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Sonntag, 1. Januar 2017

Mal ein Zwischenstand! Ja, natürlich..

 
..ging es in all den vielen Monaten seit dem letzem Post weiter. Weiter und Weiter... nun, es wird der Tag kommen da hole ich all die Posts nach um die Lücken zu im Bautagebuch zu schließen :)



Hier muss man dazusagen, dass auch dieses Bild schon wieder 'überholt' ist! Hab aber gerade kein aktuelles, daher gibt es dieses. Mittlerweile steht hier statt dem Holzpfahl und dem Draht ein Doppelstabmattenzaun in Anthrazit.




Nur für Detailfreaks: Der weiße Lüftungsauslass an der Fassade hat natürlich das Muster und die Farbe der Klinker angenommen, hier leider noch im Originalzustand.

Blick aus dem Badezimmer: Überdachung, Terrassendeck und all der kleine Luxus: Fertig.

Hier sind glaub keine Kommentare notwendig.
Es gibt einfach immer was zu tun :]

Montag, 26. November 2012

gestern Braun, heute weiß

Gestern sind Anja und ich samt fertigem Haus zu den Eltern gefahren - gut, fertig in digitaler Form, aber dazu kommen wir später.
Auf dem Weg sind wir noch beim Grundstück vorbei und haben mal die Lage untersucht. Ich muss sagen, dass ich schon sehr erstaunt war, was in den zwei Werktagen alles passiert ist. Immerhin war ich am Mittwoch Abend am Grundstück, am Sonntag Abend war bereits die Zisterne eingebaut! Nicht schlecht! Großes Lob an an Gussek. ;) Ich hatte ja wirklich nicht daran gedacht, dass die Betonzisterne so schnell noch kommt und sogar eingebaut werden würde. Aber so kann man sich irren.
Das Loch vom Mittwochabend: Gefüllt mit Schotter- vollflächig!
Der Erdhaufen im Süd-Osten: komplett weg, stattdessen lächelt der Betonschacht der Zisterne raus.
Mein lasch eingesetztes Bauschild- befestigt mit einem Nagelhammer im Erdreich und Steinen: Schön eingebaut mit Schotter. :>
Läuft!


Als wir dann auf der zukünftigen Bodenplatte standen, habe ich dann jedoch einen großen Fehler begannen! Hab Anja die roten Markierungen auf dem Schotter erklärt, dass diese also die zukünftigen Außenwände darstellen... "Waaaaaas? soooo klein?"
Tja, da konnte ich lange reden, dass das nur so "klein" aussieht da die Wände fehlen und der Schein trügt, jedoch vergeblich. Plötzlich wurde das Wohnzimmer mit Schritten abgelaufen und Frau musste feststellen, dass die Couch später wohl in der Anbauwand hängt! Ein Tisch passt natürlich nicht ins Wohnzimmer- viel zu klein. ;) Nunja, der Blick von oben. Gut dass es so kalt war und wir schnell zu den Eltern wollten- sonst wäre unser Haus bald kleiner als unser Zwerghamsterhüttchen.


Es hat einen unglaublich großen Vorteil, wenn man in der Familie jemanden hat, der ein bzw. mehrere Gewerke kennt und handwerklich einiges drauf hat! Auf die Erfahrung kann - und sollte man bauen. Die größte Änderung am Ende des Tages war jedoch nicht einmal etwas "Technisches", sondern die Aufteilung der Küchenelemente. Herd, Hochschrank und Spülbeckenposition haben wir daher nochmal komplett getauscht. Die Elektrophasenverteilung deutlich abgeschwächt, FI's reduziert, Steckdosen rausgeschmissen und mehr Netzwerktechnik eingeplant.

Auf der Rückfahrt dann ein richtiges Hufeisen in der Tasche gehabt, dies haben Sie uns als Glücksbringer mitgegeben. Es soll helfen, eines in die Bodenplatte eingießen zu lassen. ;) Werden wir machen!
Aber eines unter uns- das Hufeisen ist so schwer, dass ich mir schon fast Gedanken machen muss ob das Ding nicht statisch ein Problem werden kann!

Mittwoch, 21. November 2012

Start der Erdarbeiten - pünktlich zum Geburtstag!

Pünktlich zu Marcels Geburtstag haben die Erdarbeiten auf unserem Grundstück angefangen. Es geht vorwärts! :)


Hier mal die ersten Impressionen:



Die ersten Baggerarbeiten haben begonnen

Mit diesen Steinen wird der Boden unter dem Haus und der Zisterne aufgefüllt:




Es müssen noch viele Dinge geklärt werden, u.a. die Abnahme der Zisterne, das Vermessungsbüro muss noch kommen und die Feinabsteckung machen, wir wissen immer noch nicht welche Klinker wir nun bekommen, etc...

Das mit der Stahlkonstruktion für die bodenebene Badewanne im OG hatte ja über ProHaus leider nicht geklappt und wir mussten  zusätzlich einen externen Statiker dafür einschalten. Nun haben wir auch jemanden gefunden, der uns die Stahlkonstruktion schweißt. Nun müssen wir nur noch eine bezahlbare bodenebene Whirlpool-Wanne finden, bei der der Hersteller oder Verkäufer uns die Maße der Badewannenfüße nennen kann, da wir wissen müssen wo die Stahlträger stehen müssen und wie viele wir brauchen. Diese Infos zu bekommen ist garnicht so einfach. Im Internet bekommt man bei den relativ "günstigen" Whirlpool-Wannen für unter 2000 EUR keine Abmessungen der Füße. Auch mehrere Telefonate mit einem Vertrieb waren erfolglos. Wir bekamen mehrmals die Info, dass wir die Maße per Mail zugeschickt bekommen. Leider ist bis heute keine Mail eingetroffen.

Montag, 19. November 2012

Ärger und massiver Zeitdruck

Am Freitag den 09.11.2012 haben wir von der Firma ProHaus ein Angebot für den Mehraufwand für die Bodenplatte erhalten. Immerhin ist zwar die Bodenplatte für Ideale Voraussetzungen im Preis mit drin- nicht aber für statisch relevante Fundamente.
Auf unserem Grundstück, einem, zumindest in unseren Augen und im Vergleich zu fast allen anderen Grundstücken hier im Taunus, relativ ebenen Stück Land, macht das Gefälle von 0,9 Meter auf 17 Meter immerhin ganze 4200,- € Aufpreis. :(
Am Abend haben wir dann auch das Angebot für die Erdarbeiten bekommen, nochmal ganze 12.000.
Nach langen Telefonaten in der Woche drauf, wendete sich das Blatt- die Erdbaufirma welche noch am Monat fest zugesagt hat die Baumaßmahmen hinzubekommen, kann doch nicht....
...nun muss der nette Herr von ProHaus, welcher für die Bodenplatte zuständig ist, doch den Liefertermin für das Haus verschieben. Erstmal jedoch nur um eine Woche, denn er ist zuversichtlich, dass eine andere Prohaus-bekannte Firma kurzfristig einspringen kann.
Gesagt getan- da kommt am 16.11.2012 auch schon das Angebot der anderen Tiefbaufirma rein- natürlich, wie soll's anders sein, nochmal rund 2.500,- Euro teurer.....
An der Stelle muss man den Herrn von Gussek (ProHaus), der die Bodenplatte herstellen muss, mal loben. Hat das mit der alternativen Lösung sehr schnell hinbekommen und auch als Schnittstelle ins Werk nach Nordhorn macht er bezüglich Terminplanung eine gute Figur.
Bei dem neuen Angebot von der Firma die einspringen kann, kommt jedoch eindach mal so raus warum diese 2.500,- € teurer ist:
"Die Deponie vom anderen Angebot ist leider geschlossen, die nehmen keine Erde mehr an
tjia, so kannst geh'n; von HEUTE auf MORGEN schließt so eine riesige Deponie!

Jetzt müssen Anja und ich reagieren, Lösungen finden um eine Katastrophe zu umgehen:
Mit Hilfe vom Oli haben wir die Formel fürs Volumen vom Kegelstumpf so umgebaut, dass wir auf die angekommene Erhöhung des Gartenstücks in Meter kommen, wenn wir alle 180m3 Erde auf dem Grundstück lassen würden. Ergebnis: knapp einen Meter- das ist aller Hand! Jedoch könnten wir damit leben, und so wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir eine unschöne, große Böschung bekommen, dafür aber zu den pauschalieren Erdarbeiten "nur" 6.000 € Aufpreis zahlen müssen und nicht satte 10.000.....

So "könnte" es letztlich aussehen, Wenn wirklich 180m³ Erde anfallen und auf dem Gelände verteilt werden sollten (Grobe Hochrechnung im CAD)




Nach dem ich heute Mittag direkt die Sache mit der Erde und dem Nicht-Abtransport klären konnte, hatte ich dem Erdarbeiter die unterschriebene Auftragsbestätigung ohne die Punkte für den Abtransport zugeschickt. d.h. die Erdarbeiten können diese Woche noch laufen! Sogar die Zisterne kommt noch am Freitag- oh wie knapp das wird.

Währenddessen hab ich heute noch so nebenbei erfahren, dass wir noch einen Abstecker benötigen, also ein Ingenieursbüro welche für uns folgende Punkte erledigen darf: 
  1. Grobabsteckung - d.h. Für den Erdaushub auf der Baustelle, von wo bis wo darf gebaggert werden!
  2. Feinabsteckung - d.h. Die Gebäudekannten werden mit Höhenlage abgesteckt
  3. Gebäudeeinmessungen  d.h. Nach der Vollendung des Hauses wird dieses nochmal genau abgemessen
  4. Katasteramt  d.h. sämtliche abgemessenen Werte werden an das Katasteramt übermittelt.
Außnahmsweise ist dies kein Punkt, der absolut neu ist. Dieses Thema kannten wir bereits und wussten von Anfang an, dass wir noch einen Vermesser benötigen- leider ging dies aber doch komplett in all dem Stress mit der Planung vom und ums Haus unter. Hatten wir uns, wenn ich das nicht schon schon mehrmals geschrieben habe, natürlich anfangs vollkommen anders vorgestellt.

Fast 1.500,- € allein dass Einmessen von unserem Haus. Mein Gott es wird höchste Zeit dass Mobiltelefone mit GPS genauer als 1 cm werden und man als Bauherr stelbst einmessen darf. :D

Mittwoch, 7. November 2012

6.11. Termin bzgl. Erdarbeiten und Garagenplanung

Momentan hat Marcel wieder viel Stress auf Arbeit, das Wochenende hat er auch durchgemacht und kam erst immer um Mitternacht nach Hause.
Gestern hat er sich frei genommen, da noch viele Dinge fürs Haus geklärt werden müssen.

Herr Nee hat uns bei der Bemusterung gesagt, dass der Termin für das Haus auf KW 50 steht. Das sind noch 4,5 Wochen.
Um 10 Uhr hatte er mit dem Statiker (Bodenplatte) und Herrn Hammer von der Erdarbeitenfirma aus Weilrod einen Termin am Grundstück. Der Statiker wird uns in den nächsten Tagen Bescheid geben ob wir Streifenfundamente oder ein Bodenpolster brauchen. Dann bekommen wir auch das Angebot für die Erdarbeiten von der Firma Hammer. Marcel hatte am Vortag extra noch einen Lageplan erstellt mit Zisterne, Regenwasserleitungen, Schmutzwasserleitungen und Leerrohe für die Aussenanlagen. ProHaus ist noch nicht bekannt, ob nun Streifenfundamente oder Bodenplatte- auch wenn das Bodengutachten Streifenfundamente vorsieht. Marcel hat versucht alles relevante anzusprechen, so bekommen wir das Angebot nicht nur über die Erdarbeiten, sondern auch über die Zisterne, dem Einbau, den Revisionsschacht fürs Schmutzwasser und die ganze Verrohrung unter der Bodenplatte.

Wieder zu Hause hat Marcel sich um die Garagen gekümmert. Er hatte die Idee, aus Zeit und Kostentechnischen Gründen, die geplante Garage in zwei verschiedenen Bauabschnitten zu meistern. Wir haben jetzt ein Angebot für eine Fertiggarage vorliegen mit Extrabreite, was den Transport jedoch sehr teuer macht, da man ein extra Fahrzeug mit Warnlicht für den Transport benötigt, teils sogar Polizeibegleitung.
Wir werden dann später, wenn die Garage da ist, das Haus komplett fertig und alles abgerechnet ist, den vorderen Teil selber mauern, das Garagentor demontieren und weiter vorne einbauen. Die Garage komplett selber bauen zu lassen, würde leider die Kosten sprengen.

Momentan stehen wir vor einem weiteren Problem: Marcel hat diverse Elektriker aus der Umgebung angerufen, nur will uns anscheinend niemand die Elektroarbeiten abnehmen. ProHaus sieht ja vor, dass man die Elektrosachen dort bestellt und selber einbaut. Abnehmen muss es aber ein Elektromeister und hier haben wir das Problem. Die Elektriker wollen alle, dass wir die Arbeiten von ihnen machen lassen und das Material auch über sie bestellen…was machen wir nun? Marcel will heute bei ProHaus anrufen und nachfragen wie das andere Bauherren gemacht haben. Hoffentlich hat er heute Abend positive Nachrichten.

Freitag, 31. August 2012

Wo stehen wir?


1. Vertrag mit mit Prohaus wurde in den letzten paar Wochen von beiden Seiten unterschrieben.
Wir haben uns für folgendes entschieden: Versetztes Pultdachhaus, TopStar Prostyle 141, Kontrollierte Wohnraumlüftung, Zisterne zur Garten- und Toilettenspülung, Erhöhtes Erdgeschoss, Rauchmelder, zusätzliches großes Fenster im Badezimmer.


2. Ausbau Eigenleistung

Wir beide haben uns dazu entschieden, rein aus kostentechnischen Gründen, den Ausbau komplett selbst herzustellen. Die Materialien sind im Hauspreis natürlich mit eingeschlossen, diese bekommen wir in mindestens sechs LKW-Lieferungen direkt ans Haus. Da zittern einem schon leicht die Beine, wenn man als Laie ein Haus komplett allein ausbauen soll…aber der Ausbau wäre leider zu teuer.


3. Finanziell: Alles geregelt

Eigenleistung, Eigenkapital sowie das Darlehen wurden genehmigt.

Gestern haben wir die Bankunterlagen (Bankdarlehen, KFW 153er und KFW 142er) unterschrieben, bei der Bank abgeben lassen- nun ist es amtlich, fix und es gibt kein Weg mehr zurück! <- Es hat eh keiner uns vor den Weg zurückzugehen, das Ding ziehen wir gemeinsam bis zum Ende durch!

4. Grundstück:
Nach der Zusage der Stadt hat diese auch den Vertrag in Auftrag geben lassen. Nach Durchsicht ohne Einwände (haha: Witz komm raus- Einwände bei einem Vertrag der Stadt xD) habe ich heute das Grundschulddokument beim Notar in Neu Anspach abgegeben. Dieser wird nun alles erforderliche fertigstellen so dass am 28.08 das Grundstück notariell auf uns übergehen wird.


5. Architekt: Eingeschaltet
Am Donnerstag wird das erste- und hoffentlich eines der wenigen Beratungsgespräche stattfinden.


6. Statik: Eingeschaltet
Bereits Anfang dieser Woche habe ich dem Architekten- und er in Weiterleitung an die Statik- den Wunsch unserer bodentiefen Badewanne im OG via Schnitten und Detailplänen überreicht. Wir hoffen sehr, dass diese Besonderheit weder finanziell hart zu Buche schlagen wird, noch statisch zum Problem wird.


7. Treffen mit dem Architekt Herrn Göker

Heute war's soweit- ein erstes Gespräch mit Herrn Göker, Architekt für ProHaus...für uns...

Dass Treffen hat ja schon mal sehr lustig begonnen! Da wir zwar fünf Minuten zu früh am Grundstück- jedoch erst 15 Minuten später das Treffen persönlich stattfand, nur weil ich der Meinung war der Herr auf der Straße mit Höhenmessgerät und Schreibblock sei vom Tiefen-Kanalbauamt statt wie tatsächlich, der Architekt. -.-

Nunja- man kann sich ja mal irren!

Nur lustig, dass wir uns fragten, warum er wohl zu spät kommt- als plötzlich mein Handy klingelte und ich direkt zu den Herren 100 Meter weiter starrte und bemerkte, dass auch dieser plötzlich am Handy hing..

Gut- sehr ernüchternd hat es dann direkt angefangen. Höhenknoten hat er schon aufgenommen und letztlich war es schlimmer als erwartet. Als Resultat sollten wir erst "viele Tausend Euro" investieren um mit dem FFB im Haus ganze 40 cm den Bordstein an höchster Stelle zu überragen. Hätte zur Folge dass die Garage gut 1 Meter über derzeitigem Boden anzusetzen währe, was Stützmauer und Fundament bedeuten würde ebenso wie Höhenverlust da, wie wir gelernt haben, auch die Stützmauer als Höhe zu der Bauordnung gehört und daher an der Garagenhöhe abzuziehen währe. Nicht zu letzt natürlich auch ewig große Gefälle vom Haus zur Straße, Erde ohne Ende und ja...

Glücklicher Weise ist mir dann aber eine alternative Lösung eingefallen, die letztlich aus Kosten- wie auch ästhetischen Gründen zur Ausführung kommen wird. Die Mittelachse vom Haus wird um die benötigten 40 cm den Bordstein am Lotpunkt überragen, was zur Folge hat, dass die Erde im Süden abgetragen  und lediglich nach Norden geschüttet werden muss. Spart uns natürlich die Tonnen an LKWs voller Erde ;)

Am Ende wird der Geräteschuppen, welcher sich endlich bei Anja durchgesetzt hat *fg* natürlich etwas unterhalb der Straße liegen (Vorgarten mit Gefälle zur Straße? Oder mit Stufensteinen?) und die Garage deutlich über der Straßenhöhe.

Zum Geräteschuppen: Meine ursprüngliche Idee in Form eines Anbaus fand weder beim Architekten, noch bei der Hausherrin direkten Gefallen, jedoch nach Vorschlägen und Ideenzusammentragung entstand letztlich ein Geräteschuppen mit Durchgang vom Vorgarten zum Garten- Toll!

Ach; Anja möchte die Garage sowie auch den Geräteschuppen intensiv begrünen...Leitersteigen zum Unkraut rupfen- Giesen- Dreck wegräumen... an dieser Stelle schon mal viel Spaß dabei mein Schatz. :)

Anjas Wunsch einer bodenebenen Badewanne im Obergeschoss ist seitens der Statik schon mal abgenommen *juhu*, jetzt warten wir mal auf den Preis. ;)

Die Terminschiene, welcher uns der Architekt am heutigen Tage vorgelegt hatte, also normale, pauschale Reihenfolgen und Wochenangaben, hat meine Ohren fast bluten lassen! Wird alles so "normal" verlaufen wie es der Standart ist- dann können wir im Sommer 2013 ausbauen-ein Hoch auf Verkäufer welche einem das Blaue vom Himmel versprechen.

Jedoch hoffe ich immer noch, Prohaus steht zu seinem Wort und wir bekommen das Haus noch Ende November.

Leider war nicht nur die Terminschiene und das Gelände ernüchternd, sondern auch seine Hinweise auf Arbeit und Kosten die auf uns zukommen, von denen wir bislang nichts wussten bzw. ganz klein in der Baubeschreibung zu finden sind.
Auf der einen Seite wurde uns vom Verkäufer mehrmals erzählt "Der Rohbau kommt von uns, das Haus ist außen komplett fertig. Inkl. der Bodenplatte, die ist bei Prohaus im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern im Preis mit drin!" Ja stimmt auch- naja, zum Teil. Denn ist die Bodenplatte erstmal da (also sobald der Bauherr dafür gesorgt hat, dass das Gelände ein Gefälle von einem Profi-Fussballfeld aufweist) müssen wir tatsächlich diese gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützen- also Folie nach DIN 18schlagmichtot kaufen, aufbrennen bzw. aufkleben.
Auch wenn dann der Rohbau kommt- natürlich ist dass Haus von außen nicht komplett fertig- den Sockelbereich dürfen wir komplett ausmörteln- mit einer wasserdichten Folie bekleben, isolieren und einfach fertigstellen ;) - hoffentlich wars dass mit den versteckten Kosten.

Zu Hause hatten wir dann alles weitere erstmal besprochen. Unsere Grundrisse hat er so 1 zu 1 mitgenommen, die Garage und Geräteschuppen hat er händisch aufgezeichnet. Wir haben alles unterschrieben; und ab gehts wohl nach Nordhorn!

Dabei fällt mir ein, noch etwas negatives, auch wenn glaub ProHaus da sicher nichts für kann: Die bodenebenen Fenster haben eine kleine Tücke... sie benötigen zwischen Festverglasung und Fenster ein Fensterbrett... man könnte ja sonst runterfallen. Man, schön ist anders! So viele kleine Details die einem echt die Lust nehmen können. :) Klar, eine Alternative gibt es noch- und zwar könnten wir die Festverglasung um 20 cm erhöhen- dann benötigen wir kein Fensterbrett! Super, damit haben wir also die glorreiche Entscheidung zu fällen; Unschön oder Unschöner?

An dieser Stelle möchte ich aber mal betonen, dass Herr Göker zu jeder Zeit einen sehr sympathischen und zu gleich erfahrenen Eindruck machte. Man merkt, dass er weiß wovon er spricht- viele Projekte schon mit ProHaus gemacht hat und die kleinen Tücken beim Rohbau kennt.

Jetzt hoffen wir, dass seine Erfahrung und Können gleichermaßen wie unsere Vorarbeit in Form von Grundrissaufteilung, Hausposition, Garage und Geräteschuppen sowie positionierte Einrichtungen zu einer extrem schnellen Abwicklung führen und wir schneller als "normal" zu unserem gestellten, tollen Haus kommen! Herr Könrädi, Herr Göker, Herr Jähne wie auch Fr. Körner wissen von unserem Zeitplan- mal gespannt wie sich die Sache entwickelt. ;)

Plan von vorne:

 



8. Notartermin
28.08.2012: Heute hatten wir den Notartermin und sind nun offiziell Grundstücksbesitzer. :)

9. Bodengutachten
29.08.2012: Haben endlich nach mehrmaligem Nachfragen die letzten Koordinaten vom Architekten bekommen und können nun ein Bodengutachten beuaftragen lassen. Das von der Stadt reicht ProHaus leider nicht für die 30 jährige Garantie. =/

10. Die Kosten steigen
30.08.2012: Marcel kam wieder erst gegen 23:30 Uhr nach Hause, weil er die Grundstücksneigung ins CAD übertragen hat, was eine riesen Arbeit ist. Jetzt kam auch bei mir die Ernüchterung an, als ich sah, wie sehr das Grundstück nach hinten abfällt. Vorne beim Hauseingang kann man das durch Einebnen mit dem Bagger noch etwas ausgleichen, der Geräteschuppen sitzt dann etwas tiefer unter der Straße und die Garage etwas höher, aber im Gartenbereich ist es doch komplizierter. Wenn wir mit Mutterboden auffüllen, sitzen wir auf der einen Seite des Nachbarn zu hoch und auf der anderen viel zu niedrig. Außerdem müssten wir das ganze Grundstück mit einer Betonmauer einebnen damit die Erde nicht unten beim Nachbar aufs Grundstück fällt und auf der anderen Seite vom Nachbar in unseren Garten. Kosten mit Betonmauer und Mutterboden auffüllen, schätzt Marcel auf ca. 20.000 EUR, was unseren Rahmen eindeutig sprengt. =(
Deswegen werden wir jetzt im Garten mit mehreren Ebenen arbeiten müssen und versuchen so wenig Mutterboden wie möglich aufzufüllen, wird aber trotzdem eine Menge Erde sein.
Die ersten Rechnungen trudeln jetzt auch ein, die Notarrechnung war auch schon dabei. *g*


11. Außenfassade
31.08.2012: Wegen der Hausklinkerei sind wir uns leider immernoch uneins, da wir einen zu unterschiedlichen Geschmack haben, aber das wird auch noch. Leider hat es ProHaus auch nach 2 Monaten nicht geschafft uns eine Adresse einer Familie zu geben, die den Haustyp gebaut haben für den wir uns entschieden haben. Wir sind noch am überlegen ob wir das Haus versetzt bauen oder die Wände vorne und hinten gerade ziehen lassen. Da wir aber leider warum auch immer keine Referenz bekommen und wir seit Tagen niemanden ans Telefon bekommen, werde ich mich dem Wunsch von Marcel beugen und das versetzte Haus nehmen. Sonst heißt es wir kommen nicht aus dem Knick und es klappt mit dem Haus nicht mehr dieses Jahr.