timeline

Posts mit dem Label Grundstück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Grundstück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. Januar 2017

Mal ein Zwischenstand! Ja, natürlich..

 
..ging es in all den vielen Monaten seit dem letzem Post weiter. Weiter und Weiter... nun, es wird der Tag kommen da hole ich all die Posts nach um die Lücken zu im Bautagebuch zu schließen :)



Hier muss man dazusagen, dass auch dieses Bild schon wieder 'überholt' ist! Hab aber gerade kein aktuelles, daher gibt es dieses. Mittlerweile steht hier statt dem Holzpfahl und dem Draht ein Doppelstabmattenzaun in Anthrazit.




Nur für Detailfreaks: Der weiße Lüftungsauslass an der Fassade hat natürlich das Muster und die Farbe der Klinker angenommen, hier leider noch im Originalzustand.

Blick aus dem Badezimmer: Überdachung, Terrassendeck und all der kleine Luxus: Fertig.

Hier sind glaub keine Kommentare notwendig.
Es gibt einfach immer was zu tun :]

Montag, 26. November 2012

gestern Braun, heute weiß

Gestern sind Anja und ich samt fertigem Haus zu den Eltern gefahren - gut, fertig in digitaler Form, aber dazu kommen wir später.
Auf dem Weg sind wir noch beim Grundstück vorbei und haben mal die Lage untersucht. Ich muss sagen, dass ich schon sehr erstaunt war, was in den zwei Werktagen alles passiert ist. Immerhin war ich am Mittwoch Abend am Grundstück, am Sonntag Abend war bereits die Zisterne eingebaut! Nicht schlecht! Großes Lob an an Gussek. ;) Ich hatte ja wirklich nicht daran gedacht, dass die Betonzisterne so schnell noch kommt und sogar eingebaut werden würde. Aber so kann man sich irren.
Das Loch vom Mittwochabend: Gefüllt mit Schotter- vollflächig!
Der Erdhaufen im Süd-Osten: komplett weg, stattdessen lächelt der Betonschacht der Zisterne raus.
Mein lasch eingesetztes Bauschild- befestigt mit einem Nagelhammer im Erdreich und Steinen: Schön eingebaut mit Schotter. :>
Läuft!


Als wir dann auf der zukünftigen Bodenplatte standen, habe ich dann jedoch einen großen Fehler begannen! Hab Anja die roten Markierungen auf dem Schotter erklärt, dass diese also die zukünftigen Außenwände darstellen... "Waaaaaas? soooo klein?"
Tja, da konnte ich lange reden, dass das nur so "klein" aussieht da die Wände fehlen und der Schein trügt, jedoch vergeblich. Plötzlich wurde das Wohnzimmer mit Schritten abgelaufen und Frau musste feststellen, dass die Couch später wohl in der Anbauwand hängt! Ein Tisch passt natürlich nicht ins Wohnzimmer- viel zu klein. ;) Nunja, der Blick von oben. Gut dass es so kalt war und wir schnell zu den Eltern wollten- sonst wäre unser Haus bald kleiner als unser Zwerghamsterhüttchen.


Es hat einen unglaublich großen Vorteil, wenn man in der Familie jemanden hat, der ein bzw. mehrere Gewerke kennt und handwerklich einiges drauf hat! Auf die Erfahrung kann - und sollte man bauen. Die größte Änderung am Ende des Tages war jedoch nicht einmal etwas "Technisches", sondern die Aufteilung der Küchenelemente. Herd, Hochschrank und Spülbeckenposition haben wir daher nochmal komplett getauscht. Die Elektrophasenverteilung deutlich abgeschwächt, FI's reduziert, Steckdosen rausgeschmissen und mehr Netzwerktechnik eingeplant.

Auf der Rückfahrt dann ein richtiges Hufeisen in der Tasche gehabt, dies haben Sie uns als Glücksbringer mitgegeben. Es soll helfen, eines in die Bodenplatte eingießen zu lassen. ;) Werden wir machen!
Aber eines unter uns- das Hufeisen ist so schwer, dass ich mir schon fast Gedanken machen muss ob das Ding nicht statisch ein Problem werden kann!

Montag, 19. November 2012

Ärger und massiver Zeitdruck

Am Freitag den 09.11.2012 haben wir von der Firma ProHaus ein Angebot für den Mehraufwand für die Bodenplatte erhalten. Immerhin ist zwar die Bodenplatte für Ideale Voraussetzungen im Preis mit drin- nicht aber für statisch relevante Fundamente.
Auf unserem Grundstück, einem, zumindest in unseren Augen und im Vergleich zu fast allen anderen Grundstücken hier im Taunus, relativ ebenen Stück Land, macht das Gefälle von 0,9 Meter auf 17 Meter immerhin ganze 4200,- € Aufpreis. :(
Am Abend haben wir dann auch das Angebot für die Erdarbeiten bekommen, nochmal ganze 12.000.
Nach langen Telefonaten in der Woche drauf, wendete sich das Blatt- die Erdbaufirma welche noch am Monat fest zugesagt hat die Baumaßmahmen hinzubekommen, kann doch nicht....
...nun muss der nette Herr von ProHaus, welcher für die Bodenplatte zuständig ist, doch den Liefertermin für das Haus verschieben. Erstmal jedoch nur um eine Woche, denn er ist zuversichtlich, dass eine andere Prohaus-bekannte Firma kurzfristig einspringen kann.
Gesagt getan- da kommt am 16.11.2012 auch schon das Angebot der anderen Tiefbaufirma rein- natürlich, wie soll's anders sein, nochmal rund 2.500,- Euro teurer.....
An der Stelle muss man den Herrn von Gussek (ProHaus), der die Bodenplatte herstellen muss, mal loben. Hat das mit der alternativen Lösung sehr schnell hinbekommen und auch als Schnittstelle ins Werk nach Nordhorn macht er bezüglich Terminplanung eine gute Figur.
Bei dem neuen Angebot von der Firma die einspringen kann, kommt jedoch eindach mal so raus warum diese 2.500,- € teurer ist:
"Die Deponie vom anderen Angebot ist leider geschlossen, die nehmen keine Erde mehr an" 
tjia, so kannst geh'n; von HEUTE auf MORGEN schließt so eine riesige Deponie!

Jetzt müssen Anja und ich reagieren, Lösungen finden um eine Katastrophe zu umgehen:
Mit Hilfe vom Oli haben wir die Formel fürs Volumen vom Kegelstumpf so umgebaut, dass wir auf die angekommene Erhöhung des Gartenstücks in Meter kommen, wenn wir alle 180m3 Erde auf dem Grundstück lassen würden. Ergebnis: knapp einen Meter- das ist aller Hand! Jedoch könnten wir damit leben, und so wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir eine unschöne, große Böschung bekommen, dafür aber zu den pauschalieren Erdarbeiten "nur" 6.000 € Aufpreis zahlen müssen und nicht satte 10.000.....

So "könnte" es letztlich aussehen, Wenn wirklich 180m³ Erde anfallen und auf dem Gelände verteilt werden sollten (Grobe Hochrechnung im CAD)




Nach dem ich heute Mittag direkt die Sache mit der Erde und dem Nicht-Abtransport klären konnte, hatte ich dem Erdarbeiter die unterschriebene Auftragsbestätigung ohne die Punkte für den Abtransport zugeschickt. d.h. die Erdarbeiten können diese Woche noch laufen! Sogar die Zisterne kommt noch am Freitag- oh wie knapp das wird.

Währenddessen hab ich heute noch so nebenbei erfahren, dass wir noch einen Abstecker benötigen, also ein Ingenieursbüro welche für uns folgende Punkte erledigen darf: 
  1. Grobabsteckung - d.h. Für den Erdaushub auf der Baustelle, von wo bis wo darf gebaggert werden!
  2. Feinabsteckung - d.h. Die Gebäudekannten werden mit Höhenlage abgesteckt
  3. Gebäudeeinmessungen  d.h. Nach der Vollendung des Hauses wird dieses nochmal genau abgemessen
  4. Katasteramt  d.h. sämtliche abgemessenen Werte werden an das Katasteramt übermittelt.
Außnahmsweise ist dies kein Punkt, der absolut neu ist. Dieses Thema kannten wir bereits und wussten von Anfang an, dass wir noch einen Vermesser benötigen- leider ging dies aber doch komplett in all dem Stress mit der Planung vom und ums Haus unter. Hatten wir uns, wenn ich das nicht schon schon mehrmals geschrieben habe, natürlich anfangs vollkommen anders vorgestellt.

Fast 1.500,- € allein dass Einmessen von unserem Haus. Mein Gott es wird höchste Zeit dass Mobiltelefone mit GPS genauer als 1 cm werden und man als Bauherr stelbst einmessen darf. :D

Freitag, 31. August 2012

Wo stehen wir?


1. Vertrag mit mit Prohaus wurde in den letzten paar Wochen von beiden Seiten unterschrieben.
Wir haben uns für folgendes entschieden: Versetztes Pultdachhaus, TopStar Prostyle 141, Kontrollierte Wohnraumlüftung, Zisterne zur Garten- und Toilettenspülung, Erhöhtes Erdgeschoss, Rauchmelder, zusätzliches großes Fenster im Badezimmer.


2. Ausbau Eigenleistung

Wir beide haben uns dazu entschieden, rein aus kostentechnischen Gründen, den Ausbau komplett selbst herzustellen. Die Materialien sind im Hauspreis natürlich mit eingeschlossen, diese bekommen wir in mindestens sechs LKW-Lieferungen direkt ans Haus. Da zittern einem schon leicht die Beine, wenn man als Laie ein Haus komplett allein ausbauen soll…aber der Ausbau wäre leider zu teuer.


3. Finanziell: Alles geregelt

Eigenleistung, Eigenkapital sowie das Darlehen wurden genehmigt.

Gestern haben wir die Bankunterlagen (Bankdarlehen, KFW 153er und KFW 142er) unterschrieben, bei der Bank abgeben lassen- nun ist es amtlich, fix und es gibt kein Weg mehr zurück! <- Es hat eh keiner uns vor den Weg zurückzugehen, das Ding ziehen wir gemeinsam bis zum Ende durch!

4. Grundstück:
Nach der Zusage der Stadt hat diese auch den Vertrag in Auftrag geben lassen. Nach Durchsicht ohne Einwände (haha: Witz komm raus- Einwände bei einem Vertrag der Stadt xD) habe ich heute das Grundschulddokument beim Notar in Neu Anspach abgegeben. Dieser wird nun alles erforderliche fertigstellen so dass am 28.08 das Grundstück notariell auf uns übergehen wird.


5. Architekt: Eingeschaltet
Am Donnerstag wird das erste- und hoffentlich eines der wenigen Beratungsgespräche stattfinden.


6. Statik: Eingeschaltet
Bereits Anfang dieser Woche habe ich dem Architekten- und er in Weiterleitung an die Statik- den Wunsch unserer bodentiefen Badewanne im OG via Schnitten und Detailplänen überreicht. Wir hoffen sehr, dass diese Besonderheit weder finanziell hart zu Buche schlagen wird, noch statisch zum Problem wird.


7. Treffen mit dem Architekt Herrn Göker

Heute war's soweit- ein erstes Gespräch mit Herrn Göker, Architekt für ProHaus...für uns...

Dass Treffen hat ja schon mal sehr lustig begonnen! Da wir zwar fünf Minuten zu früh am Grundstück- jedoch erst 15 Minuten später das Treffen persönlich stattfand, nur weil ich der Meinung war der Herr auf der Straße mit Höhenmessgerät und Schreibblock sei vom Tiefen-Kanalbauamt statt wie tatsächlich, der Architekt. -.-

Nunja- man kann sich ja mal irren!

Nur lustig, dass wir uns fragten, warum er wohl zu spät kommt- als plötzlich mein Handy klingelte und ich direkt zu den Herren 100 Meter weiter starrte und bemerkte, dass auch dieser plötzlich am Handy hing..

Gut- sehr ernüchternd hat es dann direkt angefangen. Höhenknoten hat er schon aufgenommen und letztlich war es schlimmer als erwartet. Als Resultat sollten wir erst "viele Tausend Euro" investieren um mit dem FFB im Haus ganze 40 cm den Bordstein an höchster Stelle zu überragen. Hätte zur Folge dass die Garage gut 1 Meter über derzeitigem Boden anzusetzen währe, was Stützmauer und Fundament bedeuten würde ebenso wie Höhenverlust da, wie wir gelernt haben, auch die Stützmauer als Höhe zu der Bauordnung gehört und daher an der Garagenhöhe abzuziehen währe. Nicht zu letzt natürlich auch ewig große Gefälle vom Haus zur Straße, Erde ohne Ende und ja...

Glücklicher Weise ist mir dann aber eine alternative Lösung eingefallen, die letztlich aus Kosten- wie auch ästhetischen Gründen zur Ausführung kommen wird. Die Mittelachse vom Haus wird um die benötigten 40 cm den Bordstein am Lotpunkt überragen, was zur Folge hat, dass die Erde im Süden abgetragen  und lediglich nach Norden geschüttet werden muss. Spart uns natürlich die Tonnen an LKWs voller Erde ;)

Am Ende wird der Geräteschuppen, welcher sich endlich bei Anja durchgesetzt hat *fg* natürlich etwas unterhalb der Straße liegen (Vorgarten mit Gefälle zur Straße? Oder mit Stufensteinen?) und die Garage deutlich über der Straßenhöhe.

Zum Geräteschuppen: Meine ursprüngliche Idee in Form eines Anbaus fand weder beim Architekten, noch bei der Hausherrin direkten Gefallen, jedoch nach Vorschlägen und Ideenzusammentragung entstand letztlich ein Geräteschuppen mit Durchgang vom Vorgarten zum Garten- Toll!

Ach; Anja möchte die Garage sowie auch den Geräteschuppen intensiv begrünen...Leitersteigen zum Unkraut rupfen- Giesen- Dreck wegräumen... an dieser Stelle schon mal viel Spaß dabei mein Schatz. :)

Anjas Wunsch einer bodenebenen Badewanne im Obergeschoss ist seitens der Statik schon mal abgenommen *juhu*, jetzt warten wir mal auf den Preis. ;)

Die Terminschiene, welcher uns der Architekt am heutigen Tage vorgelegt hatte, also normale, pauschale Reihenfolgen und Wochenangaben, hat meine Ohren fast bluten lassen! Wird alles so "normal" verlaufen wie es der Standart ist- dann können wir im Sommer 2013 ausbauen-ein Hoch auf Verkäufer welche einem das Blaue vom Himmel versprechen.

Jedoch hoffe ich immer noch, Prohaus steht zu seinem Wort und wir bekommen das Haus noch Ende November.

Leider war nicht nur die Terminschiene und das Gelände ernüchternd, sondern auch seine Hinweise auf Arbeit und Kosten die auf uns zukommen, von denen wir bislang nichts wussten bzw. ganz klein in der Baubeschreibung zu finden sind.
Auf der einen Seite wurde uns vom Verkäufer mehrmals erzählt "Der Rohbau kommt von uns, das Haus ist außen komplett fertig. Inkl. der Bodenplatte, die ist bei Prohaus im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern im Preis mit drin!" Ja stimmt auch- naja, zum Teil. Denn ist die Bodenplatte erstmal da (also sobald der Bauherr dafür gesorgt hat, dass das Gelände ein Gefälle von einem Profi-Fussballfeld aufweist) müssen wir tatsächlich diese gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützen- also Folie nach DIN 18schlagmichtot kaufen, aufbrennen bzw. aufkleben.
Auch wenn dann der Rohbau kommt- natürlich ist dass Haus von außen nicht komplett fertig- den Sockelbereich dürfen wir komplett ausmörteln- mit einer wasserdichten Folie bekleben, isolieren und einfach fertigstellen ;) - hoffentlich wars dass mit den versteckten Kosten.

Zu Hause hatten wir dann alles weitere erstmal besprochen. Unsere Grundrisse hat er so 1 zu 1 mitgenommen, die Garage und Geräteschuppen hat er händisch aufgezeichnet. Wir haben alles unterschrieben; und ab gehts wohl nach Nordhorn!

Dabei fällt mir ein, noch etwas negatives, auch wenn glaub ProHaus da sicher nichts für kann: Die bodenebenen Fenster haben eine kleine Tücke... sie benötigen zwischen Festverglasung und Fenster ein Fensterbrett... man könnte ja sonst runterfallen. Man, schön ist anders! So viele kleine Details die einem echt die Lust nehmen können. :) Klar, eine Alternative gibt es noch- und zwar könnten wir die Festverglasung um 20 cm erhöhen- dann benötigen wir kein Fensterbrett! Super, damit haben wir also die glorreiche Entscheidung zu fällen; Unschön oder Unschöner?

An dieser Stelle möchte ich aber mal betonen, dass Herr Göker zu jeder Zeit einen sehr sympathischen und zu gleich erfahrenen Eindruck machte. Man merkt, dass er weiß wovon er spricht- viele Projekte schon mit ProHaus gemacht hat und die kleinen Tücken beim Rohbau kennt.

Jetzt hoffen wir, dass seine Erfahrung und Können gleichermaßen wie unsere Vorarbeit in Form von Grundrissaufteilung, Hausposition, Garage und Geräteschuppen sowie positionierte Einrichtungen zu einer extrem schnellen Abwicklung führen und wir schneller als "normal" zu unserem gestellten, tollen Haus kommen! Herr Könrädi, Herr Göker, Herr Jähne wie auch Fr. Körner wissen von unserem Zeitplan- mal gespannt wie sich die Sache entwickelt. ;)

Plan von vorne:

 



8. Notartermin
28.08.2012: Heute hatten wir den Notartermin und sind nun offiziell Grundstücksbesitzer. :)

9. Bodengutachten
29.08.2012: Haben endlich nach mehrmaligem Nachfragen die letzten Koordinaten vom Architekten bekommen und können nun ein Bodengutachten beuaftragen lassen. Das von der Stadt reicht ProHaus leider nicht für die 30 jährige Garantie. =/

10. Die Kosten steigen
30.08.2012: Marcel kam wieder erst gegen 23:30 Uhr nach Hause, weil er die Grundstücksneigung ins CAD übertragen hat, was eine riesen Arbeit ist. Jetzt kam auch bei mir die Ernüchterung an, als ich sah, wie sehr das Grundstück nach hinten abfällt. Vorne beim Hauseingang kann man das durch Einebnen mit dem Bagger noch etwas ausgleichen, der Geräteschuppen sitzt dann etwas tiefer unter der Straße und die Garage etwas höher, aber im Gartenbereich ist es doch komplizierter. Wenn wir mit Mutterboden auffüllen, sitzen wir auf der einen Seite des Nachbarn zu hoch und auf der anderen viel zu niedrig. Außerdem müssten wir das ganze Grundstück mit einer Betonmauer einebnen damit die Erde nicht unten beim Nachbar aufs Grundstück fällt und auf der anderen Seite vom Nachbar in unseren Garten. Kosten mit Betonmauer und Mutterboden auffüllen, schätzt Marcel auf ca. 20.000 EUR, was unseren Rahmen eindeutig sprengt. =(
Deswegen werden wir jetzt im Garten mit mehreren Ebenen arbeiten müssen und versuchen so wenig Mutterboden wie möglich aufzufüllen, wird aber trotzdem eine Menge Erde sein.
Die ersten Rechnungen trudeln jetzt auch ein, die Notarrechnung war auch schon dabei. *g*


11. Außenfassade
31.08.2012: Wegen der Hausklinkerei sind wir uns leider immernoch uneins, da wir einen zu unterschiedlichen Geschmack haben, aber das wird auch noch. Leider hat es ProHaus auch nach 2 Monaten nicht geschafft uns eine Adresse einer Familie zu geben, die den Haustyp gebaut haben für den wir uns entschieden haben. Wir sind noch am überlegen ob wir das Haus versetzt bauen oder die Wände vorne und hinten gerade ziehen lassen. Da wir aber leider warum auch immer keine Referenz bekommen und wir seit Tagen niemanden ans Telefon bekommen, werde ich mich dem Wunsch von Marcel beugen und das versetzte Haus nehmen. Sonst heißt es wir kommen nicht aus dem Knick und es klappt mit dem Haus nicht mehr dieses Jahr.

Montag, 6. August 2012

Vorvertrag vom Grundstück

Vorvertrag Grundstück vom Notar erhalten.

Hier muss man einfach anmerken, dass einiges was dort steht; aussieht wie Chinesisch. Einfach nur Bahnhof! Dennoch alles ganz genau durchgelesen und einige ganz interessante Dinge erfahren.
Wichtig war zB. Dass man beim Grundstückskauf von der Stadt die Kosten aufschlüsseln kann. Auf den Grund und Boden den man kaufen möchte, muss man ja Grunderwerbsteuer zahlen.
Oft kommt es vor, dass in Kosten für das Grundstück bereits Dinge wie Anschlusskosten, Erdarbeiten, Straßenerstellung, Reinigung etc. enthalten sind. Auf die muss man jedoch keine Grunderwerbsteuer zahlen! Daher sollte man, wenn man nicht gerade einen Goldesel zu Hause stehen hat, zwingend seinen Notar fragen, ob er die Kosten aufschlüsseln kann! Hier kann man locker einen vierstelligen Betrag sparen ;)

Dienstag, 26. Juni 2012

Grundstücksbewerbung

Die Bewerbungsunterlagen von uns für das Grundstück in Neu-Anspach sind unterschrieben per Email an die Stadt raus.

Freitag, 22. Juni 2012

Grundstückssuche

Nachdem wir zig Grundstücke in der Nidderau angesehen und fast das ein Grundstück in Erbstadt gekauft hätten, ging die Suche weiter.

Weitere Grundstücksbesichtigungen folgten, hier nur ein kleiner Auszug: 



Niederreifenberg 

Ganze zweimal waren Anja und ich in Niederreifenberg, auf einem Grundstück was uns optisch und preislich zugesagt hatte. Schön eingewachsen, zweite Reihe, sogar mit Gartenhaus und Teich. Für einen Moment waren wir uns sicher, mit der Planung schon im Kopf. Doch dann kamen sie von oben- die Flugzeuge. Gefühlt Minutentakt kamen sie über die Berge und Anjas Mundwinkel senkten sich vom Himmel auf den Boden der Tatsachen. Ihr Schmollmund sprach Bände und so war es doch das letzte mal, dass wir in Niederreifenberg parkten

Schleichenbach II
Und doch hatten wir es getan, uns einfach mal die Neubausiedlung Schleichenbach angesehen. Im Prinzip richtig schön aufgemacht, tolle Zuwegung und schöne Grundstücke.

Von der Anbindung her ähnelt es Neu Anspach, die Bahn schnell zu erreichen- ebenso die Straße nach Frankfurt. Man muss es natürlich mögen- so ein reines Neubaugebiet ohne feste Regeln was Farben, Dacharten und Haustypen angeht. Optisch stört es uns nicht, dieser Haufen wild aufgestellter neumoderner Häuser. Der Vorteil einer solchen Neubausiedlung ist ganz klar: Keine eingeschworene Verbindung der Nachbarn in die man reinwachsen "muss", sondern irgendwie sind alle Neu, daher wächst man von Anfang an zusammen auf und rein.

Schmitten
Auch angesehen hatten wir uns gleich drei Grundstücke in Schmitten und Arnoldshain. Das eine sehr ungünstig auf gefühlten 5 Metern Höhe zur Straße gelegen- ein anderes so tief unten im Tal dass die Sonne wohl der seltenste Gast im Garten sein würde- So nebenbei, der Nachbar von der Dunkelzone hat einen "prächtigen" Park im Garten- so schön gepflegt, bunt und mit Spielereien bestückt dass wir wohl eine zwei Meter hohe Wand hochziehen müssten.

Eines der drei kam aber mehr als in die enge Auswahl! relativ weit oben gelegen, schön groß und gut gepflegt war dieses etwas hanglagige Grundstück ideal gelegen. Viel Sonne, kaum jemand der "rein" schauen könnte- und als Special: Eine eigene Quelle im Garten! Geil!  Man stelle sich die Möglichkeiten vor, welch eine eigene Quelle hergibt- Brunnen- Teich- Miniwasserfall...


Doch dann kam Westerfeld II, Klappe zu die dritte.
Vor vielen Monaten (Hey, da hatte ich noch nichtmal einen Führerschein!) standen Anja und ich zum ersten Mal in Westerfeld II, ganz unten am Beginn des Neubaugebietes- meine Aussage "Nein danke, die Bahn ist zu laut, der Schall fällt ja direkt hier runter!". So kam es, dass wir uns gegen ein Platz im eigentlich sehr gelegenen Ort Neu Anspach, Westerfeld entschieden.

Einige Wochen später jedoch, haben wir bei den täglichen, stundenlangen Suchen im Internet und Zeitungen erneut das Gebiet entdeckt, diesmal jedoch ein Grundstück ganz oben in diesem Gebiet. Nach langen Überlegungen und Vergleichen mit den ganzen restlichen Aussichten auf Grundstücke meinte ich "Na gut, ganz da oben wird der Schall ja mehrfach gebrochen durch die Nachbarshäuser. Lass es uns ansehen". Einer meiner ersten Fahrten mit Führerschein, angekommen am Bauplatz, haben wir uns diese näher betrachtet. Der Garten ist ungünstig hintern Haus gelegen, sehr östlich ausgerichtet da die Straße im Westen liegt. Also haben wir uns auch gegen dieses Stück entschieden...eigentlich war Westefeld zu diesem Zeitpunkt erneut komplett ausgeschieden.

Doch dann kam die Wende- einem Zufall haben wir es zu verdanken. Ein Arbeitskollege von Anja war der festen Meinung, dass es in Neu-Anspach noch mehr Grundstücke als nur Westerfeld II gibt, irgendwas mit "...wiese".
Also bekam ich wie immer den Auftrag von meiner Liebsten- bei der Stadt einfach anzurufen. Dies habe ich sodann erledigt, mich erkundigt- doch wurde es mir verneint "Es gibt sonst keine in Neu-Anspach, ist sehr schwer" die nette Dame fragte mich zugleich, warum ich denn nicht nach Westefeld möchte- auf meine Antwort hin, welche sie wohl verstanden hatte, meinte Sie nur "Ich hab da was für Sie, in der Mitte liegt Flurstück 401, war eigentlich schon komplett vergeben aber da klappte leider die Finanzierung nicht. Wäre dass nichts für Sie? Süd-Westlage, vor Ihren Garten kann niemand bauen da dieses Gebiet Grünfläche bleibt und die Grundstück ist sogar noch etwas größer als die oben" .

Flurkarte auf -> ZOOOOOOM

Google auf -> ZOOOOOOM

Gebiet genau unter die Lupe genommen -> "hmmm.... okay, wir sehen uns das Grundstück mal genauer an und melden uns wieder". 



Gesagt getan- noch am selben Tag. Anja vor Ort erklärt wo das Haus dann hinkommt, das Grundstück knapp abgelaufen, gezeigt welcher Bereich wohl der Garten wird, der unverbaubare Teil und auch die neue Umgehungsstraße. Ihre Augen wanderten den Horizont entlang und die Mundwinkel besuchten für einen kurzen Moment die Ohrläppchen.

"OK!"

Wer soll denn nach der ewig langen Suche solch einem Lächeln und einer festen Entscheidung zögern?

Handschlag drauf- und Heimfahrt.

Angerufen- Bewerbungsunterlangen zuschicken lassen- zwei Stunden gebraucht zum ausfüllen (eine A4-Seite!) und abgeschickt. Doch wir beide hatten das Gefühlt, dieses Stück Erde nie zu bekommen. Denn die Stadt hat ein Punktesystem: "Arbeiten Sie in Neu-Anspach?" "Haben Sie einen Pflegefall?" und "Haben sie Kinder"... jeder der uns kennt weiß: Nichts von all dem können wir bieten. Ja wir waren uns sicher, dass einer der anderen zahlreichen Bewerber dieses Stück bekommen wird, zB eine junge Familie. Doch ganz aufgeben wollte ich nicht, fest daran geglaubt und überlegt, was wir machen können... hoffen? Beten? Kerze anzünden? Und dann kam die Idee- wohnen nicht Anjas alte Freunde im Ort bzw. haben dort Verwandtschaft? Okko? Jan? JAN!  (Insider)

Doch dann kam die Antwort- per Post- Wochen später- "Wir freuen uns, Sie..."

Man war die Freude groß. Das Grundstück ist fast uns- Wir haben die Zusage! Die Suche ging zu Ende.

WAHNSINN ! Danke Neu Anspach :) DANKE DANKE DANKE - wir freuen uns so sehr!