang war der Baukörper ähnlich kalt wie draußen und innerhalb weniger Tage wurde dieses Haus hochgeheizt.

Diesen Schaden haben wir natürlich ProHaus gemeldet und als Garantiefall angemeldet. Immerhin konnten wir selbst rein garnichts dafür. Dieses Fenster befindet sich immerhin auf gut 2.4 Meter Höhe und ist nicht einmal 40 cm hoch- da schaff nicht einmal ich selbst, als Chaos in Person, dagegen zu donnern! 
ProHaus hat den Schaden aufgenommen und direkt einen Tausch angepeilt: Hier muss ich sagen: Top!


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Die letzten beiden Hausaufstellungstage

Am dritten und vierten Tag der Hausmontage wurde dann noch der Rest wie Bautreppe, Dachausstiegsfenster, Schornsteinverkleidung, Regenrinne etc. erstellt.
Die Bautreppe selbst wird als Halbpodest mit vier Stahlteilen festgeschraubt, die Stufen sind aus dickem Holz und werden von einem Herren vom Bautrupp vor Ort aufgeschraubt. Dieser hatte am Abend für den Kamin eine Holzkonstruktion gezimmert die später mit vereinten Kräften aufs Dach gehievt wurde. An der Holzkonstruktion konnte er später die Schiefer anbringen.
Parallel haben zwei andere das Dach fertig eingedeckt, der Bauleiter selbst die Dachrinnen angebracht.
Zu den Dachrinnen muss ich sagen, dass ich da sehr zufrieden bin, dass es doch noch so umgesetzt wurde, wie ich wollte. Ursprünglich sollten ja vier Fallrohre montiert werden, also an allen vier Dachecken eine. Doch vor vielen Monaten stellte ich den Wunsch, nur eine je Dachseite und damit nur insgesamt zwei, haben zu wollen. Damals bekam ich allerdings von ProHaus die Antwort, dass das nicht ginge, da diese sich an geltende Richtlinien und DIN halten müssen- natürlich stimmte dies so nicht ganz, sondern ProHaus meinte damit ihre eigenen hausinternen Standards. :D
Glücklicherweise hat mich der Bauleiter darauf angesprochen, da man zu ihm in Nordhorn meinte, dass bei uns nur zwei Regenrohre zu montieren sind... Hö? Da jedoch vier Fallrohre da waren, stellte er mich nach kurzem Rückruf in Nordhorn vor die Entscheidung; nachdem auch der Vater der Bauherrin der gleichen Meinung wie ich war, wurde dann am Donnerstag Morgen begonnen nur zwei der vier zu montieren!
Am Abend bin ich noch schnell hoch aufs Gerüst und habe an den Übergängen von den Rinnen zu den späteren Fallrohren die provisorischen Folien geklebt, nur damit das Wasser bestenfalls direkt in die Zisterne läuft und nicht von der Rinne sind direkt am Haus verteilt.

Zu den Dachziegeln: Das Dach ist fertig gedeckt, ging richtig schnell! Allerdings, was man Bedenken sollte, die Dachpfannen für SAT, Entlüftung und Abgas sind noch nicht auf dem Dach...
Diese dürfen mal wieder bauseits gewechselt werden. Heißt, wir müssen dann irgendwann nochmal aufs Dach und die Pfannen wechseln.
Die Solarplattenziegel sind allerdings schon montiert ;)

An den Decken hat der Bautrupp dann außen noch Styropor verkleidet und alle Fugen ausgeschäumt.

Samstag, 10. November 2012

Elektroanschluss, Schornsteinfeger und Fensterkontakte

Heute Morgen bin ich direkt in unseren zukünftigen Ort, um mich dort mit dem Elektromeister zu treffen. Mehrere Dokumente unterschrieben welche für die Hausanschlüsse der Stadt wichtig sind- diese wollte er sogar noch heute fertigmachen und abschicken.
Wenn ich ihm unsere Grundrisse mit der Elektroplanung, Massen und / oder Stromlaufpläne zuschicke, dann macht er mir auch ein Angebot über die restlichen Elektroteile, die nicht im Standard von ProHaus dabei sind. Und da kommt schließlich so einiges zusammen ;)
Ich glaub, zusammengerechnet sind im Standard ganze 30 Steckdosen dabei- klingt erstmal recht viel, aber das Erwachen kam dann, als Anja und ich uns vor einigen Wochen die Elektrogrundrisse geplant hatten- ganze 130 brauchen wir :D einfach mal so, 100 Steckdosen zu wenig...

So verhält es sich auch mit den anderen Teilen- es ist halt das Nötigste dabei.
Hinzu kommt, dass ich ja unbedingt ein BUS-System einbauen möchte, allein dafür brauche ich eh noch ganz andere Mengen an Leitungen und Schalter.

Schornstein:
Wieder einmal zeigte sich, dass es sehr von Vorteil ist, wenn man Pläne lesen kann. Nachdem ich ProHaus mitteilte, dass der Schornsteinfeger definitiv ein Dachausstiegsfenster haben möchte und dies nach Richtlinien einzuplanen ist, bekamen wir per Email direkt (und wirklich noch am selben Tag!) ein PDF mit einer Zeichnung, wo das Dachfenster eingeplant ist....
...leider genau am anderen Ende unseres Spitzboden. Warum ist das so schlimm? Ganz einfach: Platz.
Unsere Bodenluke in den Spitzboden liegt ziemlich genau in der Mitte vom Haus, der Kamin zwischen der Mitte und der Fassade. Das Dachfenster, zwischen Kamin und Fassade.. Oh man. Für die Feuerwehr ist der Weg bis zum Kamin komplett freizuhalten- bedeutet, wir hätten den halben Spitzboden freihalten müssen...
Ärgerlich, wenn man eh schon so wenig Platz hat. Daher habe ich letztlich das Fenster direkt über die Bodenluke positioniert, so kann die Feuerwehr und auch der Schornsteinfeger direkt über die Luke, Fenster ins Freie. Der ganze andere, halbe Spitzboden kann so also für Gerümpel herhalten. ;)
Natürlich bedeutet es auch wieder Mehrkosten: denn im Standard ist ein Trittrost inkl.- jetzt, durch die neue Position, benötigen wir jedoch ein paar Roste mehr bis zum Kamin
Wichtig: Wir als Bauherren müssen in Eigenregie unser Abgasrohr und Schornstein (Kamin) vom Schornsteinfeger prüfen lassen müssen! Nicht nur die Endabnahme, sondern auch die Planung. Er bestimmt letztlich, wies gemacht wird.

Fensterkontakte:
Heute auch endlich mal fixe Preise für die Fensterkontakte erhalten. Von wegen "so 25 €, ist ja nur ne kleine Änderung im Rahmen und zwei Kabel".
Ganze 56,50 € pro Stück! Der Wahnsinn.
Direkt nochmal bei Prohaus angerufen um dem Fensterbauer mein "Nein, dann ohne Kontakte" zu geben. Bei dem Gespräch ist übrigens, mal wieder so nebenbei, rausgekommen dass die Fensterherstellung noch gar nichts von unserem neuen Küchenfenster weiß....klasse, oder?

Mittwoch, 7. November 2012

Fenster in der Küche - in letzter Minute

Donnerstag Abend letzte Woche bin ich die Grundrissplanung der Küche in Gedanken durchgegangen und da kam es wie ein Blitz…wir haben ja eigentlich gar kein Fenster in der Küche…reicht denn das Licht aus dem Esszimmer, was in die Küche fällt oder ist es dann in der Küche zu dunkel. Gleich zu Marcel gerannt und nachgefragt, er meine auch es wird schon reichen, könnte aber zu dunkel werden. Die ersten Schweißperlen standen mir schon im Gesicht.

Also hat Marcel gleich am Freitag bei ProHaus angerufen, die müssen ja wissen ob es zu dunkel ist, schließlich sitzen dort die Planer. Die meinten dann auch, dass es eine Lichtberechnung gäbe und sie auch der Meinung sind, dass es zu dunkel sei…das mit der Lichtberechnung sagt uns natürlich auch niemand…muss man selber drauf kommen…man sagte uns auch, dass in die Küche auf keinen Fall ein Fenster passen würde, da wir ja die Garage direkt neben der Küche hätten.

Da haben wir wieder gemerkt, dass man, wenn man kein Standardhaus ohne Änderungen hat, immer richtig mitdenken muss und am besten alles abklären was geht und sich wirklich intensiv mit der Materie und Planung beschäftigen, sonst hat man nur Ärger. Zum Glück hatte Marcel die komplette Hausplanung intensiv im CAD erstellt und nach Prüfung bemerkt, dass dort auf jedenfall noch ein Fenster hinpasst. Andere, wie ich z.B. die sich mit der Planung nicht so gut auskennt, hätte natürlich der Aussage, dass dort kein Fenster hinpasst, geglaubt und sich hinterher schwarz geärgert.

Der nette Mitarbeiter sagte Marcel dann, dass wir nur noch heute Änderungen einpflegen könnten und er sich sofort dran setzen und versuchen würde das noch zu ändern. Da hab ich erstmal aufgeatmet. Doch keine dunkle Bärenhöhle in der Küche. ;)

Nach 13 Uhr hat Marcel bei ProHaus leider niemanden mehr erreicht um nachzufragen ob das mit der Änderung noch geklappt hat.
Am Montag habe ich sofort bei ProHaus angerufen. Derjenige der die Änderungen machen wollte, war leider krank. Eine andere Mitarbeiterin sagte mir, dass es anscheinend noch keine Änderungen bzgl. des Fensters gegeben hätte. Sie wollte mir auch noch mal weiß machen, dass dort auf keinen Fall ein Fenster reinpassen würde. Nach einigem Rumdiskutieren und erklären der Pläne (auch großartig, dass wir als Laien den Planern die Pläne erklären müssen) meinte die Dame dann, dass sie die Änderungen noch einpflegen kann. Juhu! Bis zur Änderung sind dann auch noch mal 3 Telefongespräche vergangen…bei dem einen Gespräch stellt sich durch Zufall raus, dass ProHaus ohne unser Wissen unsere Fenster teilw. einfach um 30 cm verschoben hat und somit auch unser Klinkermuster. Warum machen die so was?! Die Mitarbeiterin meinte, dass wir das doch bei den Plänen für den Bauantrag gesehen hätten. Tja…ich gehe bei so was nicht davon aus, dass einfach ohne unser Wissen Fenster verschoben werden und ich jeden Millimeter auf dem Plan nachmessen muss. Ich habe ehrlich gesagt auf den Plan geschaut um zu sehen ob die Fenster alle am richtigen Platz sind…nachgemessen haben wir dummerweise nicht. Warum das alles einfach verschoben wurde, konnte uns leider auch niemand sagen, wir bekamen nur die Aussage, dass es doch nicht schlimm sei. -.- Klar, kein Problem...hat sich ja alles nur verschoben, auch unser Klinkermuster.
Rausgekommen ist dies auch nur durch Zufall, da Prohaus meinte dass das Küchenfenster blöderweise halb im Klinker- halb im Putz hängen würde. Marcel jedoch felsenfest davon überzeugt war, dass dem nicht so ist und genau 10cm zwischen Fenster und Klinker- Putzwechsel vorhanden sein muss- er hatte Recht..

Wir haben dann alles wieder zurück ändern lassen und hoffen, dass es nun auch so läuft wie wir wollen.

Ich weiß gar nicht ob wir schon erwähnt haben, dass die Baungenehmigung vor einiger Zeit eingetroffen ist. :)

Mittwoch, 5. September 2012

Fenster werden breiter!

Ganz am Anfang, als wir mit dem Traum vom eigenen Haus durch die Weltgeschichte liefen, Massivbau, Fertighaus und Bestandsgebäude untersuchten und Vor- wie auch Nachteile verglichen, letztlich den Vertrag über das Fertighaus unterschrieben haben, wussten wir ganz genau "Wir wollen im Wohnbereich große, breite Fenster"!
Wir hatten bei den Verkaufsgesprächen auch mehrmals nachgefragt und es wurde uns bestätigt dass es auch breite als im Standard gibt- doch wir, haben es in all dem Stress über Monate hinweg vergessen....

Bis ich mal wieder mit Herrn Konrädi über Möglichkeiten unseres Badfensters telefonierte. Erst gab es ein kleines Missverständnis, da er dachte unser Bad liegt im "Schrägbereich", also im Bereich ohne dem Spitzboden. Dem war nicht so, da wir unser Haus ja spiegelten- er zeigte mir auf der Homepage von ProHaus ein Haus um mir die Situation der Fenster im "Schrägbereich" zu erläutern (Besagtes Bild). Die Position und veringerten Fensterhöhen in diesem Bereich waren mir durch die CAD-Konstruktion natürlich schon klar- was aber, wie der Zufall so will, bei uns in Vergessenheit geriet: BREITERE FENSTER!

Nach dem Telefonat hab ich direkt bei Anja angerufen und gefragt, was Sie davon hält; Gut, werd will schon keine großen Fenster?
Die neuen, möglichen Breiten konnte ich direkt in die Grundrisse übertragen und habe Ansichten daraus generiert, abends bei unserem täglichen Gespräch stimmten wir dann genau diese breiten Fenster ab.

Wir verbreiterten die beiden Fenster im Wohnzimmer von dem ursprünglichem Maß 2010/2130* auf ganze 2950/2130*. Von der Optik und erst Recht vom Lichteinfall, einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht, fast ein Meter breiter! Gut, auch der Mehrpreis von fast 1000 € sollte ist natürlich nicht zu vernachlässigen ;)
Im Standard ist übrigens eine komplette Fensteranlage im Wohnbereich Festverglast*, diese haben wir bei der Gelegenheit, natürlich gegen eine nicht unbeachtliche Summe auf Drehkipp/Drehtüre wechseln lassen.
Denn so genau wie wir heute auch schon mit der Belegung bzw Möbellierung sind- wer sagt uns denn, dass wir nach Fertigstellung oder in vielen Jahren nicht doch dass Sofa auf einer anderen Position wollen? Denn genau hätte man ein Problem, muss man in den garten immer über die eine Türe im Esszimmerbereich ..

*Fensterabmessungen:
Fenstermaße im Grundriss; die Zahl über der Maßlinie ist immer die Breite vom gesamten Fenster. Die Zahl unterhalb der Maßlinie ist die Höhe vom Fenster.
Die gesamte Breite unterteilt sich dann natürlich noch in die einzelnen Segmente des Fensters, also wie zB bei unserem Wohnzimmerfenstern:
514 - 966 - 966 - 514
Die Position der einzelnen Elemente ist laut Prohaus jedoch variabel.

Festverglasung: Fenster lässt sich nicht öffnen (wie zB in Schulen)
Drehfenster: Das Fenster lässt sich über einen Griff horizontal auf- und zudrehen. Wie Türen ;)
Drehkippfenster: Dieses Fenster lässt sich über einen Griff horizontal auf- und zudrehen sowie Kippen!