timeline

Posts mit dem Label Elektrotechnik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Elektrotechnik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 9. März 2014

Decke - Badezimmer

Da wir hier im Badezimmer diverse Downlights einbauen möchten und wir eh durch die geplante Regendusche eine Mindesthöhe an Abgehängter Decke benötigen, hab ich den vorderen Bereich des Bades auf die gleiche Höhe abgehangen. 
Die angebrachten Latten direkt unter der Folie hab ich nochmal alle fest angezogen und nicht justiert. Unter diesen hab ich im selben Abstand der Dachbalken eine erneute Reihe stärkeres Holz angebracht um eine letzte Reihe Querlattung mit Justierschrauben justieren zu können.

An den gewünschten Stellen noch fix die Kabel angebracht und mit Hilfe einer Feuchtraumabzweigdose (IP44) unser Badlicht verteilt.
Im Duschbereich hab ich alle Latten eine Rigipsstärke weiter hochgeschraubt, um eine Doppelbeplankung zu erreichen. Warum?
Hier hab ich vor, ein Beleuchtungsband umlaufend anzubringen. Damit ich die Hülle aber dicht und stabil schließen, also putzen kann, montiere ich eine durchgängige Platte oben und eine gekürzte darunter. Sobald die Wandfliesen angebracht sind, kann ich die Lichtleiste anbringen und die restliche Fuge von Lichtleiste zur zweiten Rigipsplatte verputzen! Der rechteckige Ausschnitt ist natürlich für die Regendusche, die anderen beiden Löcher sind für je ein Downlight und einem Lautsprecher (Badeinbau).

Danach wurde fleißig weiter geschnitten, geschraubt und angebracht, am Ende war auch die Decke im Bad geschlossen- die Downlights ausgeschnitten und eingesetzt um die Lichtstärke zu kontrollieren.







Freitag, 22. November 2013

Die vorletzte Novemberwoche

In den letzten Wochen haben wir an vielen Punkten gleichzeitig gearbeitet. Dies lag daran, dass unsere Garage immer noch nicht da war und wir die Materialien nicht aus dem Haus schaffen konnten. Außerdem konnten wir nicht zu zweit an allen Arbeiten sitzen, sondern mussten uns aufteilen. 

Während Anja weiter den Rest Gips unten im Flur abgemessen und teilweise angebracht hatte, habe ich mich oben im Flur um die letzte fehlende Wand gekümmert. Um die Schächte links neben der Türe vom Arbeitszimmer für Elektrokabel und auch der Schacht rechts neben der Türe, durch welchen die Lüftungsleitungen und Wasserleitungen verlaufen, musste noch Abkofferungen erstellt werden.
Da der einfachhalber die Abkofferungen bzw. Wände gerne auf den Rohboden aufgebaut werden musste dis auch noch vor dem Estrich passieren. 
Eigentlich würden zwei Wandkoffer, einer links und einer rechts neben der Türe reichen, jedoch haben wir uns beide dazu entschieden dass dies irgendwie unschön aussehen würde, wenn der Bereich der Türe schmäler und damit weiter zurück liegen würde als links und rechts daneben. Also musste ich eine raumhohe Vorwand erstellen, auch wenn die Türzarge dann um gut 16cm tiefer werden wird.

Da sich die Arbeit mit CW-Profilen bewährt hatte, sie billiger als Holzbalken, schneller zu zuschneiden sind und auch leichter die Dämmung tragen, habe ich auch diese Wand damit erstellt.
Die Materialien dafür hatte ich bereits vor vielen Wochen online bestellt, mit dem Ständerwänden fürs Bade- und und Gästezimmer.
Durch unsere Dachneigung ließ sich das Profil an der Decke natürlich nicht so einfach anbringen, hier musste aus Holz eine Unterkonstruktion gebaut werden. Die Querlatte habe ich mit Abstandslatten an die Pultwand geschraubt, dank des Linienlasers schön im Lot mit dem auf dem Rohfussboden angebrachten Profil. Somit wirkt die Kraft des Daches nicht direkt auf die Vorwand, sondern wird weiter nur auf Pultwand und Außenwand abgetragen.
Vorher habe ich hier ausnahmsweise, wie auf den Bildern teilweise auch zu sehen, auf die Dampfdiffusionsfolie an der Pultwand Spanplattenreste angebracht. Warum?
Nun, normal wird die Folie ja nur Abgeklebt und später kommt der Rigips darauf. Der Gips drückt die Folie für immer an die Holzwand und die Eurasolklebestreifen können sich nicht lösen (Quetsch). Hier, hinter der Vorwand, kommen natürlich keine Gipsplatten dran und die Klebestreifen sowie die Folie wären an der Luft. Durch die Bewegung und durchs Alter würden sich die Klebestreifen lösen und undicht werden. Dies verhindere ich hier mit Gegenschrauben von Holzbrettern.

Seht ihr all die vielen Kabel auf dem Bild? Seht ihr wirklich alle oder nur die oberen? :D Es sind unglaublich viele! Und dass, obwohl dies nur die Kabel vom Obergeschoss sind! Wie ich mich schon aufs Verkabeln im Verteilerschrank freue *ironie off*
Der Verteiler vom OG soll hier in die Vorwand, daher endeten hier auch alle Kabel von den 6 Räumen und der Haus-Außenbeleuchtung. Statt Nagelschellen hatte ich hier eine andere Idee, mit Hilfe von Monateband und Kabelbindern habe ich mir Installationsbänder? kreiert. Durch die Löcher vom Montageband die Kabelbinder durchgefädelt und nur Außen und Mittig mit einer Schraube an der Spanplatte befestigt. Hält und tut was es soll!
Die schwarzen Klebestreifen zwischen den Kabeln sind nur zum Schutz der Kabelisolierung da. Denn die Kabelbinderköpfe aus Plastik sind sehr hart und spitz, bei der darauf liegenden Lage Kabeln könnte dies im laufe der Jahre zu Verletzungen der weichen Kabelhaut führen, zum Schutz daher eine Lage von dem Band welches eigentlich unter die Profile gegen Schall kommt :P

Die beiden rot isolierten Rohre sind für den Heizungsverteiler vom Obergeschoss, welcher für sehr Lange Zeit oberhalb der Türe geplant wurde. Lacht ihr nur, aber es war die einzige Stelle im Obergeschoss um den Mammut-Verteilerschrank verstecken zu können. 
Die HT-Rohre wurden von mir zweckentfremdet und hier fließt nichts außer Luft durch!


Hab Euch mal ein Bild vom Verteilerinnenleben gemacht. Hier gut zu sehen was ich vor ein paar Posts geschildert hatte bzgl. "Eigentlich für viel mehr Kreise gebaut und daher viel zu groß...". Die Heizungsrohre gehen ja direkt vertikal und nur der Regelkasten muss noch eingebracht werden. 

Ich hab den Vorlauf- und Rücklaufverteiler ausgeschraubt und den Verteilerkasten leer zur Seite gestellt. Nach viel Tüfteln und probieren hat sich rausgestellt, dass ich die beiden sogar ganz knapp mit in die Wand integrieren kann- und zwar wo er hingehört, knapp übern Rohfussboden!
Mit einer OSB-Platte, welche ich rückseitig mit einer Schall absorbierenden Matte verkleidet hatte, gings mit Gewindestangen, Muttern und Unterlegscheiben noch zwischen die HT-Rohre und kurz hinter die Profilstangen. Auf dieser Platte sollen die beiden Verteiler festgeschraubt werden :)
Die nun etwas zu lang geratenen 20er Rohre konnte ich abschneiden, kam mir nur Recht, denn diese kann ich nun ideal als Verlängerung meiner optionalen Zirkulationsleitung verwenden! Derzeit reichte das 20er Rohr ja nur vom Verteilerkasten in der Dusche OG bis runter in die Decke der Küche- mit diesen beiden Rohren sollte ich es bis in den Technikraum über den Kessel schaffen *freu*
Zurück zum Thema. Die Idee, die Verteiler dort aufzubauen war gut- leider nur nicht ganz durchdacht! Denn ganz am Ende der Verteiler sitzen die Entlüftungsstopfen. Diese sind ganz wichtig da am Verteiler alle Kreise, mit Ausnahme des Badheizkörpers, den höchsten Punkt erreichen und sich die Luft dort ansammeln wird. Ich komm zwar ran, bekomme jedoch keinen Entlüftungsschlüssel ins Loch :/ Zum Entlüften müsste ich also den Verteiler erst ausbauen- sehr übel.
Hier mache ich mir noch Gedanken! Es wäre doch gelacht, wenn wir hier nicht doch noch eine Lösung finden!

 Weiter ging es mit dem Bau der restlichen Wand. Eine Spanplatte zugesägt auf Maß und bereits eingebauten Unterverteiler für Elektro. Um mir das Einfädeln der Kabel zu vereinfachen habe ich die Kabel schon vorm Festschrauben der Platte durchgeschoben und nach und nach durchgezogen. Unten, Links und Oben konnte ich die Platte bereits mit den Profilen verschrauben, rechts am Türprofil musste ich natürlich erst mit einem 2mm Eisenbohrer vorbohren ;)






















Vor allem rechts würde gut gedämmt, um den Schall der Rohre im Schacht zu belassen.
Auf die Schnelle habe ich noch fix die Zimmerbeleuchtung vom Kinderzimmer und Gästezimmer wieder in Betrieb genommen, da nun der Obergeschossverteiler ja endlich sitzt. FI und LSS angeschlossen und schon ging's wenigstens wieder per Knopfdruck heller!











Anja hat im Erdgeschoss in den Tagen richtig was weggeputzt. Selbst die Stellen unter der Rohdecke im Erdgeschoss hatte sie mit Rigipsresten noch verkleidet, auch wenn diese Stellen eh keiner sehen wird dank einer geplanten abgehängten Decke. Aber auch hier war es allein schon bezüglich Folie und Klebebändern gut, endlich was dagegen gedrückt zu haben.
Auch das Treppenhaus und die Vorwand oben wurden komplett mit Rigips verkleidet, so gehörte auch der große alte Stapel mit Rigips bis auf kleine Reste der Vergangenheit an- zur Erinnerung vom 19.12.2012:


Der Holzstapel und Misko ;D











Der Rigipsstapel für die Wände.












Das zukünftige Esszimmer hatte ich noch schnell am 22.11.2013 morgens um 7:00 Uhr von allem Werkzeug, Material und Sonstigem Zeug befreit um Platz für die bestellte Lieferung zu bekommen. An solch einen freien Platz könnte ich mich im Haus echt gerne dran gewöhnen!



Doch kam bereits gegen Mittag dir bestellt Lieferung der Fussbodendämmung und wieder wurde es dunkel im Hause......


Drei verschiedene Dicken an Styrodur (20er, 30er und 50er) fürs Erdgeschoss, Trittschalldämmung (40er) fürs Obergeschoss und Ausgleichsfüllung.
Mal schauen ob die Massen so passen. Immerhin hab ich selbst die exakten Quadratmeter der jeweiligen Massen an Dämmung ermittelt -.-
Immerhin konnte man daraus eine ideale Sitzgelegenheit schaffen! 




Dienstag, 29. Oktober 2013

Kabel angebohrt..

"oooooooooooooo......oooooooooooo....... ooooooooooooooo"

... schallte es aus dem Nebenraum. Daran war sofort zu erkennen, dass hier etwas passiert sein muss! Also eilte ich ins Schlafzimmer und mit hängenden Kopf zeigte stand Anja vor ihrer dritten gesetzten Schraube im Raum, an der einzigen Stelle an welcher man überhaupt Kabel treffen konnte und oberhalb des Rigips sogar der Strompfeil aufgemalt wurde (ACHTUNG!)
Sie musste nichts sagen, der schwarze Schraubenkopf unterhalb der blauen Markierung für Strom sagte alles-
-toll, ausgerechnet an der Aussenwand!

Also mussten wir die Stelle im Rigips vorsichtig Ausschneiden, ohne die Dampfdiffussionsfolie zu beschädigen. im zweiten Schritt hab ich dass Schraubenloch in der Folie vergrößert und nachzusehen, welcher Schaden tatsächlich entstanden ist.... Glück im Unglück, es war nur das KNX-Kabel!

Als wir die angebohrte Stelle repariert die Folie wieder dicht verklebt hatten, wurde ein neues Stück Rigips maßgeschneidert eingesetzt.





Nebenbei: Auch 's Schlafzimmer ist nun Wandseitig fertig.

Dienstag, 30. Juli 2013

Zählerschrank

Der Zählerschrank hängt!
 
 




















Vom Hausanschlusskasten haben wir mit Hilfe von Leerrohren ein 5x16 auf die andere Wand verzogen. Unser Elektriker hat dann sehr schnell und gekonnt den Zählerschrank verdrahtet und in Betrieb genommen. :)
Da nun endlich Strom im Hause war, habe ich mich direkt daran gemacht und die Unterverteilung Erdgeschoss ans Netz genommen, so gingen direkt die Rollläden und 's Licht.
Nur Steckdosen gingen nun natürlich nicht mehr, was ziemlich blöd fürs Innenausbau ist...
Also hab ich im Wohnzimmer begonnen die Steckdosen aus der Wand zu schneiden und anzuschließen. Drei Steckdosen über unterschiedliche Phasen und auch unterschiedliche Sicherungen, konnte der Innenausbau endlich weitergehen.

Was mir persönlich absolut keinen Spaß gemacht hat, war das Verdrahten im Zählerschrank (alles was nach dem Hauptschalter kommt). Die 16er Kabel zu verlegen, abzumanteln, anzuschließen und Nuller wie Erder zu Verteilen- waaaaah. Was ich mir da die Hände verschnitten habe- unglaublich. Auf den ersten Blick dachte ich "Och, da ist ja ordentlich Platz drin!" aber letztlich hab ich nicht mal die Hälfte der geplanten Sicherungsautomaten und Leitungen angeschlossen, und dennoch ist es zu eng!

Nach Stunden auf der Leiter, hieß es nach ein paar Tagen dennoch:
Licht: an
Steckdosen Wohnzimmer: funktionsfähig
Jalousien EG: funktionsfähig
Kühlschrank: läuft!

Alles über FI und LSS geschützt. Gibt mir gleich ein sichereres Gefühl, anstatt wie bisher alles mit einem Verlängerungskabel im Haus zu Speisen.


Samstag, 15. Juni 2013

Außenbeleuchtung, Steckdosen und Klingel

Noch vor den Maurern, wollten wir zwingend die Kabel für die Außenbeleuchtung und die Steckdosen gezogen haben. Denn ist die Fassade erstmal da, so lassen sich nur aufputz Kabel verziehen- und dass ist nicht wirklich soo schön. Daher haben wir bereits vorher die Höhe und die Positionen der Leuchten festgelegt. Zugegeben, bei diesem Thema habe ich einige Kabel mehr gezogen, als mit Anja abgesprochen- sie ist mit Lampen immer sehr sparsam ;) Aber hier konnte ich wenig Kompromisse eingehen, dann keiner von uns weiß wo genau letztlich die Lampen hängen sollen- und wird ein Kabel nicht benöigt, so kann man es immerhin verstecken. Anders sieht es aus, wenn man doch eine Leuchte anbringen will- aber kein Kabel vorhanden ist!
Ursprünglich wollte ich sämtliche Kabel für den Außenbereich durch die Leerrohre unter der Bodenplatte verziehen...aber auch hier habe ich mich letztlich kurz vor knapp umentschieden. Ausschlaggebender Punkt war, dass zwischen Leerrohr und Fassade noch der Sockelbereich kommt, auf welchem ja die Abdichtung und die Dämmung kamen. Später der Mörtel für die Steine. Dies war mir dann doch irgendwie zu heiß, ein Kabel von unten nach oben zu verziehen und vielleicht sogar noch ein Mitführen von Feuchtigkeit hinter die Fassade befürchten zu müssen.

Also bin ich an der Südseite im Dachsparrenbereich beim Schlafzimmer nach unten und bei den anderen drei Fassadenseiten durch den Spitzboden.
Vom Schlafzimmer aus haben wir daher für jede Leuchte an der Südseite ein 3x1,5 rausgezogen und im Gebäude dann mit einem 5x1,5 verbunden (So kann ich diese später übers EIB getrennt schlalten).
Um die Kabel an der Styroporfassade befestigen zu können, habe ich im Baumarkt spezialdübel besorgt. Diese sind zwar Sauteuer (Ich glaube es waren je Dübel Ein Euro...) halten aber was sie versprechen. Sind aus Kunststoff, sehr Dick und lassen sich in die Styroporplatten schrauben. Via Kabelschelle und Schraube konnte ich so die Kabelschellen an der Fassade festschrauben.

Die Erdkabel (Schwarzer Mantel) haben wir übrigens nur verwendet, da ich diese ja ursprünglich für die Leerrohre bestellt hatte ;)

Sah am Ende zwar nicht schön aus mit den Kabeln, aber dafür waren sie erstmal fest und die Maurer können diese später an der gewünschten Stelle direkt mit einmauern.


"Messihaus!"



Durch den Spitzboden ging es natürlich nur mit einem laaaangen Bohrer. Ein 12mm im Durchmesser und 450mm langem Holzbohrer gings durch Spanplatte, Isolierung, Spanplatte und Dämmung.

 


Wichtig:
Die Millimetergenaue Position der Leuchten muss natürlich nicht stehen, da auch beim Einmauern noch reagiert werden kann. Dennoch mussten wir uns im Vorfeld schon Gedanken machen, wo und wieviele Lampen hinsollen. Daher mussten wir uns vorher einen Plan machen mit Vermaßung zur Außenkante (Styropor). Dabei musste auch dass Fassadenbild selbst beachtet werden, welches letztlich das Endprodukt darstellt, um eine Symetrie zusammen mit den Lampen herzugeben. Damit ist gemeint, dass wenn man die Kabel genau in der Mitte zwischen Fenster und Ecke haben möchte, auf einer Seite nochmal gut 110 mm durch die Steine der Ecke hinzukommen, also die Fassade länger wird.

Arbeitswerkzeug und Material:
Plan mit Maßen
Spezialdübel für Styropor
Kabelschellen
Schrauben M5
Schraubendreher (Sechskant für Dübel und Einstatz ne nach Schraubenkopf)
Holzbohrer fürn Spitzboden (Da Spitzboden gedämmt: 12mm Durchmesser, min 300mm Lang)
Ausreichend Elektrokabel
Meterstab
Edding
Leiter

Samstag, 25. Mai 2013

Gästezimmer-ELT,RLT, Wände und Unterlattung

Im Gästezimmer hatten wir alle Kabel laut Plan gezogen, auch den Jalousiemotor eingebaut und angeschlossen. Die Kabel wurden hier komplett alle über den Spitzboden verlegt, damit wir nicht UKD (UnterKanteDecke) im Gästezimmer die Kabel verlegen müssen. So brauchen wir später keine Angst haben, ausversehen ein Kabel anzubohren.


Auch in diesem Raum begannen wir die Wände mit Holzplatten zu versehen.


Nachdem wir alle Holzplatten angebracht hatten, konnten wir wie bereits in anderen Zimmern die Dampfdiffussionsfolie an den Wänden anbringen.

Auch der Zuluftauslass ist bereits montiert, dieser wurde über den Spitzboden angeschlossen und wurde in die Decke integriert. Dazu eignete sich hervorragend der Luftraum zwischen Fassade und Obergeschossdecke.
Die Folie an der Decke sowie die Unterlattung im Gästezimmer sind ebenfalls abgeschlossen. Wenn auch sehr kompliziert durch eine extra Unterkonstruktion im Bereich des Dachs (Luftraum Fassade - Decke).

Sonntag, 14. April 2013

Elektroverteilung Erdgeschoss

In den vergangenen Tagen hatte ich mich hauptsächlich um die Verteilung Elektrotechnik Erdgeschoss gekümmert. Da endlich die Verteilerschränke (ja- zwei UVs nur fürs Erdgeschoss) eingetroffen waren konnten wir damit beginnen, an der gewünschten Position die Verteilerabmessungen aus der Holzplatte auszusägen. Zu berücksichtigen waren auch die Biegeradien der Kabel, vor allem der 5x1,5, welche in den unteren Kasten gehören und unterhalb des oberen einfädeln müssen.

 

Natürlich mussten alle Kabel, welche bislang einfach direkt vor der Wand nach unten hingen, direkt in die Wand. Daher wurde oberhalb der Verteiler ein Wandschlitz ausgesägt so dass alle Kabel nebeneinander schön in die Wand einfädeln konnten. Nach und nach habe ich dann jedes Kabel in den jeweiligen Verteiler gezogen und festgezurrt. Die Klebe-Kabel-Beschriftungen entfernt und mit Edding aufgemalt- direkt entmantelt und ein Verteilerdetailplan erstellt: (Bitte nicht lachen!)

 
 
Um weiterhin unsere Jalousien auch während dem Bau hoch- und runterfahren zu können hab ich dann die Kabel provisorisch angeschaltet- sicherheitshalber jedoch diesmal schon über unsere Sicherheitsautomaten wie den FI und auch Leitungsschutzschalter. (Auch wenn diese derzeit leider nur über ein herkömmliches 3x1,5 Verlängerungskabel vom Baustromkasten bespeist wird :D )

Sieht gleich viel aufgeräumter, ordentlicher und professioneller aus, so ganz ohne Kabel im Flur!



Samstag, 23. Februar 2013

Der Stahlträger und die Elektrokabel- Eine Liebesgeschichte

Alleine nur die westlichen Wohnzimmer- und Esszimmerwände kommen auf insgesamt
4 Koaxialkabel
5 Netzwerkkabel
3 Audiokabel
2 Fensterkontakte
2 Motoren
1 Elektroanschluss Badewanne
5 Lampenkabel
1 EIB-Kabel
4 Steckdosenkabel

Und wie gesagt, nur zwei Wände! Doch wo lang mit all diesem Zeug? Gut dass diese Entscheidung schon letztes Jahr bei der Elektroplanung gefallen ist- und umso besser dass diese Planung auch funktionierte. ;)
Sämtliche Kabel konnte ich komplett ohne vom Flur an die Außenwand ziehen- im Schatten des Unterzuges. Auf die Idee bin ich nur gekommen, da ich die Esszimmerseite neben dem Stahlträger eh teilweise abhängen muss. Die Abhängung wird auf Grund der eingelassenen Badewanne an der Westseite notwendig, daher macht es nur Sinn die Abhängung auch um den Stahlträger bis zur Küche durchzuziehen.... Gleichzeitig ist dadurch neuer Installationsraum und neue Möglichkeiten für die Schmutzwasserrohre und Elektrokabel entstanden. ;)
Auf der Baustelle musste ich nur eine Unterkonstruktion für die Kabel bauen, da ich die Kabel natürlich nicht direkt an den Stahlträger hängen kann. Eine Stahlträgerlange Spanplatte zurechtgesägt und mit Hinterfütterung und Winkeln an dem Stahlträger befestigt, dann konnte das Kabelbefestigen beginnen. Mit Hinterfütterung der Spanplatte meine ich eigentlich nur nochmal ein Holzbrett, denn die Nägel der Schellen würden beim Anbringen durchs Holz durchgehen und den blanken Stahlträger küssen- um dies zu verhindern also Abstandshalter anbringen.
Hat auf jeden Fall super funktioniert, sieht recht ordentlich aus und lässt mir sogar später die Möglichkeit, ganz zentral an alle Kabel ranzukommen ohne die Decke öffnen zu müssen.



Später wird dieser Träger ja eh noch "eingepackt" und von all der Technik wird nichts mehr zu sehen sein. :)

Hier mal ein Zwischenstand (Bild) von der späteren Unterverteilung Erdgeschoss. -.-


Und bloß nicht dass Beschriften vergessen! Ich weiß, liest man überall.... aber um so mehr sollte klar sein, wie wichtig das ist. ;)

Samstag, 9. Februar 2013

Mission Technikraum

Da wir bald Wasser und Strom im Haus haben möchten, benötigen wir natürlich die Anschlüsse. Für die Anschlüsse bedarf es die Ämter bzw. Versorger, und für diese die Anträge. Für die Anträge natürlich die richtigen Informationen und Pläne, wie Lageplan, Standort und der Herstellungswunschtermin.
Heißt: alles hängt irgendwie miteinander zusammen, wie beim Domino müssen wir beim ersten Stein anfangen: Dem Technikraum.

Dank der Elektropläne mit den Nummern der einzelnen Kabel konnte ich direkt anfangen, die Kabel für den Technikraum zu verlegen, also alle Kabel welche sich hinter den Spanplatten bewegen sollen. Schnell wurde jedoch klar, dass die Mission Technikraum nicht so schnell beendet sein wird wie geplant denn die Statik bzw. die Holzbalkenlage verhindert ein schnelles und einfaches verlegen.
Um in die Installationsebene im Flur zu kommen musste ich zuerst oberhalb der Türe, oben zwischen der Balkenlage Erdgeschoss einen sehr großen Durchbruch erstellen. Und das so ein 100er Vollbolzbalken so viel Zeit frisst hätte ich auch nie gedacht! Erst mit einem 20er Bohrer durchbohren und dann mit der Fuchsschwanzsäge über Kopf in der Balkenlage das Loch Sägen.... Mamma mia....
Aber irgendwann was geschafft- Durchbruch!
Jetzt aber, endlich Kabel für'n Technikraum ziehen? Nein, denkste! An die Erdgeschossdecke muss ja laut ProHaus die Folie, und wenn wir vom Technikraum in die Decke und im Flur aus der Decke in den Flur kommen...unfassbar viel Arbeit das ab zu dichten! Also habe ich noch "schnell" im Flur die Folie an die Decke angebracht und die Folie durch den Durchbruch gebracht, somit können wir jederzeit Kabel und Leitungen durch den Durchbruch führen ohne durch die Dampfdiffusionsfolie zu müssen ;)
Als bald waren die Kabel von Flur (zukünftige Unterverteilung) in den Technikraum gezogen, beschriftet und befestigt.
Doch damit nicht genug, immerhin sollten hinter sie Spanplatten auf noch die Kabel von Speiseraum- also habe ich die direkt noch mit verlegt.

Nun konnte ich beginnen, die Spanplatten abzumessen und zu Sägen. Alleine die 1,25m*2,65m Platten aus der Liegeposition in der Küche über den Flur ins Wohnzimmer zu tragen- dort zu Sägen und anschließend in den Technikraum zu schleppen ist garnicht so ohne! Aber ist mal was anderes, als Tasten zu drücken.

Wenn man erstmal seine Technik entwickelt hat, geht dass mit dem Ausmessen und Sägen richtig schnell. Wir subtrahieren oder addieren z.B. immer den Wert der Handkreissägeschiene zum Wunschmaß hinzu / ab und schon kann man mit einer Schiene das gewünschte Maß Sägen. Der Industriesauger hängt mittlerweile sogar in der Luft über dem Sägetisch, so kann der Schlauch variabel mit der Säge mitlaufen. :D
Not macht halt erfinderisch.

Um die Folie anzubringen, musste ich jedoch erst die beiden Schächte für die Lüftungstechnik, Elektrokabel und Abgasrohr speziell Abkleben.



Und vor der Folie an der Decke musste auch noch ein Lüftungsschlauch (Abluft) rüber in den Speiseraum- immerhin wollen wir ja nicht alles sichtbar verlegen.
Kaum waren alle Folien angebracht, Schlauch befestigt und zugeklebt (Hygiene) und die Schächte/ Löcher geschlossen, ging's los mit dem Rigips.
Die Platte mit einem Messer angeritzt, abgebrochen und rückseitig nochmal durchgeschnitten und schon konnten die Platten angebracht werden.
Wichtige Erkenntnis: VIEL "Luft" bzw Masse an Folie in den Ecken lassen, sonst spannt diese zu sehr und der Rigips biegt sich in den Raum rein.
Bei uns war es natürlich noch verstärkt "schlimm" mit der Folie und der Spannung, da wir direkte Ecken hatten- damit meine ich, dreiseitig beblankt mit Spanplatten. Die Decke im Technikraum habe ich, wie vielleicht schon an anderer Stelle beschrieben, auch mit einer Spanplatte statt Latten Versehen, da ich wohl noch einiges an Technik direkt an die Decke hängen muss um Platz für die Technik in der Höhe rauszuholen!
Viel Material an der Decke heißt viel Gewicht und Schrauben, das möchte ich keiner Rigipsplatte zutrauen. ;)

Die Rigipswinkel in die Nuten am Fester einzubringen war sehr schwer, wie ich finde! Einen Millimeter oder besser noch zwei hätten es gerne seitens ProHaus noch mehr Platz sein können in der Nut für den Rigips im Fensterrahmen. :( Ich glaube ja, dass die Lücke nur für den Rigips ist und nicht wie vom Ausbauberater beschrieben, für Rigips und der Folie. :( Aber mit viel Ausdauer und Kraft waren auch die beiden Elemente irgendwann drin!






Um zukünftig im Technikraum nicht immer mit einer Lampe rumlaufen zu müssen, habe ich mir Abends noch die Zeit genommen und das Loch für den Schalter ausgesägt. Bei uns machte das nach einer kurzen Überlegung von Mitte Loch bis Rohfussboden ganze 127 cm, denn Mitte Schalter bis Fertigfussboden möchten wir 110 cm haben plus die 17 cm für den späteren Fertigfussboden-Aufbau :)
Durch unseren geplanten KNX war die Verdrahtung natürlich nicht ganz so einfach- hier musste an dem Provisorium im Wohnzimmer (P/E/N) das Kabel für die Lampe angeschlossen und die Phase unterbrochen über das Kabel (3*1,5) zum Taster geleitet werden.
Kabel gefunden!
Licht geht!
Toll endlich mal statt Holz und Dämmung auch Rigipswände zu sehen.


Sonntag, 20. Januar 2013

Elektrokabel Kinderzimmer

Eigentlich wollte ich doch nur einen Rückzugsort, einen Raum in dem man sich umziehen kann- wo es warm ist und vielleicht ein Tisch mit Stühlen! Doch alles hängt irgendwie miteinander zusammen.....
Gedämmt werden musste ja um die Kälter draußen zu halten, doch nun schwirrten überall im Zimmer diese Glasfasern bzw. mikrokleine Flocken rum was sehr unangenehm für Augen und Luftwege ist. Daher entschied ich mich, hier mit der Beblankung zu beginnen
Doch so einfach sollte es natürlich nicht sein, erstmal müssen natürlich die Kabel verlegt werden!
Nachdem wir von Anjas Dad die ganzen bestellten Elektrokabel bekommen hatten konnten wir ja direkt loslegen (Vielen Dank an dieser Stelle! Hat super geklappt) und die Kabel zu ziehen. Doch wie kommt man vom Inneren der Wand (Dämmbereich) hoch in den Deckenbereich wenn dort dicke Holzbalken den Weg versperren? Schlitzen? :D
Einen extra langen Bohrer im Baumarkt gekauft und vom Spitzboden direkt ins Kinderzimmer gebohrt, SAT-Kabel durchgezogen, befestigt und beschriftet. 
Bei der Menge an Kabeln mag ich mir garnicht ausmalen was passieren würde, wenn wir das Beschriften der Kabel vernachlässigen würden.... mit einem Zahlencode wie z.B. 012.101 am Ende vom Kabel können wir dann auch in vielen Wochen noch nachvollziehen, was dieses Ding denn eigentlich ist ;) Einen Unterverteiler gibt es heute immerhin noch nicht
Jetzt wurde es jedoch schon etwas komplizierter; die Steckdosenkabel und KNX-Kabel ebenfalls komplett verlegt und dank des KNX natürlich immer schön von Verteilerdose zum Auslass- also nicht einfach nur den direkten Weg von der Steckdose zur Unterverteilung sondern immer schön im "T".
Die Krönung jedoch kam natürlich mit dem Netzwerkkabel. Denn dieses endet ja nicht einfach in der Unterverteilung sondern sitzt einen Stock tiefer! Wir mussten mit dem Kabel vom Technikraum durchs Obergeschoss in den Spitzboden und von dort rein ins Kinderzimmer- uff. Löcher angezeichnet im geplanten "Schacht" gebohrt und später von unten das Kabel druchgezogen. Klappte- dennoch sehr zeitraubend.
War natürlich noch nicht alles, denn auch das Kabel für die Jalousie musste noch gezogen werden, ebenso wie's Kabel für den Fensterkontakt. Rolladenkasten geöffnet, Rolladen komplett runtergelassen und die Welle anschließend ausgebaut. Löcher durchgebohrt und Kabel durchgezogen. Weil ich ja schonmal im Kasten war, hatte ich hier den Motor gleich mal mit eingesetzt und mit dem 5x1,5 verbunden. Damits nicht weiter so kalt reinzog, Kasten wieder geschlossen. :D

Mit einem Wippentaster konnte ich schonmal die Leitung vom Motor testen und den Rolladen hoch- und runterfahren lassen YEEEEHAAAA !
 

Eine Woche für ein Zimmer Elektrokabel, darf man eigentlich keinen erzählen, also ppppssst.....

Dienstag, 4. Dezember 2012

Planung Elektrotechnik

Eines der Bereiche, die mit Abstand am meisten Arbeit machen und vor allem für Personen, die viel Wert auf Technik legen, sehr schnell vom Planungsaufwand zu unterschätzen ist.
Die Elektrotechnik mit Ihren, ich sag einfach mal "Dicken Brüdern" der EDV und MSR
 
Wünsche, Vorstellungen und neue Technik, die man doch irgendwie vielleicht in seinem eigenen Haus nutzen möchte- je mehr desto besser- doch auf der anderen Seite- je mehr desto komplizierter die Technik und Schaltung
 
Es fängt natürlich am Zähler an, um den man sich doch sehr früh schon kümmern sollte. Der wird über den Elektriker über die Stadt angeschlossen und dort beginnt dann auch schon all die verzwickte Technik.
Jeder der ein Fertighaus baut, bekommt im Standard eine geringe Anzahl an Steckdosen, Lichtschalter, Antennendosen, Deckenauslässe und jeweils einen Gong, Trockneranschluss, Waschmaschinenanschluss. Natürlich noch etwas Kabel- aber im Großen und Ganzen wars das, und ist natürlich ausreichend! Ausreichend für jeden, der nichts gegen hübsche Verteilersteckdosen ausm Aldi oder Baumarkt hat. Für jeden der nichts gegen ein ordentliches Heim-Funknetz hat und damit die Technik verbindet.
Ich jedoch gebe mich damit nicht zufrieden. Verteilersteckdosen nerven, ein komplettes Funknetz rund um die Uhr aller Hausgeräte zerrt an meinen Nerven und generell, irgendwie kommt nicht mehr als nur Strom aus den wenigen Dosen......
... und genau hier greift meine Planung und der lange Arm der "Dicken Brüder" ein.
Unser Haus wird "Intelligent"!
  1. Steckdosen können über Taster, egal ob von unterwegs, vom Taster oder aus dem Verteilerschrank komplett ausgeschaltet werden. Sämtliche "Standby"-Geräte im Haus werden komplett entstromt. Natürlich gibt es Geräte wie Wecker oder Kühlschrank, die dürfen gerne weiterlaufen ;)
  2. Wand- oder Deckenleuchten können zentral gedimmt werden- und nicht nur über einen dicken runden Knopf irgendwo an der Wand oder gar an der Stehlampe.
  3. Der "Strom" rennt wirklich nur von Verteiler zur Steckdose und den Verbrauchern- auf Handhöhe an den Tastern selbst wirken nurnoch 24 statt 230 V
  4. Die Technik erkennt wann und ob ein Fenster geöffnet wird- Einbrecher haben es deutlich! schwerer da wir sofort reagieren können- Jalousien runter? Licht überall instant an? Musik an? Polizei?
  5. Auch die kontrollierte Wohnraumlüftung kann durch die Signale der Fenster besser wirken- sich z.B. ausschalten.
  6. Jalousien können zentral gesteuert werden und man muss nicht mehr von Schalter zu Schalter rennen. Doch noch wichtiger: Bei zu großer Sonneneinstrahlung können diese sich selbst schließen- was sich positiv auf das Raumklima auswirken kann
  7. Licht vergessen auszuschalten? Ofen noch an? Kinder allein zu Haus? Nicht mehr ganz so schlimm- wird von unterwegs ausgeschaltet.
  8. Raumklimasteuerung durch Berechnung der Werte Außentemperatur, Innentemperatur, Windgeschwindigkeit, Sonneneinstrahlung, Wohnraumlüftungs-Zulufttemperatur usw... Zeitsteuerung einzelner! Zimmer
  9. Welches Licht schalte ich wo? Jeder Taster kann individuell umprogrammiert werden. Was im Lauf der Jahre schnell von Vorteil sein kann, wenn z.B. der Deckenleuchter ausgedient hat und schöne Wandleuchten montiert werden- in diesem Falle können über den Taster statt dem Deckenauslass die Wandauslässe geschaltet werden.
  10. Beim aufstehen frischen Kaffee- die Maschine läuft direkt mit dem Wecker an- Musik ertönt im Badezimmer- ... okay okay, an der Stelle unterbrech ich mal
Diese ganzen Wünsche bedeuten einiges an Kabel und neue Technik. Detailgenaue Planung um sämtliche Kabelwege, Massen und den Aufwand schon im Voraus zu kennen. Während bei der konventionellen Verkabelung zum Verteiler vielleicht so.. 10 Kabel abgehen, sind es hier bei uns an die 50 ! Bei dem konventionellen Schaltkasten würde das bedeuten, dass wir hier so circa 35 einzelne Leitungen hätten verdrahten müssen- doch nun sind es an die 200. Das Gleiche nochmal im Obergeschoss.


Magenta: Netzwerk,
Dunkelgrün: Schalter,
 Rot: Kühlschrank/Gefriertruhe/Herd/Hauptverteilleitungen, Motoren
Gelb: Licht,
Orange: Steckdosen,
Blau: Steuerleitung
 

Doch nicht nicht die zusätzliche Technik hat mich zur genauen Planung der Elektrotechnik inkl. aller Kabelwege gebracht, sondern auch die Ausbausituation. Auf der Baustelle wird man schnell feststellen, dass so ein 3x1,5 (Stromkabel) oder gar 5x2,5 (z.B. für den Herd) etwas dicker ist als man meint. Wenn man dann auf der Baustelle von Steckdose zur Steckdose die Kabel legt, vom Jalousiekasten zum Verteiler und unterwegs noch einen Zwischenstop runter zum Schalter macht, liegen die Kabel meist auf den Holzbalken. Beim Aufbringen der ersten Platten für die Wand fällt dann sicher auf, dass man doch lieber andere Wege gegangen wäre, denn so unkoordiniert muss man wild Bohrungen und Schlitze anbringen um die Platten so unkompliziert wie nur möglich direkt auf die Holzständer aufzubringen- alternativ müssen Holzlatten als Unterkonstruktion montiert werden.
Doch genau auf diese Holzbalken möchte ich später direkt die Holzplatte schrauben, ganz ohne Abstandshalter, Bohrungen oder Ausschnitte im Holz. Daher ist nun jedes Kabel in einem dafür vorgesehenen Bereich wie einer abgehängten Decke oder eben im Sparrenbereich der Decken entlang der Holzbalken (Dämmbereich) bis zur Wand.
 



zu sehen auch die abgehängte Decke- hier können Kabel, Downlights,
Schmutzwasserleitungen etc. verlegt werden ohne optisch störend zu sein

Ganz umsonst ist es auch später nicht; immerhin wird so auf der Baustelle nicht überlegt von wo nach wo nun welches Kabel gezogen werden muss- sondern es heißt z.B "Hier brauch ich 2* 4x1,5 (Steckdosen), 1* 3x1,5 (Lampen), 1*Cat7 (Netzwerk) und 1* 2x2x0,8 (Steuerleitung)".
hier zu sehen sind Dosen wie Audio, Netzwerk*2, Steckdosen*2,
Satdose, Wandauslass, der Motor für die Jalousien und wieder: Kabel
 
 
 
 
 
Hier mal die Kilometer Kabel die noch gekauft- verlegt und angeschlossen werden müssen
 
Die schräg zulaufenden Leitungen ganz unten laufen ausnahmsweise tatsächlich nicht quer zu den Holzbalken; denn diese liegen unter der Bodenplatte ;)
 
 
 
 
 
 

Montag, 26. November 2012

Baustrom im Verzug & Geländenivellierung

Baustom:
Heute Vormittag per Email erfahren, dass der Baustrom, nicht wie vorher fest zugesagt, letzte Woche gestellt wurde. (Haben wir ja gestern auf der Baustelle auch festgestellt).
Da der Elektriker selbst die ausführende Firma nicht erreichen konnte, habe ich selbst bei dem Herren angerufen und direkt jemanden erreicht. Nach längerem Gespräch hat sich rausgestellt, dass da wohl irgendetwas falsch gelaufen sein muss, denn auf seiner Auftragsliste stand eine andere Flurnummer- demnach hat er den Verteilerschrank ans falsche Grundstück gestellt ......
Der nette Herr war leider kurz angebunden und nicht im Büro, daher konnten wir das Problem nicht direkt lösen und ich wurde auf morgen vertröstet. :(
Da wir morgen jedoch schon Baustrom benötigen damit die Fundamente auch beginnen können,  mussten wir reagieren und so nimmt die Firma von der Bodenplatte ein Elektroaggregat mit. Aber schon der Wahnsinn, wieviel Telefonate und Koordination so zwei Dosen zum Stecker einstecken benötigen.

Noch eine Email erhalten: Unser Nachbar hat festgestellt, dass der Schotter bis zu zwei Meter auf sein Grundstück reinragt. Dazu muss ich sagen, dass wir bislang davon ausgingen, dass dort erstmal garnicht gebaut wird, zumindest war dies die Aussage der Stadt. ABER: Auch da gab es wohl eine Verwechslung, der Nachbar rechts baut! Und genau dort liegt nun viel Stein, vorbereitet für die Bodenplatte. Aber die Sache ist erstmal geklärt, nächste Woche sollte der Schutt ja entfernt werden da die Fundamente gegossen sein sollen.
Kleine Erklärung: Erst wird für die Bodenplatte der Mutterboden abgetragen, danach mit Füllmaterial verdichtet (Iststand heute!). Da noch Streifenfundamente gegossen werden müssen, wird erst überall umlaufend etwas mehr flachgelegt, aufgefüllt und planiert, damit später der Bagger die Gräben buddeln kann. Sind diese gebuddelt, werden die Fundamente gegossen. Nach Trocknung kann dann das Füllmaterial außerhalb der späteren Bodenplatte abgetragen werden.

Garage:
Nach dem unsere Garage erstmal nicht ausgeführt wird (haben wir ja an anderer Stelle schon erklärt), werden wir auch die Streifenfundamente doch nicht ausführen lassen.
Eigentlich wollten wir diese ja mit den Erdarbeiten direkt mitmachen lassen, damit die Bagger nicht zweimal anrollen müssen. Damit nicht das Risiko aufkommt, bei einer späteren Fundamenterstellung das Gebäude zu beschädigen.
ABER; Nach dem Gespräch mit dem Nachbar, wo schnell klar wurde dass er sehr viel Wert auf Aussenanlagen legen wird, haben wir uns doch dazu entschlossen vorerst die Fundamente nicht mitmachen zu lassen. Wer weiß welche Garage letztlich in ein paar Jahren erstellt wird, ob sie wirklich 8,5 Meter lang wird, ob die Breite tatsächlich wie gewünscht ausgeführt werden kann.... Fragen über Fragen, daher lassen wir auch die Fundamente weg. Sparen den vierstelligen Betrag, sparen eventuell spätere Probleme mit Fertiggaragen und Fundamentanforderungen- und auch die Geländenivellierung lässt sich so noch etwas besser gestalten.

gestern Braun, heute weiß

Gestern sind Anja und ich samt fertigem Haus zu den Eltern gefahren - gut, fertig in digitaler Form, aber dazu kommen wir später.
Auf dem Weg sind wir noch beim Grundstück vorbei und haben mal die Lage untersucht. Ich muss sagen, dass ich schon sehr erstaunt war, was in den zwei Werktagen alles passiert ist. Immerhin war ich am Mittwoch Abend am Grundstück, am Sonntag Abend war bereits die Zisterne eingebaut! Nicht schlecht! Großes Lob an an Gussek. ;) Ich hatte ja wirklich nicht daran gedacht, dass die Betonzisterne so schnell noch kommt und sogar eingebaut werden würde. Aber so kann man sich irren.
Das Loch vom Mittwochabend: Gefüllt mit Schotter- vollflächig!
Der Erdhaufen im Süd-Osten: komplett weg, stattdessen lächelt der Betonschacht der Zisterne raus.
Mein lasch eingesetztes Bauschild- befestigt mit einem Nagelhammer im Erdreich und Steinen: Schön eingebaut mit Schotter. :>
Läuft!


Als wir dann auf der zukünftigen Bodenplatte standen, habe ich dann jedoch einen großen Fehler begannen! Hab Anja die roten Markierungen auf dem Schotter erklärt, dass diese also die zukünftigen Außenwände darstellen... "Waaaaaas? soooo klein?"
Tja, da konnte ich lange reden, dass das nur so "klein" aussieht da die Wände fehlen und der Schein trügt, jedoch vergeblich. Plötzlich wurde das Wohnzimmer mit Schritten abgelaufen und Frau musste feststellen, dass die Couch später wohl in der Anbauwand hängt! Ein Tisch passt natürlich nicht ins Wohnzimmer- viel zu klein. ;) Nunja, der Blick von oben. Gut dass es so kalt war und wir schnell zu den Eltern wollten- sonst wäre unser Haus bald kleiner als unser Zwerghamsterhüttchen.


Es hat einen unglaublich großen Vorteil, wenn man in der Familie jemanden hat, der ein bzw. mehrere Gewerke kennt und handwerklich einiges drauf hat! Auf die Erfahrung kann - und sollte man bauen. Die größte Änderung am Ende des Tages war jedoch nicht einmal etwas "Technisches", sondern die Aufteilung der Küchenelemente. Herd, Hochschrank und Spülbeckenposition haben wir daher nochmal komplett getauscht. Die Elektrophasenverteilung deutlich abgeschwächt, FI's reduziert, Steckdosen rausgeschmissen und mehr Netzwerktechnik eingeplant.

Auf der Rückfahrt dann ein richtiges Hufeisen in der Tasche gehabt, dies haben Sie uns als Glücksbringer mitgegeben. Es soll helfen, eines in die Bodenplatte eingießen zu lassen. ;) Werden wir machen!
Aber eines unter uns- das Hufeisen ist so schwer, dass ich mir schon fast Gedanken machen muss ob das Ding nicht statisch ein Problem werden kann!

Samstag, 10. November 2012

Elektroanschluss, Schornsteinfeger und Fensterkontakte

Heute Morgen bin ich direkt in unseren zukünftigen Ort, um mich dort mit dem Elektromeister zu treffen. Mehrere Dokumente unterschrieben welche für die Hausanschlüsse der Stadt wichtig sind- diese wollte er sogar noch heute fertigmachen und abschicken.
Wenn ich ihm unsere Grundrisse mit der Elektroplanung, Massen und / oder Stromlaufpläne zuschicke, dann macht er mir auch ein Angebot über die restlichen Elektroteile, die nicht im Standard von ProHaus dabei sind. Und da kommt schließlich so einiges zusammen ;)
Ich glaub, zusammengerechnet sind im Standard ganze 30 Steckdosen dabei- klingt erstmal recht viel, aber das Erwachen kam dann, als Anja und ich uns vor einigen Wochen die Elektrogrundrisse geplant hatten- ganze 130 brauchen wir :D einfach mal so, 100 Steckdosen zu wenig...

So verhält es sich auch mit den anderen Teilen- es ist halt das Nötigste dabei.
Hinzu kommt, dass ich ja unbedingt ein BUS-System einbauen möchte, allein dafür brauche ich eh noch ganz andere Mengen an Leitungen und Schalter.

Schornstein:
Wieder einmal zeigte sich, dass es sehr von Vorteil ist, wenn man Pläne lesen kann. Nachdem ich ProHaus mitteilte, dass der Schornsteinfeger definitiv ein Dachausstiegsfenster haben möchte und dies nach Richtlinien einzuplanen ist, bekamen wir per Email direkt (und wirklich noch am selben Tag!) ein PDF mit einer Zeichnung, wo das Dachfenster eingeplant ist....
...leider genau am anderen Ende unseres Spitzboden. Warum ist das so schlimm? Ganz einfach: Platz.
Unsere Bodenluke in den Spitzboden liegt ziemlich genau in der Mitte vom Haus, der Kamin zwischen der Mitte und der Fassade. Das Dachfenster, zwischen Kamin und Fassade.. Oh man. Für die Feuerwehr ist der Weg bis zum Kamin komplett freizuhalten- bedeutet, wir hätten den halben Spitzboden freihalten müssen...
Ärgerlich, wenn man eh schon so wenig Platz hat. Daher habe ich letztlich das Fenster direkt über die Bodenluke positioniert, so kann die Feuerwehr und auch der Schornsteinfeger direkt über die Luke, Fenster ins Freie. Der ganze andere, halbe Spitzboden kann so also für Gerümpel herhalten. ;)
Natürlich bedeutet es auch wieder Mehrkosten: denn im Standard ist ein Trittrost inkl.- jetzt, durch die neue Position, benötigen wir jedoch ein paar Roste mehr bis zum Kamin
Wichtig: Wir als Bauherren müssen in Eigenregie unser Abgasrohr und Schornstein (Kamin) vom Schornsteinfeger prüfen lassen müssen! Nicht nur die Endabnahme, sondern auch die Planung. Er bestimmt letztlich, wies gemacht wird.

Fensterkontakte:
Heute auch endlich mal fixe Preise für die Fensterkontakte erhalten. Von wegen "so 25 €, ist ja nur ne kleine Änderung im Rahmen und zwei Kabel".
Ganze 56,50 € pro Stück! Der Wahnsinn.
Direkt nochmal bei Prohaus angerufen um dem Fensterbauer mein "Nein, dann ohne Kontakte" zu geben. Bei dem Gespräch ist übrigens, mal wieder so nebenbei, rausgekommen dass die Fensterherstellung noch gar nichts von unserem neuen Küchenfenster weiß....klasse, oder?