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Sonntag, 19. Januar 2014

Die Spitze des Berges- Wochenende FBH

Das Wochenende der Heizung.

Am Freitagabend haben Anja, Tobias und ich angefangen die Heizung zu verlegen. Oben im Kinderzimmer begonnen, haben Tobi und ich uns erstmal mit den Themen Rohr, Biegemöglichkeit und Abrolltechnik befasst

Schnell wurde klar: Es gibt kein ungeeigneteres Rohr für die Fussbodenheizung als das unsere...
Dieses Verbundrohr ist einfach unfassbar starr. Es lässt sich schwer biegen, schlecht abrollen und auch das Gewicht kommt erschwerend hinzu.
Als ich damals mal auf einer Baustelle arbeitete, verlegten wir Fussbodenheizung mit einer Art Schlauch. Einem Rohr ohne diesen Metallring in der Mitte. Das Rohr damals konnte man leicht biegen ohne dass es abknickt- war leicht zu tragen und sehr einfach zum abrollen-
- unser geliefertes Verbundrohr eignet sich einfach nicht für ein schnelles Verlegen der Fussbodenheizung.
Auch mein Arbeitskollege der am Sonntag hinzukam, gelernter Gas-Wasser- und Heizungsinstallateur teilte meine Einstellung zum Rohr. Dieses derart starre Rohr ist für Wasserleitungen geeignet, nicht aber für die Fussbodenheizung.

Oben im Kinderzimmer haben wir mit einem 10cm Biegeradius begonnen, das Bild des Heizkreises sah zwar sehr gut aus, jedoch dauerte die Verlegung von einem Heizkreis mit knapp einer Stunde einfach viel zu lange.

Am Ende kamen wir am schnellsten und unproblematischsten durchs Haus, indem einer das Rohr in die Noppen drückt während ein anderer die Rolle in der Mitte des Raumes liegend mitdreht. Damit geht die Spannung des Rohres horizontal mit und legt sich in die Bahn.
Die Variante mit 'Eine Person hält die Rolle in der Mitte vertikal und dreht ab' machte keinen Sinn, da die Spannung des Rohres nach oben geht und sich letztlich das Rohr verdreht
Die Variante von ProHaus, die ultimative, die richtige *Kopf-Tisch* hat schon dreimal nicht funktioniert. Denn hier sollte man auf keinen Fall vorher abrollen, sondern mit der Rolle über die Noppenbahnen rollen und so nach und nach das Rohr einfach reindrücken. Nur versucht bitte mal selbst eine 250 Meterrolle über eine Noppenbahn zu rollen! LOL! Sorry, aber hier kann ich einfach nur die Augen verdrehen. Vor allem bei den Ecken der Räume, den Biegeradien eiert man echt rum. Die Rolle wiegt so viel, dass eine Frau die Rolle schon gar nicht halten kann- zudem ist das Rohr so starr, dass man regelmäßig beim reindrücken richtig nachhelfen muss.


Verlegeabstand 20 cm, Kinderzimmer

Durch das starre Rohr und die Biegeradien hebt sich die Noppenplatte an den Ecken sehr stark hoch. Egal wie man es versucht, egal wie man abrollt, es lässt sich einfach nicht verhindern. 
Jedoch meint unser Estrichleger, dass dies kein Problem darstellt und der Estrich die Noppenplatte nach unten drücken wird.

Irgendwann hatten wir angefangen, keine 10er Radien mehr zu verlegen, da es schlicht viel zu lange dauert. Letztlich haben wir das gesamte Erdgeschoss mit 15er oder gar 20er verlegt, um Zeit reinzuholen.


Wohnzimmer, VA 20 cm.
Hier haben wir an den Fenstern den Verlegeabstand bis auf 10cm reduziert, da dort der meiste Wärmebedarf auftreten wird. Ganz ans Fenster ran!

Küche, VA 20 cm.
Küchenzeilen haben wir ausgespart, also keine Fussbodenheizung verlegt. Denn in den Bereichen, wo später die Küchenschränke stehen, macht eine Fussbodenheizung wenig Sinn. Die Leistung verschwindet einfach unterhalb der Schränke und dank des Bodensockels kommt diese nie an. Pure Verschwendung. Nur im Bereich der zukünftigen Kücheninsel haben wir die Leitungen mit verlegt, denn hier wissen wir noch nicht genau wann und ob.

Ess- Wohnbereich.
Anja steht hier auf einem Bereich ohne Noppenplatte. Einem Bereich, vor dem Schornstein, in dem auch die letzte Lage Dämmung nicht verlegt wurde und später noch mit Folie abgeklebt werden musste. Dem Kamin! Hier wollen wir den Estrich vom Wohn-Esszimmer abtrennen und zusätzlich stärker machen lassen. Hier wird der Estrich später 9cm stark und mit einer Fuge zum Umfeld getrennt. Damit kann der Estrich unterm Kamin anders auf Wärmeeinflüsse reagieren als beim Rest. :)

Treppenhaus, VA eng!
Hier sieht man ganz gut, dass wir am Bereich des Verteilers die Noppenbahn ausgespart und mit Folie die Wanne ausgebildet haben. Hier haben wir auch alle Fussbodenheizungskreise bereits sehr eng neben der unteren Stufe verlegt. Es ergibt sich zwar teilsweise ein sehr enger Verlegeabstand von 5cm, jedoch konnten wir dies nicht verändern. Unter der Treppenstufe konnten wir nicht durch, da hier später die richtige Treppe im Estrich befestigt wird.


Flur, VA 20cm

















Gästebad, VA eigentlich 15 cm...
Nur hier glauben wir der Berechnung von der Heizungsfirma von ProHaus nicht über den Weg. wir sind uns sicher, dass diese die Trennwand und die Dusche nicht beachtet haben, denn wie auf den Bildern zu sehen lässt die Raumproportion einen 15cm Verlegeabstand schlicht nicht zu. Auch mit einem Mäander hätte es dank des Mindestkrampfbiegeradius (10cm) und der Situation der Noppen (also insgesamt ein 180°Bogen = 30cm) nicht anders ausgesehen. Man sieht ja auf dem Bild sehr gut, was ein 180° Bogen an Platz benötigt...

Oben auch gut zu sehen, die Schalung für die Duschtasse aus der Bemusterung. Hier ist Vorsicht geboten! Die Holzschalung steht auf der ersten Lage Dämmung, denn laut Herstellerangaben gehen diese von 10cm Estrich aus. Da wir nur 6cm bekommen, mussten wir die 4cm also bei der Dämmung bereits abnehmen. :( Wenn die Duschtasse dann angeschlossen ist, packen wir aber dort noch etwas Dämmung rein!




Flur Obergeschoss, Verteilerlösung: Hochkompliziert!
Was ein Krampf, hier lag ich glaube gute 2 Stunden nur auf der Seite und hab versucht alle Leitungen am Verteiler anzuschließen. Jedoch mit Erfolg, auch wenn es schlimmer aussieht als es ist. 
Kompliziert war nur das Anschließen im Bezug auf die T-Stücke und Handtuchheizkörper. Ich musste daher schon vorm Anschließen die Verteiler-T-Stücke so verändern, dass der Vor- und Rücklauf des Heizkörpers angeschlossen werden kann. Dazu hab ich mir vorher natürlich Verlegepläne gemacht, um ein Kreuzen zu verhindern.





Arbeitszimmer, VA 20 cm




Ankleide, VA 20 cm
Hier haben wir nur vom Schlafzimmer noch eine Schlaufe in die Ankleide gezogen. 

Schlafzimmer, VA 20 cm

Badezimmer, VA irgendwas..
Hier, ähnlich wie im Gästebad, sind wir uns sicher dass die Angabe über den Verlegeabstand nie und nimmer reicht. Das Verlegte Rohr mit den Widerständen wie Dusche, Trennwände und Loch für die Badewanne kommt nie an die gerechnete Länge auf dem Lieferschein rein. Nach Rückfrage bei der Firma, hat sich dies übrigens bestätigt. Diese ging davon aus, dass wir die Heizungsleitungen auch unter der Badewanne durchlegen und so kam letztlich die ermittelte Rohrlänge und der Verlegeabstand zustande. Blöd nur, dass unsere Badewanne bereits seit Anbeginn der Planung in einem Loch hängt.....
Wir haben daher versucht so eng wie nur möglich zu verlegen, aber dank des Sch*** starren Rohres und dessen Biegeradien ging einfach nicht mehr, wir können nur hoffen dass unsere guten Dämmarbeiten die fehlenden Meter an Heizungsleitungen wieder reinholen. :(





Befüllen der Heizungsleitungen!
Auch hier kam unser Ausbauhaus wieder voll zum tragen. Mein Arbeitskollege, der am Sonntag zum Helfen im Hause war um mit uns das Netz zu befüllen, hat mehr als nur einmal über die mangelnde Qualität der Heizungs-Sanitärkomponenten hergezogen. 
Es ist uns nicht möglich gewesen, jeden einzelnen Heizkreis einzeln zu befüllen. Eigentlich sollte man jeden einzelnen schließen und öffnen können, um gezielt die Luft rausdrücken zu können. Jedoch kosten die Kugelhähne wohl einfach zu viel im Standard, Hauptsache es geht schon irgendwie...
Wir konnten also lediglich den Obergeschossverteiler schließen und so im Erdgeschoss mit dem Befüllen beginnen. Dies hat natürlich dementsprechend sehr lange gedauert, bis der erste Tropfen sich durch unseren Schlauch nach draußen verirrte.

Das Gleiche noch im Obergeschoss- und Gott sei Dank- alle Leitungen waren dicht. :) JUHU!

Im Obergeschoss hatten wir natürlich große Probleme mit der Luft, denn fließt dass Wasser vom Vorlaufverteiler in die einzelnen Heizkreise, so kommen die ungleichmäßig im Rücklaufverteiler an. Dort drückt sich die Luft nicht zwangsläufig über das Hauptrohr raus sondern drückt sich gerne in einen der anderen Heizkreise. Genau aus dem Grund macht eine Trennung der Heizkreise eigentlich sehr großen Sinn. Nicht nur um das Befüllen und Entlüften zu vereinfachen, sondern auch um später einzelne Heizkreise individuell abstellen zu können.



Ich hatte mir im Baumarkt noch einen genaueren Manometer gekauft. Außerdem einen Kugelhahn und einen Übergang auf 1/2" Schlauchanschluss. 
Somit konnten wir ganz genau den Druck überprüfen, denn mit dem Manometer am Kessel kann kein Mensch was anfangen- keine Linien, keine Werte, sondern nur eine Uhr mit einem grünen Bereich.
Wie auch immer, mit dem Kugelhahn konnten wir später wieder die Wasserzuleitung schließen und ich hab für immer meinen genaueren Manometer! Klar, perfekt ist auch dieser nicht, da eigentlich für Trinkwasser, aber besser als das Ding am Kessel.
Nach drei Tagen hatten wir immer noch unseren eingestellten Druck- alles dicht. :)

Sonntag, 8. Dezember 2013

Prototyp "Dämmen" und Fertigstellung der Heizungsleitungen!

Ende November und Anfang Dezember konnten wir endlich beginnen die Dämmung zu verlegen, denn fast alle Boden- und Wandrelevanten Arbeiten waren abgeschlossen.

Mit einer Rolle Bitumenklebebahn, einem Föhn (Nicht zu verwechseln mit einem Föhn für die Haare!), Cutter und einem Holzbrett ging es kriechend auf den blau-grünen Knien über den Rohboden um die während der Bauphase entstandenen Löcher zu korrigieren. 
Durch Leitern, abgesetzte Spanplatten oder einfach durch Dummheit entstandenen Risse in der Folie gegen aufsteigende Feuchtigkeit und mussten natürlich vor der Dämmung geschlossen werden. 

Auch waren noch ein paar Schmutzwasseranschlüsse nicht mit der Bodenplatte einbetoniert, was ebenfalls parallel Fertiggestellt werden musste. 
Ein ganzer Sack Trockenbeton (25 kg) passt übrigens in die Monsterdurchbrüche um die Schmutzwasserleitungen. Also wer glaubt, mit paar Sack Beton bekommt man die paar Durchbrüche auf der Bodenplatte verschlossen, der wird sich sicher wie ich noch stark wundern. Zusätzlich hab ich mir noch eine Beimischung besorgt, um den Trockenbeton wasserundurchlässig zu machen (WU). 

Wir haben im Treppenhaus begonnen die Dämmung zu verlegen, einfach um mal zu sehen wie diese Arbeit überhaupt abläuft, ohne dass wir dann ständig darüber Laufen müssen. Anja hat mal ganz wild damit angefangen :>
Ziel ist es jedoch bei den Dämmplatten, im Verbund zu verlegen, so dass keine Fuge der oberen Lage über der Fuge der unteren Lage liegt. Da hatte ich einen schönen bösen Blick von ihr geerntet, als ich ihr sagen musste "Nochmal neu bitte!"




Die Dämmung und auch dass Anbringen der Randdämmstreifen ist eigentlich im Angebot von unserem Estrichleger mit drin. Jedoch, sind im Angebot nur zwei Lagen Dämmung im Erdgeschoss kalkuliert mit insgesamt 10 cm Stärke. Ich habe mich jedoch schon zu Beginn unserer Bauphase dazu entschlossen, hier drei Lagen zu verlegen. 2 > 5 > 3 lautet bei mir die Verlegung!
Normal werden die Leitungen wohl meist auf der Bodenplatte verlegt und festgeschraubt. Auch die Lüftungskanäle bekommen links und Rechts nur Ausgleichsmasse und von oben eine 4cm Dämmplatte drauf. Zumindest sind im Standardpaket insgesamt 10cm Dämmung, eine 6er und eine 4er kalkuliert. 
Doch mir ist es einfach zu heiß, Wasser-, Heizungsleitungen und Warme Zuluft über Lüftungskanäle auf der kalten Bodenplatte zu verlegen. Kondenswasser kann man einfach nicht ausschließen, immerhin kann keiner unter den Estrich mal ebenso "nachsehen".
Daher hatte ich damals das Thema mit meinem Estrichleger durchgesprochen und umgeschmissen. Die dünnste Lage beginnt bei 2cm, die Lüftungskanäle sind 5cm hoch und so ergab sich schon die Unterteilung. Da im Festpreis für den Estrich jedoch der zusätzliche Aufwand von einer dritten Verlegung der Dämmung natürlich nicht inbegriffen ist, hatten wir uns damals darauf geeinigt, dass er uns das Material liefert und wir selbst auslegen.
Was eine SCHEISSARBEIT! Sorry für dieses Wort, aber ich hab gerade einfach kein besseres gefunden...

Hätte ich damals schon geahnt, dass dieses Verlegen so ein "Gefuddl" ist, hätte ich gerne einen kleinen Mehrpreis fürs Verlegen gezahlt! Man man man..
Ganz schlimm ist die erste Lage, also die 2cm Dämmung. Überall im Haue sind Unebenheiten auf der Bodenplatte, welche ausgeschnitten werden. Die Windverbände, Eisenträger, Schrauben etc. an den Aussenwänden sind ebenso nervig wie all die Schmutzwasserrohre um die herumgebastelt werden muss.....
Kaum war die erste Lage verlegt, folgt die zweite- die 5cm Schicht- und hier geht dass Verkünstlern mit dem Cutter weiter.

Die dritte und damit letzte Lage (3cm) wird da bestimmt eine kleine Entspannung- aber soweit sind wir ja noch nicht *fg*

Auf dem Bild sieht man alle drei Lagen und in der Mitte die Heizungsleitungen, welche ich später noch mit Montageband und Schlagdübeln auf der Bodenplatte festschraube. Dazu muss ich dann natürlich punktuell die 5cm-Dämmplatten entfernen, aber die 2er wird bleiben.






Ach, hier noch ein Bild vom Rest des Sanitär-Heizungspaketes (Ausnahme natürlich die drei Rollen Fussbodenheizungsrohr:


In der Mitte links übrigens zu sehen- mein überaus toller und hochwertiger Spezialtisch fürs Aufweiten!
Tollste !

Freitag, 22. November 2013

Die vorletzte Novemberwoche

In den letzten Wochen haben wir an vielen Punkten gleichzeitig gearbeitet. Dies lag daran, dass unsere Garage immer noch nicht da war und wir die Materialien nicht aus dem Haus schaffen konnten. Außerdem konnten wir nicht zu zweit an allen Arbeiten sitzen, sondern mussten uns aufteilen. 

Während Anja weiter den Rest Gips unten im Flur abgemessen und teilweise angebracht hatte, habe ich mich oben im Flur um die letzte fehlende Wand gekümmert. Um die Schächte links neben der Türe vom Arbeitszimmer für Elektrokabel und auch der Schacht rechts neben der Türe, durch welchen die Lüftungsleitungen und Wasserleitungen verlaufen, musste noch Abkofferungen erstellt werden.
Da der einfachhalber die Abkofferungen bzw. Wände gerne auf den Rohboden aufgebaut werden musste dis auch noch vor dem Estrich passieren. 
Eigentlich würden zwei Wandkoffer, einer links und einer rechts neben der Türe reichen, jedoch haben wir uns beide dazu entschieden dass dies irgendwie unschön aussehen würde, wenn der Bereich der Türe schmäler und damit weiter zurück liegen würde als links und rechts daneben. Also musste ich eine raumhohe Vorwand erstellen, auch wenn die Türzarge dann um gut 16cm tiefer werden wird.

Da sich die Arbeit mit CW-Profilen bewährt hatte, sie billiger als Holzbalken, schneller zu zuschneiden sind und auch leichter die Dämmung tragen, habe ich auch diese Wand damit erstellt.
Die Materialien dafür hatte ich bereits vor vielen Wochen online bestellt, mit dem Ständerwänden fürs Bade- und und Gästezimmer.
Durch unsere Dachneigung ließ sich das Profil an der Decke natürlich nicht so einfach anbringen, hier musste aus Holz eine Unterkonstruktion gebaut werden. Die Querlatte habe ich mit Abstandslatten an die Pultwand geschraubt, dank des Linienlasers schön im Lot mit dem auf dem Rohfussboden angebrachten Profil. Somit wirkt die Kraft des Daches nicht direkt auf die Vorwand, sondern wird weiter nur auf Pultwand und Außenwand abgetragen.
Vorher habe ich hier ausnahmsweise, wie auf den Bildern teilweise auch zu sehen, auf die Dampfdiffusionsfolie an der Pultwand Spanplattenreste angebracht. Warum?
Nun, normal wird die Folie ja nur Abgeklebt und später kommt der Rigips darauf. Der Gips drückt die Folie für immer an die Holzwand und die Eurasolklebestreifen können sich nicht lösen (Quetsch). Hier, hinter der Vorwand, kommen natürlich keine Gipsplatten dran und die Klebestreifen sowie die Folie wären an der Luft. Durch die Bewegung und durchs Alter würden sich die Klebestreifen lösen und undicht werden. Dies verhindere ich hier mit Gegenschrauben von Holzbrettern.

Seht ihr all die vielen Kabel auf dem Bild? Seht ihr wirklich alle oder nur die oberen? :D Es sind unglaublich viele! Und dass, obwohl dies nur die Kabel vom Obergeschoss sind! Wie ich mich schon aufs Verkabeln im Verteilerschrank freue *ironie off*
Der Verteiler vom OG soll hier in die Vorwand, daher endeten hier auch alle Kabel von den 6 Räumen und der Haus-Außenbeleuchtung. Statt Nagelschellen hatte ich hier eine andere Idee, mit Hilfe von Monateband und Kabelbindern habe ich mir Installationsbänder? kreiert. Durch die Löcher vom Montageband die Kabelbinder durchgefädelt und nur Außen und Mittig mit einer Schraube an der Spanplatte befestigt. Hält und tut was es soll!
Die schwarzen Klebestreifen zwischen den Kabeln sind nur zum Schutz der Kabelisolierung da. Denn die Kabelbinderköpfe aus Plastik sind sehr hart und spitz, bei der darauf liegenden Lage Kabeln könnte dies im laufe der Jahre zu Verletzungen der weichen Kabelhaut führen, zum Schutz daher eine Lage von dem Band welches eigentlich unter die Profile gegen Schall kommt :P

Die beiden rot isolierten Rohre sind für den Heizungsverteiler vom Obergeschoss, welcher für sehr Lange Zeit oberhalb der Türe geplant wurde. Lacht ihr nur, aber es war die einzige Stelle im Obergeschoss um den Mammut-Verteilerschrank verstecken zu können. 
Die HT-Rohre wurden von mir zweckentfremdet und hier fließt nichts außer Luft durch!


Hab Euch mal ein Bild vom Verteilerinnenleben gemacht. Hier gut zu sehen was ich vor ein paar Posts geschildert hatte bzgl. "Eigentlich für viel mehr Kreise gebaut und daher viel zu groß...". Die Heizungsrohre gehen ja direkt vertikal und nur der Regelkasten muss noch eingebracht werden. 

Ich hab den Vorlauf- und Rücklaufverteiler ausgeschraubt und den Verteilerkasten leer zur Seite gestellt. Nach viel Tüfteln und probieren hat sich rausgestellt, dass ich die beiden sogar ganz knapp mit in die Wand integrieren kann- und zwar wo er hingehört, knapp übern Rohfussboden!
Mit einer OSB-Platte, welche ich rückseitig mit einer Schall absorbierenden Matte verkleidet hatte, gings mit Gewindestangen, Muttern und Unterlegscheiben noch zwischen die HT-Rohre und kurz hinter die Profilstangen. Auf dieser Platte sollen die beiden Verteiler festgeschraubt werden :)
Die nun etwas zu lang geratenen 20er Rohre konnte ich abschneiden, kam mir nur Recht, denn diese kann ich nun ideal als Verlängerung meiner optionalen Zirkulationsleitung verwenden! Derzeit reichte das 20er Rohr ja nur vom Verteilerkasten in der Dusche OG bis runter in die Decke der Küche- mit diesen beiden Rohren sollte ich es bis in den Technikraum über den Kessel schaffen *freu*
Zurück zum Thema. Die Idee, die Verteiler dort aufzubauen war gut- leider nur nicht ganz durchdacht! Denn ganz am Ende der Verteiler sitzen die Entlüftungsstopfen. Diese sind ganz wichtig da am Verteiler alle Kreise, mit Ausnahme des Badheizkörpers, den höchsten Punkt erreichen und sich die Luft dort ansammeln wird. Ich komm zwar ran, bekomme jedoch keinen Entlüftungsschlüssel ins Loch :/ Zum Entlüften müsste ich also den Verteiler erst ausbauen- sehr übel.
Hier mache ich mir noch Gedanken! Es wäre doch gelacht, wenn wir hier nicht doch noch eine Lösung finden!

 Weiter ging es mit dem Bau der restlichen Wand. Eine Spanplatte zugesägt auf Maß und bereits eingebauten Unterverteiler für Elektro. Um mir das Einfädeln der Kabel zu vereinfachen habe ich die Kabel schon vorm Festschrauben der Platte durchgeschoben und nach und nach durchgezogen. Unten, Links und Oben konnte ich die Platte bereits mit den Profilen verschrauben, rechts am Türprofil musste ich natürlich erst mit einem 2mm Eisenbohrer vorbohren ;)






















Vor allem rechts würde gut gedämmt, um den Schall der Rohre im Schacht zu belassen.
Auf die Schnelle habe ich noch fix die Zimmerbeleuchtung vom Kinderzimmer und Gästezimmer wieder in Betrieb genommen, da nun der Obergeschossverteiler ja endlich sitzt. FI und LSS angeschlossen und schon ging's wenigstens wieder per Knopfdruck heller!











Anja hat im Erdgeschoss in den Tagen richtig was weggeputzt. Selbst die Stellen unter der Rohdecke im Erdgeschoss hatte sie mit Rigipsresten noch verkleidet, auch wenn diese Stellen eh keiner sehen wird dank einer geplanten abgehängten Decke. Aber auch hier war es allein schon bezüglich Folie und Klebebändern gut, endlich was dagegen gedrückt zu haben.
Auch das Treppenhaus und die Vorwand oben wurden komplett mit Rigips verkleidet, so gehörte auch der große alte Stapel mit Rigips bis auf kleine Reste der Vergangenheit an- zur Erinnerung vom 19.12.2012:


Der Holzstapel und Misko ;D











Der Rigipsstapel für die Wände.












Das zukünftige Esszimmer hatte ich noch schnell am 22.11.2013 morgens um 7:00 Uhr von allem Werkzeug, Material und Sonstigem Zeug befreit um Platz für die bestellte Lieferung zu bekommen. An solch einen freien Platz könnte ich mich im Haus echt gerne dran gewöhnen!



Doch kam bereits gegen Mittag dir bestellt Lieferung der Fussbodendämmung und wieder wurde es dunkel im Hause......


Drei verschiedene Dicken an Styrodur (20er, 30er und 50er) fürs Erdgeschoss, Trittschalldämmung (40er) fürs Obergeschoss und Ausgleichsfüllung.
Mal schauen ob die Massen so passen. Immerhin hab ich selbst die exakten Quadratmeter der jeweiligen Massen an Dämmung ermittelt -.-
Immerhin konnte man daraus eine ideale Sitzgelegenheit schaffen!